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vinzea eine politische und kirchliche Verfassung gegeben, stiegen auchStädte, ivic Veracrur, Cumans, Carthagena, Valencia, CarracaS,Acapulco, Panama, BuenoS Apres, aus dem blutgeträiikren Bo-den empor: lag doch schon in den verschiedenen Naturen der Spa-nischen und Portuai,fischen Colonicn, indem jene »nr Bergwerks -diese dagegen eigentliche Handelscvldnie» waren, der großeVorzug der letzter» vor den erster«, von deren Gvld, nur auf ver-schiedenen Wege», ohnehin auch jene ibren Antbril erhielten. DasAufsuchen -er andern Produkte überließ die Spanische Regierunggegen eine Abgabe an Privatperson, u, denn Cochenille, Indigo, Ca-eao, Tabak, Chinarinde waren noch zu unwichtige Objecte für dieSpeculacion, da sie spater erst in Europa eingeführt wurde». Soentstanden die Anficdelungeu im Innern. Da auch Spanien denMonopoliömus so weit trieb, daß die neuen Besitzungen nur ausdem Mntterlaiide ihre Bedürfnisse empfangen sollten, da nie einfremdes Auge zugelassen wurde, um stets in alleiniger Kenntniß derGold» und Silbergruben zu bleibe«: so konnte natürlich das wahreLeben des Handels nicht gedeihen und während Portugal schon mitaller Welt verkehrte, bandelte Spanien immer nur mir sich selbst,wozu es jährlich die Galeonen von etwa zwölf und die Flotte vonuug fähr fünfzehn Schiffen, gebrauchte; jene gingen nach Portobello,diese nach Veracrur, in welchen beiden Städte» große Messen ge-halten wurden. Nur um die Schake der Colonim war es zu thun;das geblendete Auge übersah die höhere Tendenz, die den Minister«in Lissabon schon langst klarer vorschwebte. Bis jetzt (1555) hattenDritten und Franzosen nur einige schwache Euldeckungsversuche ge-wagt, und so waren jene beiden Nationen die einzigen H-rrüher jen-seit der Meere geblieben. Jedoch schnell veränderte sich die Scene.Portugals Herrschaft ging uuter durch Ursachen, deren Detail hiernicht angeführt werden kann, Spanien trat auf Portugalö Schultern,besonders durch die Besetzung der Philippinen in Ostindien, versuchtesogar die Alleinherrschaft beider Indien und seiner Meere sich anzu-maßen und zwei neue Concurrenren erschienen in den Holländernund Britten» welche zugleich die Errichtung von Haudelscompag-uien, der Holländisch - Ostindismen und der Englisch - Ostindischen, zurnächsten Folge hatten. In Lüder's Geschichte des Holländischen Han-dels (Leipzig ,788) findet man die Ursachen genau zergliedert, warumvorzüglich den Holländern es gelang, sich nun in den Besitz des Welt-handels zu setzen. Doch auch Britanniens Elisabeth vermehrte ihre»Ruhm durch ihre Regenten - Thätigkeit für diese neue Hülfsguelle ih-res StaateS; durch Englands Coloniewese» entwickelte sich eine dritteTendenz; man sah Aücrbaucvlonicn entstehen, »eben welche»der Grönländische Wallsischfang eine große Ausbeute gewährte. Es»längerer Friede uuter solchen Rivalen wäre ein Wunder guvcsen; dreBehauptung der Freiheit der Meere ward zum ersten Maleauvgrsprvchrn; Belgiens und Britanniens Schwert-r und des HugoGrotiuS lVl»r« lib-iuM waren die siegenden Waffen gegen die anma-ßenden Schritte der Spanier und Portugiesen in Wort und That.Aber noch gar nicht kam Frankreich in Betrachrung, das mit Pelz-handel und Fischerei in Canada und Acadwn (auf den, nördl -den Ame-rika) Versuche machte. Selbst Richelieus uachherige Bemühungen,zur Theilnahme aü dem Ostinvischcn Handel zu gelangen, blieben un-belohnt; nur die Niederlassungen und Anpflanzungen FranzösischerPrivatpersonen auf mehrera der Westindischen Inseln hatten gebethn-