Musette Museum
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»aß sie da« Essen darüber vergaß, und dem Hungertode nahe, ausMitleiden von den Göttinnen in Heuschrecken verwandelt wurde,welche immer singen, ohne, wie man glaubte, der Nabrung zu be-dürfen, — Einst machten sich ine Musen bei regnichten Wetternach dem Parnaß auf, und traten unterwegs zu Daulis im Hausedes Pyreneus ab, um sich vor dem Regen zu schützet!. Als sie aberbei wieder erheitertem Himmel ihren Weg fortsetzen wollten, ver-schloß ihnen Pyreneus den Auögang und wollte sie zwingen, seineUmarmung zu leiben. Sie nahmen Flügel an, und retteten sichdadurch oben zum Hause hinaus; Pyreneus aber, der ihnen nach-eilte, stürzte zur Strafe hinab, und blieb auf der Stelle todt. —Die gewöhnliche und gemeinschaftliche Beschäftigung der Musen warGesang und Tanz. Erst in spätern Zeiten schrieb man jeder einzel-nen eine besondre Berrichtung zu, wovon die Alten nichts wußten.Aallioxe wurde nunmehr d e Göttin des Heldengedichte. Sie wardie vorzüglichste unter den Musen, die Beschützerin der Könige, de-nen sie die Gabe der Beredsamkeit und des Gesanges schenkte. Eli»war die Göttin der Geschichte, Euterpe der Flöte, Thalia der Ko-mödie, Melpomene der Tragödie, Uran:« der Gestirne, Erato derkiebesgesänge, Polyhymnia der Beredsamkeit und Terpsychore desTanzes. SVollte man ihre Namen übersetzen, so könnte Erato dieLiebliche, Kailiovc die Schönredende, Euterpe die Wohlgefallende,Thalia die Fröhlichkeit, besonders bei Gastmahlern, Melpomene dieEinsingende, Polvbymnia die Mannichfaltigkeit des Gesanges,Terxstchvre die Tanzliebendc, und Clio den Ruhm bezeichnen. Ihremeisten Beinamen erklären sich von ihren Wohnsitzen, dem Helikon,Pindus, Parnaffus, und den heiligen Quellen daselbst. Im Allge-meinen werden sie als liebliche Jungfrauen mit Kränzen von Palm-laube oder Lorbeern oder Rosen, oder den Federn der Sirenen ab-gebildet. S>e fassen sich bei den Händew und tanzen um den Apoll,Ihre Verehrung verbreckete sich von Griechenland nach Italien; inRom hatten sie verschiedene Tempel und einen heiligen Hain.Ron den Thieren waren ihnen die Schwäne, die Nachtigallen unddie Heuschrecken heilig.
Musette (lateinisch kluo», italienisch lllussrrs), bedeutetI. eine Sackpfeife (Dudelsack), ein Instrument von sehr alter Er-stlidung. Im vorigen Jahrhundert eigneten sich die Franzosen dieErfindung derselben zu, und nannten sie Musette dc Paris. Einschweizer, Hirt, aus Solotyurn, brachte das Instrument nach-her nach Rußland an den Hof der Kaiserin Elisabeth, fand aberdurchaus keinen Beifall; 2. ein kleines Tonstück, das zum Lanzeneingerichtet ist, gemeiniglich in ß Tact, von etwas langsamer Be-legung, von nairer Einfalt und einem sanften schmeichelnden Ge»sauge; oft auch über einen anhaltenden Baßcon gesetzt. Der Tanzselbst ist für naive ländliche Lustbarkeit bestimmt, paßt aber auchsowohl zu edel» Schäfercharakteren, als zu niedrigen bäuerischen.Die Musik richtet sich genau nach dem Charakter desselben.
Museum, eine Sammlung seltner und interessanter Gegen-stände aus dem ganzen Umkreise der Naturgeschichte und Künste, undZimmern oder Gebäuden zur Ansicht der Kenner und Liebhaberentweder auf Kosten einer Privatperson oder einer Regierung auf-Aftellt. Ursprünglich wurde diese Benennung, die einen Ork zumLindsten bezeichnet, dem Theile des königlichen Palastes in Aleran«»r,en gegeben, welchen Ptvlrmäus Philadelphus für hie Gelehrte»
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