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des Consuls, dessen Werk allein alle diese Herrlichkeit genanntward. Darüber vergaß man den traurigen Untergang der französi-schen Armee in ..gyplen, deren letzte Reste dort am 28sten -tunkI8vl capitulirren und bald darauf eingeschifft wurden. Darübervergaß das französische Volk den Verlust seiner theuer errungenenFreiheit, d:e immer mehr zu einer leeren Form hinabsank. Napo-leon wendete von seinen Planen die Aufmerksamkeit hinwegauf vielerlei Getriebe, die eben sowohl der französischen Eitelkeitschmeichelten, als ein Gewinn für das Ganze schienen. Von Kün-sten und Wissenschaften ward geredet; von Beförderung des Han-dels und der Gewerbe, der Wiederherstellung des Wohlstandes vie-les zur Schau gestellt, die Flotte mit großem Aufwand neugeschaf-fen, und ernstlrch der Plan gemacht, auch Colonien für Frankreichzu erhalten. Die Eingriffe in die Verfassung der neuen Republikdauerten fort, und es gefiel den Franzosen, daß ihr Eonsul, oder,wie es schien, Frankreich durch ihn, noch immer den Fremden Gesetze,Constiturionen, und zu Seiten auch Verweise geben durfte. Wärenoch ein echte Fee heitssinn unter den Franzosen, wären ihre Au-gen nickt gar erblöder gewesen, so hätten sie endlich erkennen müs-sen, welchen Herrsche- sie erhalten, als Napoleon am Zten Januar1802 mit seiner G.-ttin, begleitet von der Consulargarde, prun-kend wie nie der König, nach Lyon zog, dort die Angelegenheitender cisalp inische n Republik zu ordnen und zu entscheiden.Dort ward er am 2dsten Januar zum Präsidenten der in eine ita-lienische umgetauften Repuwik ernannt, daß er auch öffentlichHerr sey über zwei sogenannte Freistaaten. Der endliche Friedemit Großbritannien, zu Annens am 26sten März geschlossen;die Beschäftigung nur den Colonien; die Erhebung des Kon-kordats mit dem Papst zu einem Reichsgesetz, und die darauf fol-gende Organistrung der kirchlichen Verhältnisse in F-ankreich; dieWiederherstellung einiger Schulen; die ersten wieder gefeierten kirch-lichen Feste; die neue» Berfü.mngen über die EMignrten: das Alleslieh den Franzosen reichen Stoff zu Unterhaltungen, und leitetesein die Verhandlungen über die längere Dauer der Consularwürdkein. Am 8ten Mai beschloß der Erhaltunassenat dem ersten Con-suk die Verlängerung des Consulats auf neue zehn Jahr. Eraber nahm diese nur unt.r der Bedingung an, daß das Volk esgenehmige. An dieses ward nun, selbst drnch die beiden Nebencon-suiS, die Frage gerichtet: Ob Napoleon Consul auf Lebenszeitseyn solle? Während die Register zur Volksabstimmung eröffnet wur-den, machte Napoleon den Entwurf zur Sti-tung einer Ehrenle-gion bekannt, die, am ryten-Mai nach lebhaftem Widerspruch ge-nehmigt, neue Gewalt in seine Hand legte, und viele an ihn fesselte.Als darauf am Lösten Juni der Oefinitivfriede mit der Pforte abge-schlossen ward, durfte er der Republik vorbalten: w-e er ihr allge-meinen Frieden gegeben, und ihr Gebiet um 2000 Quodratmeilenvergrößert habe. Am 2ysten Julius ergab sich die weit überwiegendeStimmenmehrheit für das lebenslängliche Eonsulat. Am 2ten Au-oust erfolgte die feierliche Proclamtion durch ein Senatusconsult,das am Zten August bei einer feierlichen Audienz, die der erste Con-sul den Gesandten der fremden Mächte ertheilte, vom Senat über-bracht, und am -stell August vom Erhaitungssenat genehmigt ward.Zugleich trat abermals eine neue Eonstirution in Wirksamkeit, diedem Consul fast völlig monarchische Gewalt sicherte, mit unbedeu»