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NoailleS
indische Prithu oder Ma n-S o tti-wra ta, der in der astati.sehen und griechischen Mytbenwelt herrschende Dionysos oderBarchus ist jener Noah der Hebräer, der Gott der Thräne»(über die untergegangne Borwelt) und des Weines. (Bergt. denAtt. Sündfluth.) Den Stoff der Geschichte Noabs bat Bodmerin seiner Noackide episch behandelt, ohne ihm dadurch ein neuesInteresse zu geben. L.
Noailles, eine der ältesten und berühmtesten adcl'gen Fami-lien in Frankreich, deren Stammschloß bei Brives la Gaillarde i»Limouffn licat. Wir wollen einige der berühmtesten Männer ausdieser Fam'lie anführen. Antvine von Noailles, geboren 1504, ge-storben 7562, leistete seinem Vaterlands sowov! im Felde als imEabinet als Divlomatiker ausgezeichnete Dienste. Als französischrrGesandter in England vermittelte er den Waffenstillstand, der zuBaucelles zwischen Heinrich II. von Frankreich und Philipp II. vollSpanien geschlossen wurde. Noch ausgezeichneter als Diplomatikuwar sein Bruder Fren,,ois von Noailles, der zu Bayonne 15851»einem Alter von 66 Jahre» starb. Er w r Gesandter in England,Rom, Benedig und Constantinopel. Heinrich III. und-Katharina
von Medicis zogen ihn in den verwicteltste» Angelegenheiten zu
Rathe. Anne Jules von Noailles (1650-17018) zeichnete sich alsGeneral au?. Er war es, der den aasten Mai 1694 die Schlachtbei Ther gewann. Sein Sohn Adrian Marinste, Herzog vi>»Noailles, gebaren 1678, zeichnete sich ebenfalls-in der militärische»Laufbahn aus. Die bedeutendsten Dienste leistete er in Catalcnie»während des span schen Succesfionskriegs. Er verheirathete sich mitMademoiselle d'Aubigne, der Nichte der Frau von Maintenon. DieHede Gunst, die er auf diese Webe am Hofe erlangte, war weitentfernt, ihn zu esticm falschen Schritte zn verleiten. Mitten amglänzendsten Hofe war der Herzog von Noailles ein liebenswürdi-ger Philosoph, General und Staatsmann. Unter dem Rezente»,der ihn eben so schätzte, wie Ludw-g XIV , zog ihm die Standhaf-tigkcit, womit er sich den Ansprüchen des Cardinals Lubois, imgroßen Regentschaft-Srath den Vorsitz über die Herzoge und Pärs zuhaben, widersetzte, im Jahr 1721 ein Eril zu, das bis zu demTode Dubais (ün August 1725) dauerte. Als Präsident des Finanz-conseils entwickelte er viel Thätigkeit, und veranlaßte unter ander»jene berühmte Commissro», welche über diejenigen Gericht hielt,welche sich in den königlichen Finanzen auf eine unrechtmäßige Artbereichert hatten. Weniger Glück hatte er als-General im österrei-chischen Successionskri'ege, und namentlich in der Schlacht bei Der-irrigen. Den siebenjährigen Krieg erlaubte ihm sein Alter n-cht mehrmitzumachen. Er starb zu Paris den 22sten Juni 1766. Millot,der im Jahre 1777 seine Memoires in ü Bänden herausgegebenhat, spricht von ihm mit großen Lobeserhebungen. Weniger schniei-chclhafk ist das Gemählde, welches der strenge Duclos von ihm ent-worfen hat. Louis, Vicomte von Noailles, warf sich mit deingrößten Eifer in die Revolution. Er war es, der in der Naäitvom uisten August 1789 dem Adel und der Geistlichkeit vorschlug,ihren Privilegien zu entsagen und in der Folge sich durch eintMenge von Vorschlägen auszeichnete, welche seine Liebe für dieneue Ordnung der Dinge bewiesen. Im Jahre 1792 emigrirts er,zehrte später »ach Frankreich Zurück und begleitete als Brigade ,enk-aal die Expedition nach Domingo, bei welcher er in tinem kleine»
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