8r Mandat Mandolme
«königen, Verschnittenen. Die Abstufungen der Mandarinen wer-den durch ihre verschiedenfarbigen Knöpfe auf den Mühen angezeigt, nso daß die runden purpurrothen den ersten Grad, und die silberne» sioder versilberten den untersten bezeichnen. p
Mandat, Territorial - Mandat, ein neues französische» st
Wort für eine Gattung Papiergeld, das zur Zeit der republikam, n
fchen Verfassung in Frankreich in Umlauf gesetzt wurde. Nachdem du n
Assignaten (s. d. A.), denen Robeöpierre eine» gezwungnen Court 2
zu erhalten gewußt hatte, nach dessen Hinrichtung durch die Gewalt si
der öffentlichen Meinung zu nichts herabgesunken und dadurch die Na- d
tionalgüter, die man als eine Hypothek für ihre Einlösung angewn- A
sen hatte, wieder frei geworden waren, und nachdem die Regierunz st
vergebens eine Anleihe zur Bestreitung der Kriegskosten und andrer d
dringenden Staatsausgaben -eröffnet hatte, schuf sie ein neues Papier- 3
geld unter dem Namen der Mandaten, die im Grunde nichts a»- Ä
ders als ebenfalls Assignaten waren, denn auch sie waren Anwei- i!
sungen auf den künftigen Verkauf der Nationalgüter, L
hatten jedoch vor den Assignaten einen doppelten Borzug. Erstlich sihatren die Mandaten eine specielle Hypothek auf einzelne, aus seeiner Tafel namentlich aufgeführte Güter, da die Assignaten nur m dAllgemeinen auf die Nationalgüter fundirt waren; zweitens konnte« sidie Mandaten jeden Augenblick realrsirt werden, indem de- Trcn Inhaber, ohne alle Weiterungen und Formalitäten, in jedes aus nder Unttrpfandstafel verzeichnete Gut, sobald er sich deßhalb bmeldete und den vierten Theil des Preises hinterlegen würde, sofort h-eingesetzt werden sollte. Es wurden ihrer anfänglich für 600 Millio- »neu, »der bald darauf — den igten März 1796—für 2,400,000,000 (^
erschaffen. Man gab ihnen zwar einen allgemeinen gezwungne« bCours, wodurch es der Regierung gelang, die Kosten des bevorstehe«- diden Feldzugs damit zu bestreiken, allein kaum war dies geschehn, all >ssie ebenfalls fast zu nichts herabsanken; sie wurden daher theils ein- l>gewechselt und vernichtet, theils verschwanden sie ohnedies. Statt riunter seiner Last zu erliegen, verdankte Frankreich diesem Papiergeld! mseine Rettung. Das Übel trug durch sein Übermaß sein Heilmittel zn- "gleich in sich, und auch hier wie im ganzen Laufe der Revolution wa- Ar«n die Wirkungen immer im Gegensatz mit ihren Ursachen. st
Mandeville (Vernarb de), ein holländischer Arzt, welcher z»Dortrecht 1670 geboren war und 173z starb, machte sich durch sei»! °°irreligiösen Werke bekannt, welche der Abdruck seines Lebens wäre», wMan bat von ihm r. ein Gedicht, betitelt Hie ^rumdintz Hivs Er st>behauptet unter andern, daß auch der Lupus und die Laster du "Einzelnen zum Wohl und Vortheil der Gesellschaft gereichen, unddaß selbst die Verbrechen nützlich seyen, in so fern sie dazu dienen, >"«ine gute Gesetzgebung einzurichten; 2. freie Gedaüken über die Reli- Agion, die Kirche und das Glück der Nation, welche ebenfalls großei ^Aufsetzn machten; z. Untersuchungen über den Ursprung der Ehre und st'über den Nutzen des Christenthums im Kriege, in welchem Werke er Avielen seiner frühern Ideen und Ansichten widerspricht.
Mandoline (italienisch tVIsnN»!-,. visollor»), ein kleines,mit vier Saiten bezognes lautenartiges Instrument, welches sowohlmit einem Federkiel als mit einem einzigen Finger der rechten Hantgespielt wird. Man hat auch dergleichen Instrumente mit sechs und »emehr Saiten, welche, da sie der Laute noch ähnlicher sind, üLsnäs-r«» littst««» genannt «erden. ^