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Morgen, schuldenfrei als völlige« Eigenthum für sich und seine Erbe»,und c) noch eine jährl ch Renke von 602000 Frank, n, ebenfallsauf den Schatz vv» Fraiikrrch angewiesen. Er bezog hierauf da«Schloß Vaiencev und nur ein Mal ist seitdem seiner Erwähnungg»schebell, a.» die Zeitungen im I- 1812 das Unternehmen einesgew ffen Barons von Kelly, e nes Engländers, den Prinzen vondort zu entführen, mit der Notiz bekannt Machten, daß Ferdi-nand selbst diesen mißlungenen Versuch dem Ka fer anqezeig, unddabei den Wunsch geäußert habe, als kaiserlicher Prinz von Napoleon«dvptirt zu werden. I
Ferdinand, Herzog von Brauuschweig. Dieser großeFeldderr Friedrichs H. war zu Braunschivejg den 1,. Januar 1721geboren Er war der vierte Sobn Herzogs Ferdinand Albrecht vonBrallnschivei». Lüueburg. und wurde von seiner zarten Jugend anfür den Mrlitäistand gebildet. In seinem achtzehnten Jahre durch,»eiste er Deutschland, Holland, Frankreich und Italien u»d t>at1740 als Oberster uud Cbef eines Regimen!« in Preußische Dienste.Die beiden crn n Sch estsch-n Kriege, in denen er an F.iedririiSSeite die ersten Proben seines Muths und seiner militärischenKenntnisse ablegte, waren für ibn eine Schule, in w lcher ersich zum Anführer ausbild te. Nachdem er beim Anfange des sie-benjährigen Krieges die Schlacht bei Prag zum Vortheil der Preu-ßen cntichirden, und bei anderer Gelegenheit die glänzendsten Pro-ben seines HeldenmutvS nnd Feldherrntal, ncs gegeben hatte, über-gab ihm der König gegen das Ende d S Iahr-s 1757 b,n Ode.--befedl über die alttirre Armee in Westpval u, welche er bis »umEnde des Krieges bedielt. Er entwickelte als Heerführer, st rs»inen, ungleich stärkeren Französischen H ere gegenüber, den ganzenMei«tbum seine- Talents, und bezeichnete seine Laufbahn mirHeld ylbaten, die ihm die Unstrrbi chkelt zusichern. Er vertriebdie Franzosen aus Niedersachsen , Heff-n und Westpbalen und sieatein zwei großen Schlackten bei Crneid und Minden. (V rgl.Gicbenjädr. Krieg). Bald nach Wiederherstellung des Friedenswurde er durch eine Spannung, di> Zwilchen ihm und dem Kö»rüge evliland, bewogen, seinen Abschied zu rühmen. Settd mlebte er abwechselnd in Braunschweig und Vecheln, und widmeteseine Muße hauptsächlich maur.nichen Beschäftigungen, auf dieer auch einen Th.rl seines Vermögens wandle. Dabei b.wics erdie trefflichsten Ciaenichafreu des Herzens, aufricdiige Religiositätund vudegrärrzte Wohlthätigkeit gegen Arme. Wi.wobl er selbstnicht wissenschaftliche Kenntnisse besaß, wußte er doch den Werthder Gelehrsamkeit zu schätzen. Er starb den z. Juli 17Y2.
Feriendis (Madame) anS Rom, ist die Tochter des Che-valier Joseph Barbar,, c ncs ausgezeichneten Akchlt,kten, der erstvor kurzem der Welt durch den Tod entrissen worden. Da dieVerhältnisse sie auf die khearralitchc Laufbahn »ihnen und sieIzötlnarcn, das Talent welmeS eine sorgfältige Erziehung in ,hrzum V rgnugen entwickelt hatte zugleich als Quelle des Erwerbs,u benutzen, irar sie zuerst in Lissebon auf, wo sie durch ihrSprel, rdre Methode und lbre um-affenüe Stemme allgemeine Be-wunderung «riegi.. Molchen und der hrriibmte Ckescenrinl tru-gen gern ««zu bei, ein so setleurö Laienr durch sorgfältige Bil- ^