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Eatel, Professor -er Harmonie und -e- Akkompagnement«beim c-onstrvatoire, wurde um das Iabr 1770 zu Pari« geboren,uns csc em Schüler Grossec'S- Er bar eine große «Anzahl musikali-scher Werke in verlchic denen Gattungen geliefert, aber kein« bukihm so viel Edre erworben al« «ein Tratte st'ü»r>nonis, den er 18c>rherausgegeben und den das Cvnservatvrmm als Lehrbuch angenom-men dar. In diesem Werke belrachrer Corel die Harmonie aus einevöllig neue Art. Er unterscheid« wesentlich zwei «Arten der «Akkor-de» die natürlichen und die künstlichen, und wendet darauf denGrundsatz des EvacrapunktS an, daß die Dissonanz eine Verlause«ruug der Conlonanz se». Ob diese Theorie ihm oder der SüM«au« welcher er hervorgegangen ist, angehöre, wissen wir nicht i»«bestimmen; er hat sie aber zuerst auf eine positive «Art ausgespro-chen und so kann er immer als der Erfinder betrachtet werde«.Seine praktischen -Werke bestehen in viele» -Composirionen für B<as-iustrumence, Symphonien und drei Opern: Iv-ud«*'
x» «io Laßnbr«» und I.«» arti-te» par oceeeion.
EathoUciSmu« *), ein «Wort, da- seiner wahren Bedeu-tung nach wegen der neuangeregken Idee einer Vereinigung borchristlichen Religion-parteien zur Lage-ordnung kommen mußte, ab«auch durch die Bedeutung, dir ihm neuere Dichter» Künstler und vor-züglich ihre Beurtheil« gebe«, ein allgemeine- Interesse für tu-gebildete «Welt gewonnen hat, bezeichnet den eigenthümlichen Geistund Sinn, durch den die katholische Kirche sich in ihren Lehren,Einrichtungen und Ceremonien von andern christlichen Kirchen unter-scheid«. «Wir erinnern uns dabei der Glauben-regel, die die Kst-chenversammlung der Catholifcben zu Trident (1542 bis iL6z) auf-gestellt und Papst «Pin- V. besonders durch den izüS erschienene»Römischen Katechismus den Laien kund gemacht hat. Der Haupt-sache nach ist der Catholicismus unsrer Lage den Satzungen dieserKirchenversammlung immer »och getreu und dem «Aufkomme» jederdavon abweichenden Meinung entgegen. Er hält neben der Biberdie Tradition (s. den Artikel Tradition) und die Entscheidun-gen des Papstes, der Bischöfe und Kirch env ersam n>-lungen zur Erhaltung der Einheit und Wahrheit des Glauben»für unentbehrlich, gestatt« deshalb keinen uneingeschränkten G^brauch der Bibel und behauptet, daß man sich durch gute Wert-z. B. Schenkungen an Kirchen, milde Stiftungen, Almosen u. dS>'«was bei Gott verdienen, durch Bußübnngen, Fasten un»Kaste jungen über gewisse Sünden beruhigen und dafür ge»»»'thun, auch das nach sei»« Ansicht überpflichtmaßige Be-dienst der Heiligen zur «Ausfüllung mancher Lücken in der«en Tugend durch ven «Ablaß zueignen könne, nach dem Tode E«och einen Prüfung-zustand, dasFegefeuer, bestehen müsse, o»:.sen «Pein sich jedoch durch Seelenmesse» und andre gute Wen-der Hinterlassenen für die Verstorbenen lindern lasse. Sein Kt»chenregiment führt der Eatbvlicismus durch die von aller wenlichen Gerichtsbarkeit freiqesprochnen Priester und OrdensqeU^lichen, die « als geweihte, mir einem ihnen aufgedrückten una»^löblichen geistlichen Ebarakl« auSgeze-chnete Personen ansehen ley«,
») Wir sehen uns ln dem Bell« einer doppelten AuSarbeltung ü»«0LathvllciSmuS und theilen unsern Lesern beide Artikel in«'.
Die R,».