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Fünfter Band. Von I bis L.
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Unbequem und in engen schlechten Straßen versteckt. Da nun denHof, welcher seinen Sitz in Westminster hat, ohnedieß einen gro->

' ßk» Theil der großen und gränzenden Welt dahin versammelt, s»ist auch noch besonders seit den letzten 3c> Jahren eine ordentlicheBolkswanderung aus der City nach dem westlichen Theile der^tadtMehrn, der allgemein für den Sitz der großen und feinen Weltgehalten wird, so daß zwischen beiden Theilen der Stadt in Rück,ficht der Sitten eine merkliche Verschiedenheit, und deshalb aucheine gewisse gegenseitige Verachtung und Eifersucht Statt findet.Kater die großen öffentlichen Gebäude in der City gehört die Börseund die Wank (welche letztere in der That prächtig ist!. In derNäbe derselben befinden sich eine zahllose Menge Kaffeehäuser (auf'denen große Geschaffte gemacht werden), das Posthaus, die Assecu-ronzhäuser, der Pallast des Lord Mayors (der ersten Magistrats-persvn in der City!, tkco Mansion-chouss genannt, die Häufeltder sstindischen und anderer Handlungsgesellschaften, die Wohnun-gen fast aller Banquiers u. s. f, kurz alles was den Gang der Ge-schaffte beschleunigen kann. Ferner sind in der City merkwürdigdie vortreffliche Wasserkunst unweit der Londner Brück-, wodurchdie Stadt aus der Themse mit Wasser versehen wird, welche isgrvon einem Deutschen, Namens Moritz , angelegt und von Hadleynachher verbessert wurde; die Paulskirche, ein Werk von einer er-staunenden Größe, das jedoch zu versteckt liegt, um die gehörige-Wirkung zu thun; der Lower, ein altes Fort, wo ein wichtigesArchiv und die Rcichsklcinodien verwahrt werden, das ferner dereinzige Münzort im Königreich ist und auch zum Staatsgefängnißdient; das Bedlam,Hospital (s. diesen Art.) und dasVersamm-limzshaus der Akademie der Wissenschaften. — In dem westli-che» Theile der Stadt, der ganz von der City abgesondert ist,wo man fast nichts als zierliche Häuser, prächtige Plätze, schnur-gerade, herrlich erleuchtete Straßen und das schönste Steinpflasterin Europa sieht, und welcher fast mehr als die Hälfte von ganzLondon ausmacht, bemerken wir: den St. James Pallast, die kö-nigliche Residenz, ein altes unregelmäßiges Gebäude, auf dessenPlatze ehedem ein dem h Jacob (8t. Ismes) gewidmetes Hospitalsstand; die Westminster - Abtei oder Kirche, eins der größten, vor-handenen Meisterstücke der gothischen Baukunst, wo sich das Be-grabniß der Könrge und eine Menge berühmter Männer allerStände, mit einer unzähligen Menge der herrlichsten Denkmälerbefindet (unter welchen letzter» wir hier die Denkmäler HeinrichsVII., Heinrichs Vtll., Newtons, Shakespeare und Händels aus-zeichnen) ; Westminsterhall, wo der König gekrönt und Gericht ge-halten wird; das Parlementshaus, ein altes schlechtes Gebäude pb>e große und prächtige Westminster-Vrück-, raaZ Fuß lang und41- Fuß breit, welche vor ungefähr 3c> Jahren geendigt wurde undrSo,c>co Pf. St. kostete; die Londner Brücke und die BlakfriarS-bräcke, welche letztere nach Beendigung der Westminster-Brücke, im.Mittelpunct der Stadt errichtet ist und diese an Zierlichkeit undPracht noch übertrifft; mehrere Kirchen in vortrefflichem Geschmack;Mehrere schöne Plätze, in deren Mitte gewöhnlich ein schöner grü««er Platz zum Spazierengehen eingerichtet ist, vorzüglich Groß»denor Square, mit der Statue Georgs I. zu Pferde; der prächtige-Pallast der Königin; Carlskon House (der Pallast des Prinzen vcm-Wallis); der St. James-P«rk (s. diesen Art>); Somnisrsethousef