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Zenhter Band. To bis Z.]
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Zs Töpferkmist

Anfangs wird nur mäßig geheizt, später über Ler Ofen bis zumGlühen erhitzt. Durch diesen einfachen Brand werden alle ungla-surten Gcräthe gahr. Solche aber, die nicht porös bleiben sol-len, bekommen einen glasartigen Überzug (Glasur, s. d.), beste-hend gemeinhin aus Z Th. Bleiglätte und 2 Kiesel, und die un-schädlich (d. i. unauflöslich) ist, sobald kein stärkerer Zusatz vonBlei dabei Statt findet. Weiße Glasur erfodert Beimischung vonZinn und Pottasche, die blaue Zafera, die grüne Kupfer, diegelbe und rothe Eisenocker, die dunklen Braunstein. BleifreieGlasur kann auS Flußspats), Schwerspats), Gyps, Glaspulverbereitet werden. Fayence oder Delft ist unechtes Porzellan,das zwar seinen Namen von Faer.za in Italien hat, aber wochldort nicht erfunden ward (s. d. Art.). Der Thon dazu muß sichweiß und weniger porös brennen, als bei der gemeinen Töpfer-waare, mit dem in der Bereitung übrigens alles übereinkommt.Die Waare bekommt eine weiße Zinnglasur, auch wohl Mahlereidarüber. Wird der Thon nicht mit den verlangten Eigenschaftennatürlich vorgefunden, so seht man ihn aus mehrern fein gemahle-nen Lhonforten, Gyps, Mergel, Sand u. s. w. zusammen; nachder Zubereitung schlägt man ihn in Tücher, und läßt ihn eineZeit lang liegen. Das Drehen wird mit. größerer Genauigkeit,auch wohl mit Hülfe eiserner Instrumente, vorgenommen; dasBrennen geschieht in Kapseln, damit die im Ofen herumfliegendeAsche die Glasur nicht beflecke. Der Ofen selbst hat zwei Stock-werke, die mit einander durch Züge in Verbindung stehen; indem untersten werden Kapseln, im obern aber die Fayence selbstgebrannt. Nach dem ersten Brande bekommt die Waare einen An-strich von Glasurmasse. Farben werden alsbald nach dem Ein-trocknen derselben aufgetragen, und beides mit einander gebrannt.EinzubrennenLe Kupferstiche werden mit Hausenblase angeleimt,das Feuer zerstört das Papier) und läßt den Stich zurück. —Steingut ist durch und durch dicht, stcinartig, und wird mitKochsalz ohne Blei glasurt. Seine Farbe ist verschieden. Anmehreren Orten von Europa, z. B. in Lüneburg, Bunzlau, Ho-henleips, wird farbiges Steingut gemacht, auch gehören hieherdie steinernen Krüge, worin Selters-, Eger-, Bitterwasser ver-fabren wird. Der Thon dazu ist fetter, als zur Fayence, wirdgrößtenthcils künstlich zusammengesetzt, die übrige Bereitung istnebst dem Ofen wie bei der Fayence. Nur das nvirice srons-ivars oder weiße englische Steingut, wird aus völlig eisenfreiemThone gebrannt, und ist wohl auch mit etwas Blei glasurt.

, Seine Erfindung geschah lüyo zufällig durch einen Töpfer inStaffordshire; diese ist auch so gut benutzt worden, daß seitdemder nördliche Theil der Grafschaft über 9 Meilen weit mit einerMenge Flecken und Dörfern angefüllt ist, die fast nichts als Töp-fer und Stcingutfabriken enthalten, und daher Potterie heißen.Diese verarbeiten jährlich an 100,000 Centncr Kiesel von derKüste Hüll. Wedgewood zu Etruricn in derselben Grafschaft er-fand eine andre Sorte Steingut, d« nach ihm Wedgcwood be-nannt'ist. Er bereitete es von allen Farben, als: weißes Bis-kuit oder j»sper, sanftes weißes oder ivI-ir.e-cchiiiÄ, porphyr-ähnlrchks oder reiia cona, strohfarbiges oder k>sir>s>oc>, blau-graues oder hasaltes. Es zeichnet sich durch seine Härte , indem esam Stahl« Funker» gibt, und durch' seine llnauflöslichkeit in