tbeh-ehe-eineru al-nmlundheinteltsa-under inr istan-
ciati-derhat,find.Die!i ei-aberdün-
imdengeneeben iche» IGe- ^ten.l ei>inerhaft
erde
iusik
^erei
ter-
der
ren.
ltig-
die
Ke-
im
sein
ist»
ist.
>en:
keit
näl-
heit
irch
eile
keit ^
Lairesse Lais 525
der Zeichnung, durch die Wahl und Erhabenheit der Ggenstände,und durch die Würde im Ausdrucke. Jedoch ist er weit davonentfernt, die Simplicität der Griechen und den erhabenen Ernstder römischen Schule zu erreichen. Wenn man aber bedenkt, daßer nie in Italien gewesen ist, und daß er keine andern Hülfs-mitrel zum Studium seiner Kunst hatte, als einige Gemäldevon Poussin, und die Kupferstiche von den Werken dieses Mei-sters, so wie von denen des Pietro Lesta; so ist man gezwungen,die Ueberlegenheit seines Genies anzuerkennen. Glücklich in sei-nen Erfindungen, wußte er sie stets mit sorgfältigem, markigemund leichtem Pinsel auszuführen. Alle Theile seiner Kunst wa-ren ihm gleich sehr geläufig, und daher wurde er mit Recht derPoussin seiner Ration genannt. Man macht ihm jedoch den Vor-wurf, zu kurze und zu wenig graziöse Figuren gemacht zu ha-ben. Er hat viele geatzte Kupferstiche hinterlassen, von welchenviele nachgestochen worden sind. Eins seiner vorzüglichsten Ge-mälde ist Antiochus und Stratonice, welches 1781 der be-rüchtigte Lronchin zu Delices nahe bei Genf besaß. Viele seinerübrigen Gemälde befinden sich im Musäum zu Paris. Er hattedrei Söhne und drei Brüder, die ebenfalls Maler waren. Vonden letztern waren Ernst und Johann Lairesse guteBiehmaler, und Jacob Lairessse ein guter Blumenmaler.Letzterer hat in flamännischer Sprache ein Werk über diepractische Malerei geschrieben. Gerard Lairesse hattePoussin zu seinem Vorbilde genommen, und erreichte ihn in derWahl und Anordnung der Gegenstände, aber nicht in der Tiefsdes Studiums, nicht in der Vortrefflichkeit der Gedanken undeben so wenig in der Kenntniß des Antiken. Er arbeitete zuschnell, davon zeigt sein Apollo und die neun Musen, wel-ches er in einem einzigen Tage vollendete. Uebrigens war ervollkommen in der Mythologie und in der Geschichte bewandert,und beobachtete das Costum und die Schicklichkeit Mit Genauig-keit. Sein Eolorit ist angenehm und seine Zeichnung, ohne gera-de vollkommen richtig zu seyn, empfiehlt sich durch eine gewisseNettigkeit. In der Bildergallcrie zu Dresden befindet sich vonihm: DerParnaß oder Apollo und die neun Musen,ein Sujet, welches er oft gemalt hat; und jm Musäum zu Pa-ris: Eine Himmelfahrt der Mutter Maria; Antio-chus und Stratynice; Achilles zu Scyros; der Toddes Germaniens; Hercules am Scheidewege. Beider Gemäldeausstellung zu Paris i. I. igo? war ein allerliebstesStuck von ihm: Ein Fest zu Ehren des Bacchus.
Lais, eine berüchtigte Buhlerin, wurde zu Hyccgra in Si-cllien geboren, und von dort nach Griechenland geführt, als Ni-klas, der atheniensische Feldherr, ihr Vaterland verwüstete. Co-rrnth war der erste Schauplatz, auf welchem sie ihr Talent zurGalanterie entwickelte: hier huldigten Fürsten, Redner und Phi-losophen ihren Reizen. Demosthenes machte eigends ihrentwegen«nie Reise nach Corinth, kehrte jedoch, da ihm Lais eine Summevon etwa 1000 Thalern für ihre Gunstbezeigungen' abgefordert"Ee, ""geschehener Dinge nach Hause zurück, indem er sagte;„>-0 theuer will ich keine Reue erkaufen." Da sie sich überhauptAss. kinem sehr hohen Preise den Umarmungen ihrer Anbeterpreis gab: s- konnten auch nur wenig Leute aus dieselben An-
!