Band 
Sechster Band. M und N.
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I Nizzami-Ehedid Noch 709

!» j roch London verschickt werden. Nizza ist auch als Geburtsort des». , erübmten Mahlers Ca l Vanloo merkwürdig,ch ^ Nizzami Gkedid (Risämi D^cheddid), hieß auf türkisch diete - in Co»ff«--tinopel für die neue, d. h. europäische Militärorganisationch ! errichtet« Commission; überhaupt aber wurde mit diesem Ausdruckef, das neue System bezeichnet, nach welchem die türkische Kriegsmachter j die gegenwärtige europäische Wilitärverfaffung erhalten oder ihrg- ! wenigstens näher gebracht werden sollte. Die auf biech Weile neu er-u > richteten Trrppencorps hieße» Seyn, en s. Eelim Hl. begann diese„ Reformen, da seinem richtige» Blicke nicht entging, wie sehr seinese Zanckscharen durch ihre Undisciplin jedem europäilchen Heere nschstän-er den. Aber die Zanitscharen, empört durch den ihnen aufgelegten Zwang,id entsetzten Setim III. und erhoben Mustaph» lV. statt seiner auf denij Thron Die en stürzte der energische Mustapha Bairaktar (s. d. Art.),

n , weicher als Großvezier des jungen Sultan Mahmud die von Sclimn f begonnenen Reformen 'm Heere nachdrücklich fortsetzte. Aber auch er!- ! unterlag der Wuth der Janitscharen, und seitdem ist von dem Nizza-mi Shedid nicht mehr die Rede gewesen,ie Noah war der letzte unter de» Patriarchen sctbitischen Stam-

,r mes vor der Sündfluth, den Gott wegen seiner Frömmigkeit zum

i> Stammvater eines treuen Menschengeschlechts bestimmte, da das erst1 . beschaffne wegen seiner Sünden in der Fluth umkommen mußte.1 , 3n einem Schiffe, das er nach der Anweisung Gottes gebaut hatte,

u rettete er sich, seine Familie uud von jeder Gattung reiner und

,b unreiner Thiere, die ihn umgaben, ein Paar und landete, nachdem

>e das Wasser sich wieder verlaufen hatte, auf dem Gebirge Ararat in

n i Armenien, wo er Gott ein Dankopfer brachte und im Regenbogen

> das Zeichen sah, baß eine solche >Flurh nie wiederkehren solle. Dasvon ihm verkündigte göttliche Gebot, kein Menschenblut zu ver-

s< Ließen und auch geschlachtete Thiere nicht roh in ihrem Blute zu

' effen, machte, so wie der Acker- und Weinbau, den er trieb, den

st Anfang zur Civilisation. Doch daß eS auch nach der Fluth noch

s menschliche Schwachheiten und Sünden gab, mußte Noah selbst cr-

fahren. Da er einst im Schlummer der Weintrunkenheit cntblös't>' ^ ^seiner Hütte lag, sah ihn sein Sohn Hain und spottete der

> Schwäche des Vaters gegen seine beiden altern Bruder Sem und

l' -iaphet. Diese aber nahmen ein Gewand, legten es auf ihre Schul-

e kern, und warfen es rücklings mit abgewendetem Antlitz über ihren

' Toter hin, so daß sie seine Blöße nicht sahen. Dies Zartgefühl,t blleb nicht »»belohnt. Da Noah erwacht war und das Vergangnest «fahren hatte, gab er ihnen seinen Segen, dem Sohne Hains Ca-

aber den Fluch, der Knecht seiner Bcüder zu seyn, eine? A-sfe, die für das Verbrechen der beleidigten väterlichen Maje-st dicht zu hart und besonders zum Erweis des Rechts der semi-

° buchen Lsraelitcn aus den Besitz des Landes Canaan in der bioli-

, k » Urkunde angeführt zu seyn scheint. Die Nachkommen Naahs

- bevölkerten Asien; Herren dieses ErdthellS wurden die Semiten, die

" Taphetiten breiteten sich über Europa aus, mehrere hamitische Völ-

' «I mußten nach blutigen Ariegen, von den Semiten verdrängt,

' 1"h nach Afrika wenden, daher die Schwarzen für Nachkommen

' Hains angesehn werden. Diese hebräische Sage von der Sündfluth

' Aid der Rettung Noahs, als eines zweiten"Adams, findet in der

Gleichheit mehrerer Umstände ähnlicher Mytbeu bei andern asiati-schen Völkern ihre Bestätigung. Der chaldäische Leisuthros» der