Band 
Sechster Band. M und N.
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i7o Masse Massen»

wen war, so brachte sie zu Anfang des sechzehnten Jahrhundert«R. Jacob den Chajim für den venediger Buchdrucker, Daniel Bom-bcrg, IN Ordnung (dibii» raddinicL liedr. Vened. 1518, 1521,1525—28. Fol.), und hundert Jahr darauf ergänzte Joh. Buxtorfder ältere die Arbeit seines Vorgängers (Basel 1618, Fol.) ->.

Masse nennen wir die Menge der bewegliche» Theile in ei-nem bestimmten Raume, d. h. die Menge aller Substanzen, woran»die Materie besteht. Die Atomisten stellen sich jeden Körper al«eine Summe von Atomen vor, deren Zahl die Masse des Körper«ausmacht. Da es unmöglich ist, die Atomen zu zählen, so kannman nach dem atomistischen System die Masse eines Körpers nurdurch Vergleich mit andern Massen bestimmen. Nach der Theorieder Dhnamisten kann die Menge der Materie, d. h. die Masse, inVergleich mit jeder andern nur durch die Größe der Bewegung beigleicher Geschwindigkeit geschätzt werden; denn da nach dieser Theo-rie die Materie bis ins Unendliche theilbar ist, so läßt sich auch dieMenge keiner Materie durch die Menge der Theile unmittelbar be-stimmen; vergleicht man aber eine Materie mit der andern, so kaunman zwar bei gleichartigen Materien die Verhältnisse der Masse»bestimmen, indem die Quantität der Materie mit der Größe des Um-fangs proportionirt ist; allein es wird sich doch kein Verhältnißder einen Materie zu einer andern mit jener specifisch verschied»«angeben lassen. Man hat also weder mittelbar, noch unmittelbarein gültiges Maß, durch Vergleichung die Menge der Materie zuschätzen, so lange ihre Bewegung nicht in Betracht gezogen wird;es bleibt mithin kein Maß als die Größe der Bewegung übrig.Hierbei aber muß die Geschwindigkeit der Materie als gleich ange-nommen werden, und in dieser Voraussetzung laßt sich die Quanti-tät der Materie, d. h. die Masse, in Vergleichung mit jeder ander»nur durch die Bewegung bei gleicher Geschwindigkeit schätzen. —Die Erfahrung lehrt, daß alle Theile eines Körpers von derSchwere afsicirt werden, und daß es keinen materiellen Stoff gibt,der nicht gegen die Erde, in so fern er mit ihr in unmittelbarerVerbindung steht, schwer seyn sollte. Nur an der electrischen, mag-netischen, so wie an der Licht - und Wärmematerie hat man bi«jetzt noch keine Schwere entdecken können.

Massen«, Fürst von Eßlingen und Herzog von Rivolk, Mar-schall von Frankreich, Großadler und Chef Her vierzehnten Cohorteder Ehrenlegion u. s. w. Er war in der Grafschaft Nizza gebore»und stand beim Ausbruch der französischen Revolution noch als Un-teroffizier unter den sardinischen Truppen. Als aber die Kriegetder neuen Republik den Mont-Cenis überstiegen hatten, gesellte ersich zu ihnen und machte sich bald durch Muth und Einsicht bemerk-bar. Er ward Oberofsizicrj und schon 17YZ stand er an der Spiß«einer-republikanischen Brigade. Hier, ohne Meister, lernte er inkleinen Gefechten vom Kriege den Krieg. Er schlug die Piemon-tescr bei Eastel-Geneste (Rov. yz) nach Figaretto weg, zerstreut«bei Ponte di Neva ein Corps Österreicher, bemusterte sich Or-mea's, und trug das meiste zum Siege bei Saorgio bei. 3 «April 1794 wurde er Divisionsgeneral und fuhr fort, als solcher nochmanchen Erfolg zu erfechten, bis 1796 Bonaparte Oberbefehls-haber des italienischen Heeres wurde. Massen» war sein unzertren»-.licher Waffengefährte; um die Thaten desselben in Bonaparte's zweiersten italienischen Feldzügen zu erzählen, müßte man ihre ganz«