Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
XCIII
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War die Heimalh desselben bisher am Mittelmeere gewesen, so warsie jetzt mit cinemmale nach den westlichen Landern entrückt. Ucbci--gens überflügelten die Portugiesen ihre rivallsirendcn Nachbarnallerdings durch den eigentlichen intelligenten! Calcul ihres ohnebinschon mehr ausgebildeten Colonialsystems, denn während die Spa-nier aus ihren Golemen nur das Eingeweide nahmen an Gold undEilber, benutzten jene ihre Niederlassungen als Punkte zur Firirungdes Handels, und so ward Lissabon bald der alleinige Markt der-indischen Waaren für Europa, welche damals in Gewürzen, Perlen,baumwollenen und seidenen Zeugen und ankern Fabrikaten bestanden,und welche die Fremden in Lissabon sich boten mußten, was freilichf»r Portugals Jutcrcsse die nachrhetligc Folge hatte, daß dadurch dieKonkurrenz erweckt wurde, so wie der MonopoliSmuS der Regierung,der neben sich keinen freien Konkurrenten aus der Nacisn duldet,wie ein schleichendes Gift an Mein Handel nagte. Äußer diesemEuropäischen Verkehr war Portugals Zwischenhandel in Indien vonhöchster Wichtigkeit, wobei ihre Anknüpfungspunkte an einzelneHauptniarktxlätze in dem jenseitigen Indien, in Afrika und AstenResultate einer feinen Handelspolitik waren. Dort begriff manauch schon die Bedentsamleit der Besttzungcn an der Westküste vonAfrika (Evngv ic.) und dcS kaum entdeckten Brasiliens. AlS nunauch noch die Festsetzung der Portugiesen auf Eevlon (1520), ihreVerbreitung auf Sumatra, Java, Eelebes und Borne», und daSdamit verbundene Monopol des Iimmrhaiidels dazu kam, als dieVerbindung mit Ebina und Japan gelungen war, wobei alle diplo-matischen Künste, die falbst den Segen der Mission Xavers, diesesIndischen Apostels, in ihre Polypenarme zogen, aufgeboten wurden,als Brasiliens Anbau Städte, wie Fernambucco, St. Saivador,Riv Janriro, auS dem Staube hervorrief, und, besonders durch dieVerpflanzung des Zuckerrohrs von Madeira nach Vrastlirn, der Han-del mit den unglücklichen Eingebvrnen von Congo und Guinea noch« Erdlheil mehr für den andern unentbehrlich gemacht bettetda sah stch Pvrtngal in dem Tochterlande »och einmal entstandenjen>eit des weiren Oceans, in schönerer, jugendlicherer Gestatt,E den herrlich,»en Hülsemittel» für den Flor des MutterlandesMscstatter. Doch no« immer konnte man sich niEtt vom Mvuopo-ttsmus trennen; eine, jährlich im März ausgesaudle Flotte der Re-gtenmg war für den Alleinhandel bestimmt- Portugal hatte rnolichkaum »och etwas zn wünschen, als selbst der gefährliche Zwist mirSpanien über die Molucken und Ferdinands Maqclhacns, nach >ei-LE" iisbergange zu den Spaniern, noch gefährlichere Entdeckung derDurchfahrt ln S Südmeer (1521) durch ein Aequivalenr von 350000-vucaten nnschädlicher gemacht worden war "i. Indem nun so derPvrtugleseu Evlonialspstrm immer mehr consolidirt worden »ud zuemer Gediegenbelr gelangt war, die Bewunderung und Eifersucht-»gleich aufzuregen vermochte, befand daS Cvlvnialwcsen Svanteus1 <v «och Ansangspnncre. Harten gleich des CorteS und PizarroThaten die Bcsttzungr» auf dem feüen Lande Amerika'«°„^,Mer!co, Peru, Quito, Ehiii, Tierrafirma und Nrngranada.

vergrößert, »nd Misstouairs die Verbreitung de«Kreuzes mit gutem Erfolge versucht, war auch den eroberten Pro»

*^«n vertäust» Kbnig Lart V. Gpauirn« «nsprüch»

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