!it-
-ie-
N.
nc-
>ril
rnj
rch
tiil
'N
ch
'tu
ei-
cht
)ü
ng
as
>eS ^
it, !en !-l >
s'
>r. >
h-
es
n-
ie
er
c-
ki.
er
c-
i.
i-
Nieren
7OI
der Niere in dieselbe ein, verbreitet sich in unzählbaren Verzwei-gungen zuerst auf der Oberfläche derselben, bildet die Rindcnsub-ßeni. gibt die Röhrchen ab, welche die Nierenwärzchen bilden, undvereinigt sich zum Theil wieder in zurückführende Zweige, welche ineinen Bcnenstamm vereinigt, das übrige Blut wieder in den Stammder Hohloenc zurückbringen. Die Funktion der Niere, den Urinaus dem Blute abzusondern, wird regiert durch das ihr beigcgebneNervensystem, welches in einem, von niedrer» Nervenfäoeu des Ge-stechtes der Unterleibsnerven gebildeten Nervennetzc besteht, das dieRierenarrerie bis in das Innere der Nierensubstanz begleitet, unddas Organ mit seinem ihm eigenthümlichen Leben begabt. DieNothwendigkeit dieses Organs in dem thierischen Körper leuchtetaus der Einrichtung seiner organischen Seldstei Haltung hervor. In-dem zu seiner Ausbildung gewisse Stoffe nothwendig sind, und vonaußen durch Nahrung und Getränke aufgenommen werden, mästenals Gegenwirkung auch bestimmte Organe seyn, welche sich oevHerrschaft dieser Stoffe widersetzen, sie aufnehmen, bezwingen undverändert fortschaffen. Der Körper- bedarf zwar zu 'einer Erhal-tung eines Antheils von Stickstoff, der sich in der Phospborsäurereichlich vorfindet, und mit der Äalkerde verbunden, als Phosphor-saurer Kalk die Knochen bildet. Der Überschuß des Stickstoffs, >evfreien und mit Knochcnerde verbundenen Phosporsäure, so wieder durch den Wechsel der Stoffe selbst unbrauchbar gewordene wirdnun als Harnstoff, als freie und gebundene Phosphorsäure in vie-lem Wasser aufgelöst abgeschieden, und als Urin ausgeleert. Würdedies nicht gelchchen, so würden diese Theile so überhand nehme»,daß das Lehen nicht dabei bestehen könnte. Störungen in dem Li-ste» der Nieren verursache» Nierenkra nkhciten, die theils denallgemeinen Charakter an sich tragen, z. B. Enrzündung, Vereite-rung und Brand, theils durch die Besonderheit dieser Organe be-stimmt werden. Unter diese gehört die Sleinkrankteit. Da mitdem zunehmenden Alter der Knochenbau vollendet ist, folglich dieOiianlität von phospborsaurer Knochenerde zu deren Ausbildungnicht mehr nöthig ist, so folgt hieraus von selbst, daß ein Überschußdavon als fremdartiger Stoss in den Säften des Körpers zurück-bleiben muß. Dies muß noch mehr der Fall seyn, wo durch Über-maß an Speisen und Getränken ein zu großer Antbeit an Stickstoffin die Circulation kommt, wie dies bei luxuriös und ruhig leben-den Personen Statt findet, wo denn nicht selten die Arthritis ih-ren Ursprung hernimmt (s. diesen Artikel), welche durch übermäßigeErzeugung von phosvhorsanrer Kalkcrde sich ausze chnet. So langediese bei völliger Energie der Funktion der Nieren durch den Urinaubgeleert wird, kann sich keine Krankheit erzeugen. Sinkt aber derzunehmenden Zah'en die Energie der Lebensthätigkei.t in den Nie-ren, so steigt dagegen die Herrschaft des irdischen Stoffes, seineNeigung zur Krystallisation, die um so mehr wachst, je wenigerverdünnt der Urin ist, wird überwiegend, und ein Kern von phos-phovsaurem Kalk, oder von phosphoriauren Salzen, zuweilen mitetwas Gallerte verbunden, fänat an sich zu bilden, um welche» sichnun rindenartig immer mehr solche irdische Theile ansetzen. DerLitt dieses Ansatzes ist bei dem Nierenstein gewöhnlich das Nieren-becken. Oft gleiten sie von hier durch die Harnleiter b's in dit!°iase hinunter, nicht selten aber bleiben sie auch, vergrößern sichIv sehr, daß sie das ganze Nierenbecken ausfüllen, und dessen Fornt