6 Nord» Amerika
fluß, der gleichfalls durch ibn hinströmt, ist hier an sein» NN»!dunH 500 Ellen breit. Er stobt mit dem Michigan-See in V^r- -binduna, mit dem er im Norden jum Westen durch eine Meerenge !zusammenhängt. Er ist 15 Meilen breit und 40 lang, und hat im iAnsang zum Westen eine große Bay.- Er liefert eine Art Forellen -von besondrer Größe und Menge. An seinem südlichen Ende strömtder St. Josephfluß hinein. Er steht mit dem Eric in Verdien jdüng, den ebenfalls der Laurenzfluß durchströmt. Der Eric ist 40 !Molen lang und 18 breit, er hat im Norden einige Gebirge, sonst !ab« , eine schöne Pläne. Im Osten bot er Pensylvanien, dessen jGränze bis an diesen See geht. Fünfzig Meile» nordost vom Eric- !sce liegt der See Ontario, gleichfalls vom Laurenzfluß durch-strömt. ES gibt viel Lachse und Weißfische in demselben. Die um-liegende Gegend liefert viel Wildpret. Der Laurenzfluß ist hiereine halbe Meile breit, bildet'den berühmten 140 Fuß hoben Was-serfall von Niagara, und vor demselben eine Insel. Man schätztden Ontario 260 Meilen- lang und 50 breit, und es kann der ebenerwählte Waffcrfall vermittelst verschied»» Flüsse umschifft werde».Die Länder oller dieser Seen liegen hoch und sind des Wassers nddes gemäßigten- Clim 's wegen an Pfla'nzenwuchs sehr ergiebig. ^Nordwärts dieser Seen und des Lorenzfluffes liegt das englische ,Canada. Der östliche Theil desselben hat eine für sein Elima un- jgewöhnlich kalte Witterung, ist aber durch den Anbau milder ge- jmacht. Der Boden.ist abwechselnd, fruchtbar, sandig, morastig oder ^waldig. Der.Sommer ist angenehm und beschleunigt den Wachs- >thum. Neu-Schottländ, oder Acadien, hat gegen Norden ^lind Nordwesten dir. korenzbiy oder den Lorenzfluß. Der Winterist lang, und wegen der starken Winde hat das Land statt deSFrühlings e neu Nachwinter; der Sommer ist ziemlich warm. ESwird. durch viele Flüsse gewässert, und ist fruchtbar. Die Küste hatviele Buchten und Häfen. Gegenüber liegt im atlantischen MeereNcu-Foundland, eine beträchtliche Insel, die wegen des Stock-fiichiangs auf den sie umgebenden sandigen Untiefen von Wichtigkeitist. Die große Fi'ichbankbay derselben ist über hundert Meilen lang.Sie hat gute Häfen, ist im Innern m»rastig, mit kahlen Felsenund Bergen versehn und nur an den Strömen fruchtbar. Die Win-ter sind lang, die Sommer oft unerträglich heiß; und auf dcr Sud-und Ostküste herrschen starke und viele Nebel. Cap Braton, eine >kleinere Insel südwestwärts, hat einen sehr guten Haftv. 3 «Meerbusen-am Laurenzo liegt die kleine aber fruchtbare Insel St.John. Die Länder des amerikanischen Freistaats werde» etwasvon der Secküste landwärts durch eine lange Bergkette, Aleghennygenannt, durchzogen. Der ebene Boden ist zum Theil sandig undsumpfig, aber doch fruchtbar. Die Berge liefern Eisen, Kupfer,etwas Blei. Zwilchen dem Meer und jener Bergkette findet manBcrsteinerungcn, Eteinül, Kohlen, Schwefel, Eisen, Marmor.Die Westseite des Gebirgs hat viele Salzquellen; in dem südlichenTheile sind die apalachischen oder blauen Berge. An den Flüssengibt es schöne Gegenden. Westlich an den Lieghennybcrgen, undim Innern des mittlern Theils von Nord - Amerika liegt ein schö-nes und fruchtbares Land, ein flacher Theil mit rund umgebendenBergen. Der Misfisippi durchströmt es mit seinen vielen Seiken-flüffen, er nimmt ostwärts den Ohio, westwärts den Missuri auf.Florida, am mexikanischen Meerbusen und dem atlantischen Meere,