Band 
Sechster Band. M und N.
Seite
328
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32» Milo Miltiades

Duc b'Enguien ernannt; in diesem Posten starb er 1785. Willst, i

war in der Gesellschaft kalt und zurückgezogen, aber was er sagt! !

war klug und geistreich. DÄlembert erklärt ihn für denjenigen «

unter allen seinen Bekannten, der die wenigsten Vorurtheile gehabt S

und die wenigsten Ansprüche gemacht habe. Man hat von ihm ver- b

schiedne mit Sorgfalt geschriebne Werke in einem reinen eleganten s

und natürlichen Styl. Die wichtigsten darunter sind: ». Meine», s

cis I'Iiinrolrs üsldsnoe, üspui, (älo-vis jrisgu'ä I.ouisXV-, z Bände; »

2. Blsirisii» <le 1'Iiisroiis ü'XnAlekoris, llepuis ,on oiizins sau, s

1 s, IVoinains susqu' a Ooor^s II., z Bände; Z. Msirien« ä« d

1 'Iiistoiio universell«, y Bände; 4. 1,'Iiistoire lies sproudnlloim, ?

Z Bände. Dieses nach den Handschriften von Sainte-Palaye.gear- s

Leitete Werk ist eine Hauptquelle für die Geschichte der Troubädou- t

ren; g. !Xiernoiiss poliri^uo, er inilitairs, pour ssrvir L l'llistons h

^s I,ouis Xlsr sr üs l.oui, XV-; 6. Histoirs pliilosopliigas äs b

1 'ftoMilie- — Die als ein nachgelaßnes Werk von ihm 1807 unter «seinem Namen erschienenen Meinen, <ls l'liistoirs cl'xllemsz»« »

sind untergeschoben. t

Milo von Crvtöna, ein Schüler des Pythagoras und ein« k

der berühmtesten Athleten bei den Griechen, welcher sechs Mal in d

den olympischen Spielen den Sieg davon trug. Von seiner außer- <

ordentlichen Stärke werden mehrere Beispiele angeführt. Ein? d

wollte der Tempel, in welchem Pythagores lehrte, einstürzen. Mil» -

ergriff die Hauptsäule, und verhinderte dadurch den Einsturz s» k

lange, bis alle Anwesenden sich gerettet hatten. Einen Stier trug g

er auf seinen Schultern zum Opfer und tödtete ihn mit einem Zaust- -

schlag. Aber seine Stärke wurde auch die Ursach seines Todes. v

Er sah in einem Walde einen starken Baumstamm, den man mu a

Keilen vergebens zu spalten versucht hatte. -Er wollte ihn auseui- «

ander brechen, allein seine Kräfte versagten ihm. Aber die Kelle, i

welche den Spalt aus eiktzinder hielten, waren herausgefallen, und sso blieb er mit den Händen eingeklemmt. Da ihm niemand D l d

Hülfe kam, wurde er eine Beute der wilden Thiere, die ihn zerriM . «

Miltiades. Dieser berühmte atheniensische Feldherr, weich« > r

um das Jahr 500 por Chr. Geb. lebte, hatte bereits eine athemcn- - «

fische Colonie glücklich nach dem Ehersones geführt und verschied»! . e

Inseln im Archipelagus seinem Vaterlands unterworfen, als Darm« ,

an der Spitze eines furchtbaren Heeres zur Unterjochung Grieche»- r

lands heranzog. Er, Aristidcs und Themistokles feuerten die vor r

der Übermacht des Feindes zagenden Athenienser zur Gegenwehr a». r

Jeder der zehn Stämme stellte 1000 Mann unter einem Anführer. >

Dieses kleide H-eer rückte in die Ebne von Marathon, wo i«»> '

Mann Fußvolk, welche Platäa als Bundesgenossin abgeschickt harre,

dazu stießen. Miltiades rieth zum augenblicklichen Angriff. Ansti- k

des und einige andre Anführer unterstützten ihn; andre dagegen 1

wollten die Hülfstrupven der Lacedämonier erwarten. Der l'vcv <

feldherr (Polemarch) Callimachus trat' des Miltiades Gründen v« i

und der Angriff wurde beschlossen. Der Oberbefehl, welcher unreden Feldherrn wechselte, wurde von allen dem Miltiades übertage», <

der jedoch keinen Gebrauch davon machte, sondern den Tag abwar- .

tete, der ihn gesetzmäßig an die Spitze des Heers rief. Sobald ou- ;

ser erschien, stellte Miltiades seine Truppen an den Fuß cmcBerges in einem mit Bäumen besetzten Felde, welche die Reit««ufhalten sollten, in Schlachtordnung, Die Platäer standen aus ve >