Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
LXXIX
JPEG-Download
 

LXXIL

Chl

silmmung de^ SchwrngvugSzablen bei einem jeden Tone durch unmit-telbares Abzahlen an einem nach Belieben zu verlängernden uno zuverkürzenden kling, »den Körper. die (Keschivlud.gk.it, m k welcherd>e Schwingungen der verschiedenen Tonarten geichc hen, und die An-wendung der dadurch erhaltenen R snltate aus die V rsmikdenbeltRr Theorie und Erfahrung in A, sehung der iKeschwinviakkit derEchalkv-rir. lstlng n der eilst. (S Acustik in diesen Nachtragen).So liefe Einsichten in die Theorie des Klanges, so bewadrte Er-fahrungen darüber an schallenden kKeguständ,» aller Arr mußten,«uch ohne besondere Hinsicht auf Musik, der Theorie dicier Kunst' wichiig werden: da er «bei diele d sondere Hinsicht stets im Auge be-dielt, so wurde auch der Kreis der Ausübung jener Kunst burch ihner,o> starr. Er v rschaffte idr nämlich ni br Organe, sich mstgurbeilen.durch Eifindnng von zwei neuen musikalischen Instrumenten, veSEnphonS »nd E>avicylinders, von denen a„ idrem Orte dieRede geive-e» ist. Die Erstnonug dieser beiden Justin,nente undderen Ausübung, unter »ichc sedr begünstigenden U'. stäuben begon-nen, kosteten d,m krefliwen Manne noch weit mehr Zeit, Arbeitu«d Aufwand als selbst jene Forschungen über die Natur des Klan-ges, den» er harte viele kam» aeabnveie Schwierigkeiten zu besie-gen, mupre ofr die niübwme Arbeit langer Ieii wieder zer>io>en«ud von neuein beginne». Ueber alles dies aber siegte sein edler Ei-fer, und seme restloic Mube wa d endlich durch glücklichen Eifolgbelohnt- Nicht auS Cbarlataaene, die von dem einfachen, schlichtenManne, besten reiche.deichest seine» großen Verdiensten gleich liebt,die von dem gründlichen liefen Forsch, r nicht zu erwarten ist, son-dern anS reiner Liebe 'ür Wiffenscraft un Kunst, entschloß er sichru einer Kunstieise, und hat nunmehr seit zehn Jahren in Deutsch-land, Holland, Frankreich, Kopenhagen und Petersburg seine Er-findungen selb,! bekannt gemacht. Nirgends bar man ihnen den sehr»erdikluen Beifall virsaaen tonnen und überall bat er Achtung derKenner und Freundschaft der (Kuren mitgenommen. M brere treflieheAunaye ii er Musik und Tonkünstler, in der musikalischen ZeitungMitgetheilt verdanken wir dieser Kun,streife. In Paus von Napo-leon auS .e.e chner, ging er »a-d Italien, wo die Unsicherbnr derStraßen ihn zwang, seine Sehnsucht nach Rom zu unterdrücken.

Mvuac Julius >x ,2 kam er i» seine Vaterstadt zurück. >v» erunanshorlich »i,k neue» Versuchen heschäiriar ist 4!i n anb wi>b eSihm verargen, daß er die Eonpruciton und den inn r n Mechanis-mus seiner Instrumente noch »ichc bekannt gen, mr bat. was ergewiß thun wird, wenn i'n b,c Hoffnung, dereinst noch eine den^p'trn, di er gebracht bat angemessene Entschädigung zn erhalten.Nicht aänstich täuscht. Man lese übrigens, was das Natwnal,In-stitut in Paris über ihn gesagt bar, um sich vielleicht dürr» ebenviele Stimme noch mehr zu überzeugen, daß Cb adni zu deo Zier-en unser» Vaterlandes gebore. Noch müssen wir aber erwähnen»""uer durch eine andere phvsltalische Untersuchung sich ebenfallsMcht geringe Verdienste erworben bar, über »i sogenannten Bo-nden nämlich, feurige Meieore, deren Erscheinungen wie Flam-Rauch, Erplosivu u. s. w. wenig gemein baden mit du elek-trisch,» Erscheinung n, mir denen man sie verwechselt hatte. CblabniÜberzeugte sich, daß lene Erscheinungen nicht kelln tisch er, sondernrvsmrsch,, epen, und in einer Abhaudiuu- über die Metes.

Ls»v. Lex. Anhang;um I. u. t l. Bd. f