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Zinken Flügel, Callimachus cernmandirte den rechten, AristibeS undLhemistokles das Mitteltreffen. Miltiades befand sich allenthalben,wo seine Gegenwart nöthig war. In vollem Laufe griffen die Grie-chen an; die Perser widerstanden mit Ruhe aber Hartnäckigkeit,bis nach einem mehrstündigen Kampfe ihre beiden Flügel wichen.Zm Mittelpunkte aber befand sich Datis, der persische Feldherr,selbst mit seine» besten Truppen, und bedrängte Aristides und The-mistokles hart, als er, von den Griechen auch'im Rücke» angegriffen,seine Vortheile aufzugeben gezwungen wurde. Jetzt ward die Nie-derlage allgemein. Was dem Schwerte entrann, muhte sich'auf dieFlotte flüchten, welche den Griechen zum Theil auch in die Händefiel. Die Perser verloren 6400, die Athenicnscr ry2 Mann; Mil-tiades selbst war verwundet. So glorreich dieser Sieg war, sohätte er doch ohne die Thätigkeit des MiltiadeS Aihen in Unglückbringen können. Datis wollte auf seinem Rückzüge Athen selbstüberfallen, und schon umsegelte seine Flotte das Vorgebirge Su-mium, als Miltiades Nachricht davon erhielt, sich mit dem Heeresogleich auf den Weg machte, und noch zur rechten Zeit unter denMauern der Stadt ankam, um durch seine Gegenwart den Entwurfdes Feindes zu vernichten und ihn zur Rückkehr nach den KüstenAsiens zu zwingen. So sehr Miltiades nach seiner Rückkehr vonden Atheniensern geehrt wurde, so bald ward er der Gegenstand desNeides, Seine Feinde stellten vor, daß er leicht in Versuchungkommen könne, sich der obersten Gewalt zu bemächtigen. Eine un-glückliche Unternehmung, deren Urheber er war, erleichterte denSieg seiner Feinde. Er hatte nämlich in einer Volksversammlungvorgeschlagen, ihm eine wohl ausgerüstete Flotre von 70 Schissenanzuvertrauen und versprochen, mir selbiger die Athenienscr in denBesitz großer Reichthümer zu setzen und ihnen andre große Vortheilezu »erschaffen. Vermuthlich war seine Absicht, die persischen Küsten-stadte zu plündern und die Inseln des ägäischen Meers, die es mitden Persern gehalten hatten, zu bestrafen. Sein erster Angriff«ar auf Paros, wo er aller so tapfern Widerstand fand, daß er»»verrichteter Sache zurückkehren mußte. Er wurde vor der Volks-versammlung der Bestechung mit persischem Gelde, nach Andern,«ner Geldentwendung angeklagt, und da er sich, wegen einer auf! Paros, erhaltnen Wunde, nicht vertheidigen konnte, vcrurtheilt, irr
I den Graben geworfen zu werden, wo man die Missethäter umkom-
; uun ließ. Die Obrigkeit verwandelte die Todesstrafe in eine Eeld-
' büße von M Talenten, und ließ ihn, da er sie nicht bezahlen
, tonnte, ins Gefängniß setzen, wo er an seiner Wunde starb. So
lohnte Athen seinem Errelrer.
Milton (John), war den yttn December 1608 zu Londongeboren und der Sohn eines Notars. Nachdem er einige Zeit theilsvon Pcivatlehrern, theils auf der St. Paulsschule unterrichtet wor-ben, bezog er das Christ-College zu Cambridge (1624), wo erlb 28 die gewöhnlichen Grade eines Bakkalaureus und Magister (ll-,-vkesstt'uiid ülasrar of orrs) annahm, und sich durch seine großenv°ttschntte in den Wissenschaften und durch verschied»« poetische«ersuche in lateinischer Sprache Vortheilhaft auszeichnete. Er hieltoch darauf mehrere Jahre bei seinem Vater auf, der setzt auf seinem^bgute Hortvn bei Colebrook in Buckingdamshire lebte. Im I.
^ schrieb er rks IVIask o 5 Eoinus, eine Farce, welcher die Ans-««chnling wiedersuhr, von den Kindern des Grasen von Bridgewater,