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tet, nicht vorgelassen. Schon dieses wiederholte Fehlschlagen würdeeinen minder festen Entschluß erschüttert und zu andern Betrachtun-gen Raum gegeben haken; sie «der ließ nicht ab, ihr Vorhaben aufalle Weise zu verfolgen. Mit kalter und reiflicher Ueberlegun»schreibt sie noch am Abend folgendes Billet an ibn: „Bürger! soeben komme ich von Caen. Ihre Liede zum Vatcrlande läßt michvoraussehen, daß Sie mit Vergnügen über die unglücklichen Bege-benheiten jener Provinz der Republik richten werden. JE werde michzu Ihnen begeben. Haben Sie die Güte. mich anzunehmen, undmir nur einen Angcublick lang Zutritt bei sich zu gestatten. Ichbade Ihnen wichtige Geheimnisse zu entdecken, und werde IhnenGelegenheit verschaffen, Frankreich einen großen Dienst zu leisten."Der folg.nde Lag kam, sie kaufte erst diesen Morgen einen Dolchim Palais-Ropal, und mit diesem im Busen tritt sie in MaralsWohnung, der, im Begriffe, aus dem Bade zu steigen, als er ihreStimme hörte, sogleich befiehlt, sie eintreten zu lassen. Die Ver-sammlungen zu Caivados waren der erste Gegenstand der Unterhal-tung; Maral hone mit Begierde die Namen der Depurlrten undAdministratoren, welche jene Insammenkanfte belebten, und schriebsie sich, so wie Charlotte sie ibm dictilte, auf. „Alle diese, rief er,sollen ihre Empörung bald aufdemEchaffotte büßen!" Er halte seineigenes TvdeSurtbeil gesprochen, denn im Moment zog Charlotte ihrMesser aus dein Busen und stieß es dem Schreckliche» sn's Herz.Mit einem Schrei „mir dass" hauchte er auf der Stelle seine Seeleaus. Sie aber stand ruhig wie eine Opferpriesterin mitten in den»Tumult der Domestiken und herznsteömenöen Nachbaren. Ein Pv-lizeivffizier nabm ein Protokoll über den Vorfall auf und brachte st*iu das Gefängniß der Abtei. Als der Postmeister Drouet mir ihr zurAbtei fuhr, uud den Pöbel, der sie umbringen wollte, an das Gesetzerinnerte, fiel sie in Ohnmacht. Beim Erwachen bezeigte sie sich ver-wundert, daß der Pöbel sie leben lassen, und daß er, da sie ihn ft'*eine Zusammensetzung von Kannibalen gehalten, noch dem Gesetztgehorche. Das Meinen der Weiber schmerzte sie tief, aber sie sagte:.Wer sein Vaterland rettet, den kümmert es weuia, was es kostet-Man fand bei ihr die Scheide des Dolchs, einiges Geld, ihren Tauf-schein und Paß, eine goldene Uhr und eine Adresse an das Volk. Alssie vor der Abtei war, reunte ein Jüngling herbei mir der Bitte,ibn statt ihrer zu opfern; auch er mußte sterben. Ihre erste Sorgewar, ihrem Vater z» schreiben, seine Verzeihung anzuflehen wegendes Kummers, den sie ihm mache, indem sie ebne seine ZuziehungilberihrLobeu entschieden hätte. Dann schrieb ffean Varbarvur. BeideBriefe zeugen von der höchsten Bildung des Geistes und den erha-bensten Gesinnungen. Morgen um fünf Uhr, schreibt sie dem Len-kern , fängt mein Proceß an. und ich hoffe noch denselben Tag ""rBriitns und anderen Alte» im Elisium zusammen zu kommen, bei'"die Neueren , da sie so schlecht sind, reizen mich nickt. Vor dem me-volutivnslridmial erschien sie mit würdevollem Anstaute; ihre»vvrten waren bestimmt und edel. Die Richter fragten sie, o» l>eschwanger sey. Enöthend antwortete sie: ich fund und kannte nocokeinen Man», den ich meiner würdig geachtet häi te; d> »n Maral leereuoch. Weber die Nnrh der Richter, noch der Abscheu deS raw'uden Pö-bels, nichts war fäk.g auch nur auf einen Augenblick ihre Ruhe Zstören; weit davon entfernt, sich vertheidigen zu wollen , irram nvon ihrer That, wie vo» einer gegen das Vaterland erfüllten Pfl>ch -