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reich erweckten in ibm die Hoffnung großer Revolutionen, in denener mit seinem Geist, dessen er sich bewußt war, wohl emporkom-men konnte. Als nun die ersten Stürme in Frankreich ausbrachen,war er nicht zweifelhaft, welche Partei er ergreifen, ober dem König,dem er verpflichtet war, treu bleiben, oder sich zu der Volksparterwenden sollte. Als General, soll er selbst gesagt haben, bätte ersich an den Hof gehalten, als Lieutenant mußte er diese ergreifen.Die revolutionären Clubs boten ihm Gelegenhe't, schnell bedeuten-der zu werden, als auf gesetzlichem Wege möglich war. Schon er-hob er in ihnen seine Stimme; erkannte aber bald, daß seine Zeitnoch nicht gekommen sey. Darum zog er sich wieder in seine Ein-samkeit zurück, und brütete über größern Entwürfen. Indeß warsein tapfrer kandsmann Paoli nach Paris berufen, unter demlauten Jubel der Bolkspartei dort erschienen, und hatte den Sohnseines alten Freundes und Mitstreiters freundlich aufgenommen.Mit Paoli, den selbst neue Hoffnungen beseelten, schiffte Napoleongegen Ende des Jahres 1790 nach Corsica über, wo ein glänzenderSchauplatz sich ihm zu eröffnen schien. Paoli's Erscheinen regtemächtiger die Eorsen auf. Bald kämpften die Parte-cn der Aristo-kraten und Demokraten mit einander. Napoleon ze.chnete sichschon unter letzter» aus. Paoli konnte den ausbuchenden Srurmnicht beschwichtigen, und ward selbst den wüthenden sogenanntenPatrioten auf der Insel und in Frankreich verdächtig, da seineWeisheit ihn lehrte, von den Demokraten sich allmählig znrückzu-ziehn. Napoleon aber hatte sich deren Gunstbald so sehr erworben,daß er zum Commandanten der Rationalqarde in Ajaccio ernanntward. Als solcher zeichnete er sich schon durch verwegene Untecneh-i rnungen aus, in denen sich nicht gerade der reinste Patriotismusbeurkundete. Damals mochte er den Gedanken hegen, sich unterdem Wahne der Revolution zum Gebieter seines Vaterlands zu ma-chen, zumal Paoli in der Volksgunst immer mebr sank. und des-sen Lage schon bedenklicher ward. Napoleon, der ihm treu anving,gerieth selbst in Gefahr, und seine kecke, aber bald mißlungene Un-ternehmung auf die Insel Maddelena, die er mit einem kleinenungeordneten Haufen seiner Landsleute im Namen der Repuvlikbesetzte, aber nicht behaupten konnte, begünstigte ihn um so weni-ger, als die damit zusammenhängende Expedition des Admirals Tru-guet auf Sardinien höchst unglücklich endete, und den Corsen wieden Franzosen mißfiel. Paoli, der durch die Revolution sein Va-terland neugesährdct sah, und die zügellosen Demokraten nicht mehrzu bändigen vermochte, rief um die Hülfe der Engländer an. Na-poleon, der unter dem wüthenden Haufen sich nur zu bemerkbar ge-1 macht, ward 179z, und Pozzo di Borgo's auf Paoli'S Veranstal-tung, man sagt, um grober Vergebungen willen, aus Corsica ver-bannt, mit vielen andern Aufrührern, und schiffte sich mit seinerganzen Familie nach Frankreich ein. Dort war indeß die Revolu-tion rasch fortgeschritten, die Republik aufgestellt, der Könlg er-mordet, und schon der Kampf gegen die auswärtigen Mächte un-ter mancherlei Wechsel bestanden. Der innre Streik der Factioneirwüthete noch furchtbar fort. Arm, hülflos, obne Aussichten begabsich Napoleon mit seinen Verwandte» nach Marseille, wo da-mals ein allgemeiner hitziger Parteikampf herrschte. Dieser alleinschien ihm einige Aussicht zu eröffnen. Er warf sich von neuem indie jacobinische» Clubs, und versuchte sich auch noch einmal (wäh-