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Sechster Band. M und N.
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tischen Ehre zuwider. Man erstaunte über die Kühnheit, mit wel-cher er zsgen einen Frieden sich erklärte, dessen Nachtheile er dochselbst verschuldet hatte. Noch'mdhr erstaunte man, als Fox dasselbe--äußerte, uns hinzufügte, er sey, da der Grund ihres vorigen Zwi-stes, der amerikanische Krieg, nicht mehr vorhanden wäre, mit LordNortk versöhnt. Er nannte ihn sogar seinen Freund. Diese .,mon-strdse Eoalttion"*) ward heftig angefeindet. Fox, der Vertheidigerder Bolksrechte und jener, der stolze Auwald der königlichen Allge-walt, konnten unmöglich übereinstimmen. Allein es war so-; und sietrugen den Sieg davon. Lord North erklärte, „ihn reue sein Ver-halten als Minister auf keine Wei'e; seiner Unschuld sich be >.ußt, a-teer dem Tadel und der Strafe Trotz, er fürchte keine Anklage, underwarte ftirch'lvs seine Feinde, da er übrigens z» dieser Verbindungeingeladen worden, könne man wohl vermuthen, daß er keinen sei-ner öffentlichen Grundsätze aufzugeben Willens sey." Der Königsah sich endlich durch das Verlangen deß Unterhauses bewogen, eineandre Administration zu bilde»; und Pikt legte seine Stelle alsKanzler der Schatzkammer nieder. Jetzt ward der Herzog vonPortland an die Spitze der Verwaltung gestellt; Lord Caven-disb zum Kanzler der.Schatzkammer, Lord North aber und Forzu Staatssekretären, jener für das Innere, dieser -ür die auswär-tigen Verhältnisse, ernannt. Auch Burke ward wieder angestellt.Die Mehrheit dieses Ministeriums gehörte zu den »lrcn Wtuags;Lord Srormont, Lord North und Lord Eaxlisle waren Tones:Diese sonderbare Zusammensetzung hinderte das öffentliche Ver-trauen. Allgemein ward die Coaliciou bitter getadelt. Man er-

*) In EanzlerS und Meißner« Journal für ältere Literatur »ndneuere Lectüre II., 227 , wird, freilich unverbürgt, folgender Ausschlußüber die Entstehung der sogenannten monströsen Coalirion gegeben. AlsLord Norrh erfuhr, daß er nicht der Gnad» des KönigS, sonderndenVorstellungen eines von ihm gehaßten und gefürchteten Mannes desEroßkanzlers Lord Thurlow, die Stelle eines Gouverneurs der fünfHäfen, welche ihm der König, nach seinem Abgangs aus dem Ministe-rium , mittelst eines sehr verbindlichen Schreibens übertragen hatte ver-danke, so änderte er plötzlich feie: Betragen im Parlamente. Erhieltsich vam König für beleidigt, da dieser erst von seinem Todfeinde erin-nert werde» mußte, gegen ihn dankbar zu seyn Sicher entwarf er denPlan, Haupt einer Partei, unabhängig vom Monarchen uyi> diesem.selbst furchtbar zu werden. Noch jetzt hatte er im Unrerhauss einen gro-ßen Anhang. Lord Shelburn», der sich in seine», Mmisterpostennicht sicher hielt, schlug eine Auscöhnung mit Lord Norm vor, um durchdessen Anhang die Zahl seiner Freunde zu vermehren. Aber Pitt er-klärte, daß er sich bei NorrhS Rückkehr, aus dem Ministerium, ohnedoch sein Feind zu seyn, entfernen würde, und fügte hinzu, daß. wenn jadie Bereinigung mit irgend einer Partei unumgänglich nöthig sey, er nocheher für Fox stimmen, »nd zur Unterhandlung deßraiis bereit seynwürde. Der König willigte ein; aber der stolze, unversöhnliche s " xwies »lit Verachtung PittS billige Vorschläge zurück. Jetzt nähertesich Lord North seinem ehemaligen Feind- Fox. Da beiden eine Ver-bindung gegen den König und die königliche Partei gleich wünschenswerihschien, so war es ihrem gemeinschaftlichen Freunde, Hrn. Eden, leicht,das Werk zu vollenden. Bei ihm sahen sich F 0 x und N 0 rlh, und derGrund zur Coalition ward noch an diesem Lage gelegt,ton», «er. (R.Ansl.) VI. 4-,