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innert« sich, daß Fox einst gegen Lord North erklärt hatte, erwolle die Urheber des allgemeinen Unglücks bis zum Schaffst verfol-gen; und von Blocke wiederholte man sich dessen Behauptung, erhabe die^ Anklagepunkte zu einem Jmpeachment gegen Lord North,den er als einen Staatsverbrecher bezeichnete, bereits geord-net. Was die öffentliche Meinung gegen Lord North am meistenbestimmte, war Lord Cathams bekannte Äußerung, es sey lihmunmöglich, weder mit Lord Bute, noch mit Lord North vereinigt,dem Könige und dem Baterlande zu dienen. Indeß setzte das neueMinisterium mehrere Vorschläge durch, unter andern die Entsagungdes brittischen Parlaments auf die gesetzgebende Gewalt in AnsehungIrlands. Dagegen unternahm Pitt, im Unterhaus- die Finanz-plane der Minister in ihrer Blöße zu zeigen, und auf eine Parla-mentsreform anzutragen. Gegen diese setzte sich zwar Lord Northmit vieler Beredsamkeit, und behauptete den Sieg. Aber nun tratFox mit seiner Indiabill im Unterhause auf, nach welcher dieWerwaltung der ostinbischen Compagnie sieben Conimissaricn über-tragen werden sollte. Dieser kühne Vorschlag, der die Compagniealler ihrer Rechte beraubte, wurde von dem einen Theile eben sosehr bewundert, als von dem andern verschrien. Pitt gab zu,Laß der Zustand von Indien einer gänzlichen Reform bedürfe, aberdieser Plan sey tyrannisch. Das Unterhaus nahm ihn an. DasOberhaus verwarf ihn. Der König selbst erklärte sich dagegen mitLein größten Unwillen; „er sey damit hintergangcn und getäuschtworden." Dies zog die Auflösung der bisherigen Administrationnach sich, worüber die Nation laut ihre Freude bezeigte. Der Kö-nig sandte den ryten December 178z den beiden Staatssecretären ü>«Entlassung; und wenig Tage darauf ward Pitt zum ersten Lordund zum Kanzler der Schatzkammer ernannt. Zwar behauptete dieOpposition noch eine Zeit laug im Unterhaus« die Mehrheit, undverlangte vom König die Entfernung seiner Minister; allein derKoni« hatte den Beifall der Nation und des Oberhauses für sich.Die Opposition verlor täglich mehr Anhänger. Endlich löste derKöniz das bisherige Parlament gänzlich auf; ein neues ward ge-wählt; Pitt siegte, und sei» unversöhnlicher Feind, Lord North,wandte vergebens sein Rednertalent an, um der Regierung untereinem von ihm gehaßten Minister entgegenzuarbeiten. EinigeJahre vor seinem Tode ward Lord North, der seit dem Tode seinesVaters auch Graf von Guildford hieß, blind. Er starb den§ten August 1792 im ölsten Jahre seines Alters, ohne große Reich-thümer zu hinterlassen, indem er die großen Schätze, welche er inseiner langen Administration zusammengebracht, größtentheils ausBestechungen verwandt hatte, um sich in seinem Posten zu behaupten.An demselben Lage starb auch General Bourgoyne, zu dessenSchmach bei der Nation Lord North so viel mitgewirkt hatte. We-nige Monate vor ihm war Lord Sandwich gestorben, der einst altSeeminister mit ihm die Leitung und den Haß des amerikanischenKrieges theilte. Über die Geschichte der Administration des LordSNorth, in welcher die ersten Nedner der Ration auftraten, undwährend welcher der brittische Staats - und Bolkscharakter, gegen-seitig bald sich abstoßend, bald sich anziehend, immer inniger sichdurchdrängen, vergleiche man lliisroirs äo 1'LÜmrnisrratioir ü»I-orä diorrk. k. I, lll. Oonäon 17LH Z. k.