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Carnvt <L. N. M.) geboren zu Nolav in Burgund den rz.aus einer alteu Bürgerfamtlie. Sein Vater, der wenig7""wgend war, prakticirte als Advokat. Er ward bei guter Zeitm dem Gcniecorps angestellt, erwarb sich dabei ausgebreitete Keunk-u>Iie und stieg unter Begünstigung des Prinzen von Conde'. Nach-her gab ex mathematische Versuche heraus, die seine Aufnahme iamehrere gelehrte Gesellschaften bewirkten. Au Anfange der Revo»sii-" er Ingenieurhauptmann und schlug sich auf idre Seite.
ernannter Deputirler im September 1791 bei der Gesetzgebung^wniele er sich den Geschäften, die das Militärwesen betrafen. Eim>mg die Verfertigung von zooooo Piken zur Bewaffnung der««nsculvkteu vor. Als Mitglied des Konvents votirte er Ludwigs, ward darauf im Monat März zur Nvrdarmee gesandt, waer auf dem Schlachtfelde den General Gratieu absetzte, weil er den»«emde gewichen war, uud sich selbst au die Spitze der Kolonne»U»re. Bei seiner Rückkunft in den Konvent ward er Mitglied deSAvhlfahnsausschuffcs, der unter dem Namen des Konveats die Re»L"ung führte. Jetzt nahm EarnotS großer Einfluß auf die militä-i» ^" Operationen seinen Anfang. Im Besitze aller Pläne, welcher» den Archiven seit Ludwig XIV. niedergelegt waren, leitete er diedaL ^ioucn der Französischen Armeen. Man -kann nicht läugnen,W dir Erinnerungen und Anweisungen, welche er im Namen des",-dlfahrtausfchuffes ertheilte, zu den Siegen der Französischen Ar»»wen beigetragen haben. Er ward nach RobespierreS Sturz zum^'"n angeklagt; aber immer freigesprochen. Bei der ErrichtungDircktoriats 17Y5 ward Carnor alsbald dazu erhoben uud er»dlnjgr Zeit einen ziemlichen Einfluß, er ließ sich aber von Bar»«Adas Portefeuille des KriegSministeriums nehmen, und war!»ei ,» ^ 1"" heimlicher Feind. Es bildete sich 1797 in dem Rathe"w Partei gegen die Direktoren, deren er sich zum Sturze seines^wgkcr, zu vcdienen suchte; sie, die ein anderes Ziel verfolgte, ließMchr täuschen, er aber ward von Lareveillbre getäuscht, der,Barras Leitung, eine kurze Zeit ihm beizutrelen schien, plötz-stzp Nch aber auf die Seite seiner Feinde schlug und ihn in die Pro»O ption vom >8. Fruttidvr verwickeln half- Er entging der Depor-sein «durch «ine Flucht nach Deutschland, wo er ein Werk überde» ^?rfahren heraus gab. Diese Memoiren wurden in Paris vonden >, "dm des Direktoriums, das danialS die Regierung in Häu-Autn-^b. E Begierde gelesen, und es gelang Earnvt, durch dietz,'v,»ung der Schändlichkeiten seiner ehemaligen Kollegen, ihren,svwr? "Ordern zu helfen, der den zo. Prair. (-8. Juni 179?) er»rüeki,° dem 18. Vrumaire wurde Carnor nach Frankreich zu-Avri, und zum Mustcrinspcctor uud zwei Monate darauf, unsei, Kriegsminister ernannt. Er bekleidete aber die-
"°stcu nicht lange. Er zog sich in den Scbooß seiner Familie
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rurult und war» den y. März 1802 zum.Trtdunat berufen. Erbrachte dieselbe Unbeuzsamkeir der Grundsätze, welche Um zettyer^gezeichnet, auch mit bieher, trat mehrere Mal den Absichten desGouvernements enkgcgeu, votirte als der Einzige gegen die lebens-eM^che Kvnsularwü'dc, und erbob sich hauptsachlrch gegen den Vor-schlag der Kaiserwürde. Deffen ungeachtet blieb er im a-ribluiar biss» deffen Aushebung» und ist nun ohne Anstellung, empfangt ubrr-grnv v»m Kaiser Pension als ausgetretener Mimster. Seit turzeinvor « mehrere gehaltvolle mslitärische Werke herausgegeben.