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als die reelle Offenbarung der Sensibilität angesprochen. Aas Ver-hältniß ^er Receptiivtäk und Energie der. Sensibilität gründet dirVerschiedenheit der Temperamente, so wie der Charaktere, sowodlder Znoiv duen als ganzer Rationen. Daber der Unterschied zwi-schen Schnelligkeit im Auffassen and der Stärke im Hau. ein,Menschen m t vorstechender Reizbarkeit des Nervensystems fastenleia-t. und behalten schwer, verbinden schnell und mannichfaltig ibrrLo-stellungen, haben eine lebhafte Einbildungskraft, gehen abernicht tief ein, wechseln leicht mit den Gegenständen, halten bei kei-ner Arbeit lange aus, fünlen fein und zart, sind aber Anstrengun-gen nicht gewachsen. Die Kraft des,Nervensystems hat aber auchselbst keinen festen Punkt, sondern ist beweglich und veränderlichselbst in einem und demselben Subjecte. Im' Schlafs z. B ist dieReizbarkeit des Cercbralsystems geschwächt, hingegen die des reprc,ducriven Nervensystems erhöht. Daher ruhen; i:n gefunden Schlafedie Sinne, und die willkürlichen Bewegungen hören auf, hingegendie Thätigkeit der Organe des Athmens, des Biutlaufs, der Ver-dauung, Absonderung und Ernährung gehen kräftiger von Stalten.Dos Gemeingefübl dagegen ist im Schlafe eben deßwegen erhöht,lind es wird lebdafter alsicr t, als rm wach »den Zustande, daheroft Empfindungen desselben sich bis zum Gehirn fortpflanzen, da-selbst Vorstellungen erregen, welche mit andern sich verbinden undTräume darstellen. — Aus dem bisher Gesagten erhellt, daß dasNervensystem ein eigenthümliches Leben besitzt, ja daß alles Lebenvon ihm ausgeht, daß alle Thätigkeit der Seele selbst erst auf demke''en des Nervensystems berühr. Die Thätigkeit des Organismusaller einzelnen Organe, wird von ibm belebt und rcgulirt, Gefühl,Emvsivdungen, S nnesanschauung, Vorstellung werden durch dasselbe jvermittelt; reges Leben des Nervensystems hat abwärts reges Le-ben des Körpers, und aufwärts reges Leben des Geistes zur Folge.Auch im Materiellen stellt das Nervensystem ein abgesondertes, inden Übrigen Organismus gleichsam einqeschobnes System dar, wel-ches nur auf zwei Berührungsflächen mit jenem sich verbindet: ein-mcl um die Blüthe desselben, die feinsten und zartesten Entfal-tungen des A teriensystems um sich zu versammeln, und den ätheri-schen Nadrungsstoff aus ihm zu saizgen, und dann um seinen bele-benden Geist über den ganzen Organismus wieder auszuhauchen,alle Verrichtungen desselben zu beherrschen, damit sie alle regel-mäßig zu seinem höher» Dienst, dem Vermittlungsgeschäft zwischenGeist und Weit, und im Dienst des Geistes dienen könnten. DasNervensystem erscheint uns also als der wahre Leib unsers Ichs,und der übrige Körper als der Leib dieses Leibe«, als seine schätzende,nakrens« und idm dienende Rinde., Selbst das sichtbare als weiß-liches Mark erscheinende Gewebe dieses Systems ist nur die Woh-nung des ihm verwandten zugegednen unsichtbaren NervengeistcS,dessen höhere Natur unsern Sinnen entgeht, und nur irgend einen,der Seele verwandten ätherischen, vielleicht verkörperten Lichtsten-ahnen läßt. Daß dieser ätherische Nervengeist nicht völlig an diebis jetzt bekannten Gesetze der Kirpecwelt gebunden ist, daß ihaunter gewissen Umständen ein freieres Walten zukommt, beweistschon der Umstand, daß der Wirkungskreis der Nervenenden Müber ihre körperliche Existenz erstreckt, und eine Art von sensiblerAtmosphäre des Rervenfluidums um sich bildet, wie schon gewohn-I chc Wahrnehmungen am Organismus zeigen. So z. B. gehn zwar