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geschichte der asiatischen Welt, obschon im Detail noch nichtvöllig befriedigend, zeigen doch beide den Weg, der fortan zu verfoi- 'gen seyn dürfte. Zur näheren Kenntniß des Details nach dem jetzige»Zustande der Mythologie dient das allgemeine mythologische 'Lexicon, dessen erste Abtheilung>von F. Majcr die indische, tibe-tanische, chinesische, japanische, persische, hebräische und nordische My-thologie nebst der der Völkerschaften Amerikas und Afrika's, diezweite Abtheilung aber von I. G> G r uber die Mythologie der Ägyp-ter, Araber, Phönicier, Syrer, Babylonier, Phrygicr, Lydier,Scythen, Griechen, Etrusker, Römer und Gallier, oder die classi-sche Mythologie enthält. Thöricht würde es seyn, die ganze Mytho- Ilogie nur als ein Gewebe willkürlicher Erdichtungen anzusehen, alleMythen entweder wörtlich zu verstehen, oder sie sämmtlich auf eine lund dieselbe Art (historisch, astronomisch, physikalisch, moralischu. s. w.) zu deuten, oder überhaupt sich anzumaßen, alle ahne Unter-schied erklären zu können. > All.
Der Buchstabe N, welcher der dritte unter den Zungenbuch-staben ist, und zu den sogenannten Halbvocalen oder flüssigen Kon-sonanten (l, m, n, r,) gehört, wird auch wegen der besondernArt seiner Aussprache der Nasenlaut genannt, ungeachtet der Na- !senton bei der Aussprache desselben in den verschiednen Sprachenund selbst in den verschiednen Wörtern einer und derselben Sprache jbald stärker,^ bald schwächer ist. Fast in allen Sprachen scheint sich >das N vorzüglich gern mit den harten Gaumenbuchstaben G und Kund mit den beiden Aungenbuchstaben d und t zu verbinden. — I
Aus den französischen Münzen ist das bl ein Zeichen, daß die Mün- !
zen in Montpellier geprägt worden. — Im Lapidarstyl bedeutet >es außer nsehrern kleinen mit n anfangenden Wörtern i» ältern Zei- iten so viel als yon und mit einem darüber gesetzten Striche yo,ooo, lauf den griechischen Münzen hingegen go. schreibt man, wen» ^man den Namen eines besondern Individuums oder Gegenstandesnicht angeben kann oder will. Diese Bedeutung soll durch einenMißverstand im Uten Jahrhundert üblich geworden seyn, indemman statt lUs oder Ms (jener oder jene) die Abkürzung Nl mit ei-ncm schräg laufenden Querstrich durch die beiden >t zu gebrauchenPflegte, welches Zeichen dann unwissende Abschreiber für biöü hiel-ten. NH-tel bedeutet die sogenannten feinen neuen Zweidrittelstücke,welche vorzüglich im Hannöverschen in Klausthal geschlagen wer-ben. Auf den Recepten bezeichnet das ldl mit der hinzugefügtenZahl bie Anzahl der Stücke, welche von einer Ingredienz genom-men werden sollen. !§. 8- bedeutet so viel als Uorrs. 8«ixnoi-r,unser Herr und Heiland Jesus Christus. N. I. bedeutet NeuesTestament oder ^loviun
Nabob. Unter diesem Worte,.welches eigentlich eine Verfälschungvon Nawaub ist, und einen Deputirten bedeutet, versteht man >nIndien den Statthalter einer Provinz, oder den Befehlshaber überdie Truppen einer Provinz, ungeachtet in Indien viele Personenden Titel Nabob annehmen, ohne ein Recht dazu zu haben. DerNabob war nach der alten indischen Verfassung dem Soubadar, dem >