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r cromby bei der Unternehmung auf Holland angestellt; Moore harte
, bei dieser Expedition, die völlig mißlang, weniger Gelegcnbeit sich
e «uszuzeichneu. Inzwischen eroberte Bonaparte Ägypten ; England
x schickte unter Lbercrvmby ein zahlreiches Heer zur Beitreibung der
z Franzosen aus diesem Lande ab. Moore, der kurz zuvor General-
z Major geworren war, befand sich bei demselben. Er erhielt zu-
z rächst den Luslrag, sich zum Groß-Vczier nach Jaffa zu begeben,
kehrre aber von dort mit der Überzeugung zurück, daß von dem, türkischen Heere keine Mitwirkung zu erwarten sey. Der englische »
> Feldherr beschloß demnach, allein zu handeln, und bewerkstelligte amzttn März i8or bei Abukir die Landung seiner Truppen. Moore
x ivmnrandirte die Reserve, und war kaum ans Sand gestiegen, als er
c an der Spitze seiner Brigade mit gefälltem Bajonnet die auf einer
x Anhöhe Vortheilhaft aufgestellten Franzosen angriff und nach Äleran-
dria zurückwarf. Er vnpsing dafür den öffentlichen Dank des Ober-, besehlShabero. In dem blutigen Gefecht am 2isten März, in wcl-, chem Abercromby auf dem Schlachtfelde blieb, hatte Moore mit der
s Reserve den Hauptaugriff zu bestehn, und wurde, wiewohl nicht
, gefährlich, verwundet. Er genas zeitig genug, um an der Belage-
rung von Cairo und den folgenden Ereignissen bis zur Capitula-1 tion der französischen Armee Theil zu nehmen, worauf ihn die
Wahl traf, dies« Armee bis an den Ort ihrer Ausschiffung zu be-
- gleiten. Nachdem er darauf einige Zeit in dem Schooß seiner Fa-
- milie verlebt hatte, bekam er zu der Zeit, als die Franzosen mit
- einem Angriff aus England drohten, den Befehl über eine in Kent; zusnmmcngezogne Armee. Im I. 1805 erhielt er mit dem Ranget eines Genirallieutenants den Oberbefehl auf Sicilien, wurde aber
- > bald von dort zurückgerufen und nach Schweden geschickt, um dem
, jungen Könige zur Seite zu seyn. Die Begegnung, die ihm, derc j kurz vorher Ritter des Bathordens geworden war, hier wiedersuhr,c , seine Verhaftung und seine Flucht sind Gegenstände, die noch ein< Dunkel verhüllt, dessen Aufklärung erst von der Folgezeit zu erwar-
; ten ist. Wenige Tage nach seiner Rückkunft in England wurde
i Moore mit einem TruppencorpS nach Portugal abgeschickt. Er war
, ^ kaum ans Land gestiegen, als er sich zur Unterstützung der Spanier
> in Marsch setzte. Unter unzähligen Schwierigkeiten erreichte er
. ! Loro; den 2isten December i 8 c >3 stand er bei Sahague. Auf diee Nachriqt, daß Marschall Soult mit 16,000 Mann bei Saldana stehe,l beschloß er, ungeachtet die Wege vom Regen fast unwegsam gemacht
. worden, einen Schlag auszuführen. Er gab den 28ste» Abends den
1 . Truppen Befehl, in zwei Eolonnen aufzubrechen. Aber zu derselben
- Zeit ging nicht nur die Nachricht von der Verstärkung des soult-
e Ichen Corps, sondern auch von Romans die Meldung ein, daß ein
» französisches Corps von Madrid entweder auf Vallodvlid oder Sala-
, manca marschiere. Moore, der das Gefährliche seiner Lage vollkom-
- men einsah, trat sogleich den Rückzug auf Corunna an, um sich dort
e einzuschiffen. Selten hat ein Heer mit so großen Schwierigkeiten
- P kämpfen gehabt, als die Engländer auf diesem Marsch. Mit
f «em Verlust des größten Theils ihrer Pferde und Bagage kamen sie
S endlich am löten Januar 1809 vor Corunna an, aber um die zum Ein-
» schiffen nöthige Zeit zu gewinnen, mußte der mit überlegner Macht
- j simen aus der Ferse folgende Feind zurückgeschlagen werden. Moorr j stellte um Mittag leine Truppen >n Schlachtordnung, und vereitelte
- durch seine meisterhaften 'Anordnungen alle Versuche, welche die