Band 
Sechster Band. M und N.
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Malabar Malaga . 73

rrt und neuern Methoden zur Verlängerung des Lebens, so wie dieFestsetzung der einzig möglichen und auf menschliches Leben passcn-on den Methode, so wie die praktische Abhandlung aller feindliche»

n), Einflüsse, welche das Leben verkürzen, und der wohlthätigen, welche

st es verlängern, vorzüglich die lebhafte Darstellung der innigen Beu-ch. bindung des sittlichen "und intellektuellen Lebens mit dem physischen,

ie- geben diesem Buche unter allen andern über denselben Gegenstand

er den Vorzug, und rechtfertigen den allgemeinen Beifall, mit wel-

em chem es aufgenommen wurde. II.

cht Mal« bar oder Malebar, d. h. das Land um Male, eine

on große Landschaft in der indischen Halbinsel diesseit des Gan-

be, ges, längs der westlichen Küste. Gewöhnlich versteht man bloß die

>es Küste südlich von Goa bis an das Eap Comorin unter dieser Ve-ra- nennung. Von dem vorzüglichsten Produkte derselbe» heißt sie auch

!en die P fefferküste. Sie ist fruchtbar an Reiß, Obst, Specereien,

it- Pfeffer, Ingwer, Zimmet, Edelsteinen, und wird in rcrschiedne Kö-

ng nigr,eiche eingetheilt, davon die vornehmsten sind Ealccut, Cochin,

m- Cananor, Cranganor, Angamelc, Manigale, Tanor, Travancor

ir- u. s. w., welche von eignen Fürsten regiert werden. Die vier größ-

ie- ten Flüsse heißen Pergera, Panage, Cranganor und Cochin. Die

je, Einwohner, welche auch .Lamuler heißen/sind von mehr schwar-

ir- zer oder schwarzqelber als brauner Farbe und von sehr guter gefäl-

ne liger Gestchtsbildung. An natürlichen Fähigkeiten fehlt es ihnen

ich nicht, aber ihre moralische Güte wird von den meisten Beobachtern

ilS bezweifelt. Ihre Sprache ist eine Hauptiprache in Ostindien. Die

che Malabaren werden gleich den übrigen Bewohnern Hindostans in

r, verschied!» Casten oder Stämme getheilt und die Parias sind hier

in, in so tiefer Verachtung, daß wenn einer einem von dem Stamme

>er der Nairen oder Soldaten zu nahe kommt, dieser das Recht hat,

in- ihn auf der Stelle niederzuhauen. In Absicht der Religion unrer-

el- scheiden sie sich nicht von den Hindus, nur verehren sie mehr Götzen-

oß bisher als jene. Seit 1706 hat Dänemark Missionsanstalten und

einige Colonien daselbst angelegt. Gegenwärtig ist das ganze Landiik mit seinen Fürsten von den Engländern abhängig.; vormals war

ie- der Handel größtentheils in den Händen der Portugiese» und

zu Holländer.

n- Malacca, eine große Halbinsel in Asten, welche den südli-

>e- chen Theil der indischen Halbinsel jenseit des Ganges bildet. Von

>e- der Insel Sumatra ist sie durch die Meerenge von Malacca

it- getrennt. Sie hat drei kleine Könige, nämlich zu Jlhor, Pa-ar hang und Queda, welche dem Könige von Siam zinsbar sind.

ich Das Land ist vorzüglich fruchtbar an Reiß und Pfeffer; ferner lie-

t: fert es Elfenbein, spanisches Rohr, erwas Gold u. s. w. Der

er Haupthandel besteht aber in dem sehr feinen Zinn, wovon die Hol-

n- länder in den letzten Zeiten jährlich 20,000 Centner in China und

n'e 5000 Centner in Europa absetzten. Außer der Stadt Malacca

>st hatten die Holländer zu Pera, Oucda, und Ligor auf der Ostküste

n- der Halbinsel Factoreien. Die Einwohner von Malacca sind die

üe Malaycn (s. d. Art.).

te Malaga, eine ansehnliche, aber enqgebaute Stadt mit einem

üt schönen, durch einen langen Geedamm gesicherten Hafen an der Küste

cn des mittelländischen Meeres, im spanischen Königreiche Granada.

u- Sie ist der Sitz eines Bischofs, der unter dem Erzbischof von Gra-

m nada steht, und zählt 50,000 Einwohner. Einen ausgebreiteten