32» Milo Miltiades
Duc b'Enguien ernannt; in diesem Posten starb er 1785. Willst, i
war in der Gesellschaft kalt und zurückgezogen, aber was er sagt! !
war klug und geistreich. DÄlembert erklärt ihn für denjenigen «
unter allen seinen Bekannten, der die wenigsten Vorurtheile gehabt S
und die wenigsten Ansprüche gemacht habe. Man hat von ihm ver- b
schiedne mit Sorgfalt geschriebne Werke in einem reinen eleganten s
und natürlichen Styl. Die wichtigsten darunter sind: ». Meine», s
cis I'Iiinrolrs üsldsnoe, üspui, (älo-vis jrisgu'ä I.ouisXV-, z Bände; »
2. Blsirisii» <le 1'Iiisroiis ü'XnAlekoris, llepuis ,on oiizins sau, s
1 s, IVoinains susqu' a Ooor^s II., z Bände; Z. Msirien« ä« d
1 'Iiistoiio universell«, y Bände; 4. 1,'Iiistoire lies sproudnlloim, ?
Z Bände. Dieses nach den Handschriften von Sainte-Palaye.gear- s
Leitete Werk ist eine Hauptquelle für die Geschichte der Troubädou- t
ren; g. !Xiernoiiss poliri^uo, er inilitairs, pour ssrvir L l'llistons h
^s I,ouis Xlsr sr üs l.oui, XV-; 6. Histoirs pliilosopliigas äs b
1 'ftoMilie- — Die als ein nachgelaßnes Werk von ihm 1807 unter «seinem Namen erschienenen Meinen, <ls l'liistoirs cl'xllemsz»« »
sind untergeschoben. t
Milo von Crvtöna, ein Schüler des Pythagoras und ein« k
der berühmtesten Athleten bei den Griechen, welcher sechs Mal in d
den olympischen Spielen den Sieg davon trug. Von seiner außer- <
ordentlichen Stärke werden mehrere Beispiele angeführt. Ein? d
wollte der Tempel, in welchem Pythagores lehrte, einstürzen. Mil» -
ergriff die Hauptsäule, und verhinderte dadurch den Einsturz s» k
lange, bis alle Anwesenden sich gerettet hatten. Einen Stier trug g
er auf seinen Schultern zum Opfer und tödtete ihn mit einem Zaust- -
schlag. Aber seine Stärke wurde auch die Ursach seines Todes. v
Er sah in einem Walde einen starken Baumstamm, den man mu a
Keilen vergebens zu spalten versucht hatte. -Er wollte ihn auseui- «
ander brechen, allein seine Kräfte versagten ihm. Aber die Kelle, i
welche den Spalt aus eiktzinder hielten, waren herausgefallen, und sso blieb er mit den Händen eingeklemmt. Da ihm niemand D l d
Hülfe kam, wurde er eine Beute der wilden Thiere, die ihn zerriM . «
Miltiades. Dieser berühmte atheniensische Feldherr, weich« > r
um das Jahr 500 por Chr. Geb. lebte, hatte bereits eine athemcn- - «
fische Colonie glücklich nach dem Ehersones geführt und verschied»! . e
Inseln im Archipelagus seinem Vaterlands unterworfen, als Darm« ,
an der Spitze eines furchtbaren Heeres zur Unterjochung Grieche»- r
lands heranzog. Er, Aristidcs und Themistokles feuerten die vor r
der Übermacht des Feindes zagenden Athenienser zur Gegenwehr a». r
Jeder der zehn Stämme stellte 1000 Mann unter einem Anführer. >
Dieses kleide H-eer rückte in die Ebne von Marathon, wo i«»> '
Mann Fußvolk, welche Platäa als Bundesgenossin abgeschickt harre,
dazu stießen. Miltiades rieth zum augenblicklichen Angriff. Ansti- k
des und einige andre Anführer unterstützten ihn; andre dagegen 1
wollten die Hülfstrupven der Lacedämonier erwarten. Der l'vcv <
feldherr (Polemarch) Callimachus trat' des Miltiades Gründen v« i
und der Angriff wurde beschlossen. Der Oberbefehl, welcher unreden Feldherrn wechselte, wurde von allen dem Miltiades übertage», <
der jedoch keinen Gebrauch davon machte, sondern den Tag abwar- .
tete, der ihn gesetzmäßig an die Spitze des Heers rief. Sobald ou- ;
ser erschien, stellte Miltiades seine Truppen an den Fuß cmcBerges in einem mit Bäumen besetzten Felde, welche die Reit««ufhalten sollten, in Schlachtordnung, Die Platäer standen aus ve >