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nirnt, Alfred betitelt, da« ihn bald allgemekn bekannt machte.3 m I. l7-o wurde er nach Saraffbam iu der Grafschaft Norfolk alsLrganift berufen, aber der Herzog von Port bewoq ihn wi-wvd! mitMüde. nach London zurückzukehren. Diesmal componirte er daselbsteinige Concerts, die er im Stich herausgab. Um diese Aeit darreer den Plan zu seiner allgemeine,, Geschichte der Musik gefaßt sam-melte dazu alle mögtichen Materialien, und beschloß alle Etablisse-ments iu ganz Europa, die idm dazu einiges Interesse darböte: , zubesuchen. Er bereiste im I. >77« Italien und in der Folge Deutsch-land (beide Reisen bat er beschrieben) und kündigte lste'auf seine Ge-schichte der Musik an, welche auch, nachdem er vierzehn Jahre dar-an gearbeitet darre, in vier Bänden erschien, und den großen Er-wartungen entsprach, die man davon begen durfte. Außerdem vat« eine schätzbare Schrift über Händel verfaßt, auch einige Sonatenherausgegeben. Burnep bat eine zahlreiche Familie, deren Mit-glieder sich sämmtlich vvrtheilhast bekannt gemacht haben. Seine Toch-ter FranciSka d'Arblay ist eine geschätzte Romauendichlerin. Diebekannten Romane, Eveltne, Cecilie, Camklla, in denenue sich Richards»» zum Muster genommen hat, haben sie »ur Ver-lassen».
* Calvnne. Schon Leite 441 deS erste» Bandes dieses C. L.gaben nur eine Skizze von der Laufbahn dieses denkwürdigen F nanz-MinistekS, der stets und überall durch eine sehr gefärbte Brille be-trachtet und dcnrcheilt worden ist. Mag er auch vielleicht durch die. leidenschaftliche Begierde, seinen nicht glücklichern Vorgänger (Neckcr)i verdunkeln oder überflügeln zu wollen, zu manchen Mißgriffen verlei-tet worden ,eyn, MSI er sich durch rine hiurnssrnde Gefallsucht zu-weilen haben hinreisten lassen: so war er koch gewiß noch lange nichtvrr Verdaiiimungrivürdige. zgi dem man ihn bat machen wollen. Wirwerden zu dieser Betrachumg über diesen immer interessanten Mann°hrch den Wunsch veranlaßt, das Urtheil über ihn möglichst zu be-ucht, gen, «nv liefern Vadcr al» Surplrweut zu dem srüdern Artikelüb» ihn, eine nns eben bekannr g-wordene Charakteristik Calonne'swclcheLarretelle inseinerGerchichte Frankreichs im acht-iehnten Jahrhundert ausgesprochen hat. Nachdem Lrcreteilenächsten Folgen des Abgangs von Neck», und den Antritt desalitnifters Ealvnne geschildert hat, spricht er auch von dem „ngünsti-Eindruck, den diese Ernennung Verbreiter habe, während er dieBefriedigung deS HofeS und die Gewandtheit des Ministers, mityft er die Blößen deS SlaateS verdeckte, darstellt. Einsicht und/üghrheit gestehen selbst die Frauzofen dieser Darstellung zu, und vm^ wichtiger ist eS daher wenn eö dar!» von Cvlonne beißt: ,, AlleT^.ßcrn Formen seiner Verwaltung trugen den Slewvel d» Liebeos»Würdigkeit. Mitten unter den Freuden des HofeS war sonst nichtsAiutidnler als der General - Controleur. Aber Calonne verbreitere»HS'Mejue'sichere Ruhe, indem er durch sein unvergängliches»cheln alles zu genehmigen schien. Ja! die Anmuth seiner Conver-d> w vor allem die Leichtigkeit seiner Verheißungen »höherenReize jener Feste. Mit Heiterkeit vertraute der Gr»k ArtoiS e-m^ "wister-Günstling seine» Verlust im Spiele und alles ward so leicht, ve>, »^ «usgebüßl, daß der König selbst in Versuchung gerietb, sei»1^« Bruder für gebessert zu baften. »eufierte die Kbnigin einen
Ansch für irgend eine» D. rw-Udten ihrer Liedliagin, der Herzogin^ouv.Lep. Anhang ;um!.u. Il.vdr. «