Neuhof
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zu Constantinopcl hörteman noch einen reinen griechischen Dialect,dessen sich noch der Versicherung des Philelpbus, der k:rze Zeit vorEroberung von Constancinopel daselbst lebte, kern Athener aus derblühenden Zeit wird zu schämen gehabt haben. Außerdem erbeit sichdas echte Griechische noch immer als Büchersprache durch- die Sorg-falt der -Grammatiker in großer Reinheit. Die Unterjochung G-ie-chenlands durch die Türken vollendete das Verder.iniß der griechi-schen Sprache, welche in dieser verdorbnen Gestalt such sogar Bück-w-strache zu werden anfing. Da es indessen noch immer gelehrte G ste-chen gibt, die sich im alten reinen Dialect zu schreiben b-mühen, undda die- Sprache der Liturgie der griechischen Kirche nickt ganz undgar durch das allgemeine Verderblich der griechischen Sprache gelit-ten bat, so gibt es jetzt dreierlei Arten von Griechisch: 1. das ge-wöhnliche Neugriechische, wie es jetzt von den Gstechen gestochenund in vielen ihrer Bücher geschrieben wird; s) die Kirch. nsprache(linxu» «ooiesisstic»), deren sich die Priester und zuweilen auch dieGelehrten in ihren Schriften bedienen; z) das eckte alte reine Gr:e-chische, dessen viel neugriechische Geleimte noch jetzt sebr kundig sind.Die Reisenden, welche in neuern Zeiten Gri chenland besucht haben,richteten ihre Aufmerksamkeit mehr auf die Reste der Denkmäle, alsauf jene selbst in ihrer Verdorbenheit noch immer inke-effanteSprache. Erst seit einigen Jahren hat sich ein lebhafteres Interessedafür gezeigt. Mehrere Engländer, die du ch das Conrin.-ntaliy-steni vom übrigen Theile Europas ausgeschlossen waren, richtetenihre Wanderungen nach Griechenland und wendeten hier ihre Auf-merksamkeit vorzüglich auch auf die neugriechische Sprache. So istz. B. eins der vorzüglichsten Werke entstanden, das wir über diesenGegenstand besitzen, in den lhesoorelis» >n tZiovcs Hz-lVüiiam älte-rm l.sairo i.onäon istrg. ss. Während die neugriechische Sprachereifende Engländer beschäftigte, arbeiteten einige gelehrte Reu-Kr e-chen, vorzüglich von Wien aus, für diese Sprache, ihre Reinigung,ihre Ausbildung in Griechenland selbst größeres Interesse zu erregen.Herr Kvrai hat sich unter diesen Reu-Griechen am meisten ausge-zeichnet. Es hat sich ein großer Bund unter dem Namen: „Gesell-schaft der Musenfreunde" gebildet, der schon zwei ky e,m, eins zuAthen, das andre zu Melias in Thessalien, errichtet hat. Werjährlich z Conventionsthaler zahlt, wird Mitglied und erhält einenkupfernen Rmg m-t einer Inschriften; wer wehr zahlt, kommt indie Classe der'Wohlthäter und erhält einen aolbnen R ng. Dieje-nigen, welche beitreten wollen, senden ihre Namen mit den Geldbei-trägen an den Herrn Arch-mandriten Antbimos Gazi zu Wien, er-sten Vorsteher des theffalischen Lnceums. Bis jetzt hat sich diese Ge-sellschaft mit ihren Lyceen bloß durch die Großmuth reicher Bstltc«erhallen. Es würce höchst undankbar seyn, wenn das übrige Euro-pa nichts für eine N-rion und Sprache thun wollte, der sie dieersten '/nfänge ihrer eignen Cultur zu verdanken Hut.
Neuhof, (Theodor, Baron von) König von Cocsica. Erstammle aus einer adrigen Fam-lie in Westpyalen her. Sein Vater,Leopold von Neuhof, war Hauptmann der bischöflich-münster-schen Garde, Mit der Tochter eines Bürgers vermählt, und starbtm I. röyz. Tbeod ar von Neuhof lag anfangs im Jemiker-collegio zu Münster, und demnächst zu Cöin am Rbe>n den Stu-dien ob. An letzrerm Orte fiel durch ihn im Zweikumpfe ein zun-stkr Mann von einem bedeutend«« Hause. Er flüchtete, «nd nahm