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und mit Wunden bedeckt verbarg er sich in einem Stall unterch Stroh, wohin seine Garven ihn gerettet hatten. Seine Entsetzung
>- und Unterwerfung unter ein Ertminqigericht, die Carl IV. «in au«
>- der» Morgen verhängte, konnte das Volt jetzt nicht mehr terudi-
i. gen; und der König entsagte noch an demselben Tage seiner Krone
>e und setzte sie auf das Haupt des Prinzen von Asturien, der den
fe Namen Ferdinand VII. annahm und von dem Polk als der
ct Retter der Vaterlandes begrüßt wurde. Der Herzog »»» Jnfav-ir tado ward Evmwandant der Spanischen Karden und Präsident deS
i- Raths von Eastillcu; Ferdinand erließ einen Befehl, wodurch die
r, Jagd in den Umgebungen Madrids und der Luftschlösser sreigege-
>r den wurde, und ter Staatssekretär Cevallos erhielt den Auftrag,
le Vorschläge zur Verbesserung der inneren Eommuuicatiouen eiuzurei-
hl chen. Gegen Godoy ward der Proceß instruirr. Allein während
r- der durch den Jubel des Volks berauschte Ferdinand seines Tei-lt» umph» genoß, änderte der alte König seinen Entschluß, erklärte
in seine Thronentsagung für erzwungen, seinen Sohn für einen Krvu-
,, räuber, und fvderie den Französischen Kaiser zum Schiedsrichter
m in dieser Sache aus. Dies geschah unter dem Schutze einer Fran-
l- zösischen Armee, die unter dem damaligen Großherzog von Berg
le gegen Madrid vorgerückt und am 2Z. März daselbst angekommen
lt war. Dennoch zog am folgenden Lage Ferdinand VII. als Aönig
t- in Madrid ein. Er hatte an Napoleon geschrieben, ibm seine Thron-st besteigung bekannt gemacht, und um eine Französische Prinzessin
le angehalten; zugleich aber durch die Bekanntmachung der Aktenstücke
le über die Begebenheiten im Escurial sich von der Beschuldigung
ce seines Vaters zu reinigen gesucht. Napoleon hatte indeß beschlos-
>e sen, sich seines Freundes, des alten Köntas Earls IV. anzuneh-
e, wen; n meldete daber dem Prinzen Ferdinand, daß er sich auf
id dem Wege nach Spanien befinde, und lud ihn ein, ihm auf hal-
,h dem Wege entgegen zu kommen, um mündlich diese Angelegen-
a- heiteu zu reguliren. Auf diesen Brief reiste Ferdinand in Begler-
i,k tung des Herzogs von Jnfantado, des Staarssecretairs Cevallos,
r; des Kanonikus Escoiqviz und Anderer, unter denen sich auch der
h- Französische General Savarv befand, am iv. April wirklich ab.
»r Nahe an seines Reiches Gränze erhielt er ein Schreiben Napoleons
g, aus Baponne vom iü. April, worin dieser ihm erklärte: daß er
,d "ur dann idn als König von Spanien anerkennen werde, wenn
a- Anes Vaters Abdication freiwillig gescheht n, und nicht durch die
te Begebenheit«u in Aranjuez erzwungen worden sey. Ferdinand setzte
m indep die Reise fort, und kam am ro. April zu Baponne an, w»
z, jedn Tage später auch der gekränkte Vater und die erbitterte Kö-
ie "ts>u nebst vem Friedensfürsten eintrafen. Napoleon empfing die,d astköniqliche Familie mit vieler Theilnahme. Ferdinands Bemü«
s hunge», sich „iit seinem Vater zu versöhnen» blieben fruchtlos»
r. und nach einer persönlichen Vernehmung am 5. Mai entsagte er der
,0 -Krone Spaniens, und fvlgke, nachdem Earl IV. alle seine Rechte;e "" Spaniens Thron feierlich auf Napoleon übertragen hatte, sei«ch Neu Aeilern nam Bordeaux, wo er mit seinen Brudern am ir. Mgiez der väterliche»,Enksagungsacke deitrat. Dagegen erhielt«! als Apa->S ») eine jährliche Rente von gcxxxx) Franken für sich und seine
ht Nachkommen aus dem Kronschatze von Frankreich, b) die Paläste,
m Park« n»d Pächlereien von Naoarra biö zum Belauf von 50000
h. Lk»»r>.Lex. Anhang zum l.u.H. Bde. k
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