670 Neuari'-chische Sprache
von Terre-neuve, der indessen seit dem Revolutkonskrkege aan; I»die Hände der Engländer gekommen ist. Ungeachtet alle Küsten die-ser Insel den reichlichsten Fischfang darbieten, so ist doch in dicürHinsicht am ergiebigsten die sogenannte große F schbank, welche i»einiger Entfernung voy Eap Race, als der südlichsten Landwi?-,liegt, und fast beständig ron dichten und kalten Rebeln bedeckt istUngeachtet hier eine ungeheure Menge von Fischen aller Alt gera«,gen werden, so geht man doch hauptsächlich auf den Fang der Stockfische aus, welche dwch jene F sche, die ihnen zur Naykung dien»»,hieher gezogen werben. Die vorzüglichsten Geschäfte in d-eser Gat-tung werden von dem Anfang des Februars bis in den Julius i»den mittäglichen Gegenden der großen Bank gemacht. Der eimu-salzene und ungerrocknet nach Europa verführte Stockfisch heiltKablcjau. Bon der Wichtigkeit dieses Handelszweigs kann ma»sich daraus einen Begriff machen, daß zu der Zeit/als Englaciund Frankreich sich noch in diese Fischerei theilten, England allenjährlich über 600,00a Eentner Stockfische verführte, deren Wcrlh .auf ^ bis 4 Millionen Thaler angeschlagen wird, während sildß !die Franzosen in der Periode, wo sie in de- Theilnahme an jenerFischerei sehr eingeschränkt waren, gegen Z .Millionen Livrcs jähr,lich mit diesem Handel gewannen. Schon damals beschäftigte dieserZwciss des Handels in England allein über sa,ac>ci Menschen. -Nur der nördliche und westliche Theil der Insel zeigt einen heiter«Himmel. Der Winter ist äusserst rauh und strenge, der Sommerkurz und unertcägl ch heiß. St. Jean und Plaisance oder Pl»-kenkia sind die beiden Hauptortc der Insel. Der Hafen von N.Jean faßt an 2<>o Schiffe, und hier wird die stärkste Fischerei >ji-trieden. Das Land ist unfruchtbar, voller Berge, Sümpfe urdMoraste. X
Reu griechische Sprache ist diejenige verfälschte griochische Sprache, deren die Bewohner des heutigen Griechenland«, !»so fern sie von den alten Griechen abstammen (denn es gibt hinauch Türken, Albaneser u. dgl.), sich bedienen. Die erste Veranloß., sung zur Verfälschung der alten griechischen Sprache lag darin, dajByzan; unter dem Namen Const-antinopel die zweite Hauptstadk dll Irömische» Reichs und die Residenz eines ursprünglich laieinM» 'Hofes wurde *). Die Kreuzzüge trugen noch mehr dazu bei, dasreine Griechische durch Einfüd ung ausländischer Wörter, Reden««,ten und Wendungen zu verfälsche». Dre Concilien, welche der P«»triarch von Constankrnopel in dieser Stadt bieit und bei welchen Käauch die in dem asiatischen Theil seiner Diöcese befindlichen BisMeinsinken mussten, wirkten ebenfalls zum Verderben der Sprachindem sie sogar orientalische Barbarismen in dieselbe brachten. »»wurde die griechische Sprache im gemeinen Leben schon vor der Eooberung von Constantinopel durch die Türken («45z) und die t»-durch erfolgte gänzliche Vernichtung des griechischen Kaiserthu«'verderbt, und bloß aus dem Munde der Weiber, welche im gansi»Alterthum bei ihrer Absonderung die ursprüngliche Echtheit ettSprache am getreuesten bewahrten, und in den hdhern Stänkt»
*) Daher erklären die griechischen Grammatiker des Mittel, lker«
Wort Barbarismus gewöhnlich durch: 6raeco-I,aciirnm. Wie kon«Ndieses auch anders seyn da di- Griechen sich von jene» Altund ihre Sprache nannten?