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dem Volk Roms erhob sich der vor der Energie eines Gregor ver- die C
stammte Frciheitssinn in dem Maaße wieder, als diese Energie bei den .
seinen Nachfolgern abnahm. Besonders die Schismen Gclasius II. linen
und Gregors VIII. (Burdino), Jnnocenz II. und Anaclets II, er- serkr
Heuerten das Selbstgefühl der Römer. Arnold von Vrescia, die >
früher (1189) wegen strafender Predigten gegen den Lurus der Mit
Geistlichen des Landes verwiesen, ward ihr Demagog (1146). Erst Don.
nach g Jahren gelang es Adrian IV, seinen Sturz und seine Hin- stau!
richtnng zu bewirken. Friedrich!, von Hohenstaufen, genannt über
Rothbart, trieb Erbitterung über das Aufstreben der Langobarden doch
zur F-eiheit, ihm nur Empörung, zu mehrern Zügen über dir Al- der
pen. Für Pavias Partei, als die schwächere, erklärt, verheerte nisch
er 11Z4 das Mailandische, zerstörte Lortona, und ließ sich in Davia scher
und Rom kröne». m 58 belagerte und bezwäng er Mailand, schleifte kane
die Werke von Pjacenza, und hi.lt einen Reichstag auf den ronca- Str
Aschen Feldern, wo er die kaiserlichen Rechte im Sinne des justi- qu<
manischen Eodsr ausdehnte, den Städten Vögte (koäestä) setzte, nen
und einen Landfrieden verkündete. Auf neue Empörung, die seine stür
Ungerechtigkeiten erregt, das Schisma zwischen seinem Gegenpapst senh
Victor IN , und Alexander IN, erbittert hatte, verbrannte er dieCrema (1160), vertrieb nach Mailands Unterwerfung alle Einwoh- teni
ner daraus, und schleifte die Stadt von Grund aus (1161). So no
gründete der Schrecken den Despotismus, aber mit ihm siel er auch Ge>
zusammen. Als der Kaiser n 63 ohne Heer nach Italien kam, Wie
schloffen die Städte einen Verein für die Freiheit, der sich 1167 dur
zum lombardischen Bunde bildete. Dieser Bund baute, gegen Sa
das einzig gibellinische Pavia, eine neue Stadt, dem Papst zu Eh- cher
ren Alcssandria genannt. Richt dem Statthalter Friedrichs, ! feiChristian, Erzbischof von Mainz, nicht ihm selbst gelang es, gegen nen
den Bund etwas auszurichten; jener scheiterte vor Ancona (1174) dri<
mit der Macht des ganzen, damals gibcllinischen, Loscana, der den
Kaiser mit den Deutschen vor Alcssandria (117Z) und ward sogar abz
vom Bünde bei Lignano gänzlich aufs Haupt geschlagen (1176). J rDa schloß er zu Venedig ein Concoxdat mit Alexander!!!. und ei- Gi
nen Waffenstillstand mit den Städten <4176), den Frieden aber, sch<
der dielen die Freiheit sicherte, z» Co stanz (1188). Die Republi- tre
ken behielten von der Kaiserherrschaft die kocieslä bei, fremde wa
Edelleute, nun von ihnen selbst zu Richtern und Feldherren gewählt. Mb
Anstatt aber um ihren Bund zu einer ewigen Eidgenossenschaft zw
(einzigem Heil für Italien) zu befestigen, fielen sie bald in neue me
ParteiunjM, als die neuen Pläne der Hohenstaufen auf Siciliens gei
Thronfolge Friedrichen und Heinrich VI. (V.) von der^Umbardey ha
abgezogen. Berühmt ist aus einem Kriege der BrescianeBHegc» ei- Ll
nen Verein fast aller lombardischen Städte, die Niederlage, die sie lar
dieser überlegenen Macht am Oglio beibrachten, 1 a inala rnorts Ki
genannt (1197). Unter den Edelleuten traten die Herren daRo- in
man 0 und die Markgrafen von Este als Häupter, jene der Gi- , debellinen, diese der Guelfen, auf. Während der Minderjährigkeit > hoFriedrichs II. und des Lhronsolgestreits in Deutschland gelang ! blies Jnnocenz III, Friedrichs Vormund, die weltliche Herrschaftdes heil. Stuhls in Rom und umher neu zu begründen, und die zc
Ansprüche auf Carls des Großen und Mathildens Schenkungen gel- G
tend zu machen; er zog auch fast ganz Toscana zur Guelfenpartei eil
(11Z7-; nur Pisa nicht. Mehr blinde Erbfcindschaft, als Eifer für sä