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Zenhter Band. To bis Z.]
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doch umsonst. Jetzt erklärten die französischen Generale ihn undChristoph in die Acht; sie wurden bejde angegriffen. geschlagen,mußten sich in die Wälder zurückziehen, und endlich Unterhandlun-gen ansangen. Seciere bcwilligte einen Waffenstillstand undnahm die Unterwerfung der Negergenerale, unter der Bedingungan, daß Louffaint und Christoph sich nach bestimmten, ihnen an-gewiesenen Orten begeben mußten. Dessal-nes und Christophsuchten jetzt, voll Haß und Neid, Louffaint ganz aufzuopfern.Ein Brief, worin Louffaint insgeheim einen Ausstand unter denSchwarzen vorbereitet hatte, oder doch vorbereitet habensollte, ward dem französischen General in die Hände ge-spielt, und dieser ließ, um den Verschwörungen ein Zielzu setzen, Louffaint und einige andere Generale zu Anfangedes Junius verhaften, und nach Frankreich einschiffen. Hierlangte Louffaint den 7. Lug. 1302 in dem Tempel an, wurdenach der Festung Joux bei Belangen gebracht, wo man ihn in sei-nem Zimmer neben einem Lischt hingestreckt, todt gefunden hat.Nach andern (m. s. Domingv) ward er nach Elba gebracht, undist dort gestorben. In seinen Genüssen war er mäßig, in seineräußern Erscheinung aber liebte er Pracht und Glanz. Er warmißtrauisch, eine "Folge seiner Verhältnisse und Schicksale; auchwar er religiös und bestieg wol selbst die Kanzel, wo er demVolke und den Soldaten mit Kraft und Nachdruck Reden hielt.Ruhe bedurfte er wenig, >rmr immer beschäftigt und arbeitete mitgrößter Leichtigkeit. Er hatte fünf Secretäre, die täglich mehrals hundert Briefe beantworte» mußten. Übrigens besaß er einaußerordentliches Gedächtniß, war guter Gatte und Vater, sehrdankbar gegen seine Wohlthäter und Freunde, im bürgerlichen Le-ben eben so zuverlässig als schlau im politischen. Seine Lands-leute liebten und bewunderten ihn bis zum Fanatismus, und seineFeinde fürchteten ihn. „Louffaint," sagt der Senator und vor-malige Bischof Gregoire von ihm, ..war der Wiederhersteller deSGottesdienstes auf St. Domingv, und sein Eifer hatte ihm denBeinamen des Eapuziners von Leuten erworben, denen maneinen ganz andern geben könnte. ... Daß Louffaint grau-sam, Heuchler gewesen sey, — ich habe keinen Beruf es zu laug-nen; aber die Weißen — ! Man muß i« keiner Sache urtheilen,in welcher man nur eine Parthei hörte. Vielleicht kommt die Zeit,wo auch die Neger schreiben und drucken lassen, oder wo irgendein Weißer mit üiipartheiftchcr Feder erzählt." Tvuffaints Gat-tin starb im Jahr i 5 i 6 in Paris. Einer seiner Söhne steht alsRittmeister in französischen Diensten.

Tower, eine Art von Citadelle an der Ostseite der StadtLondon, nicht weit von der Themse, ist sehr alt und merklich imVerfall. Ihr Name kommt von dem Thurm, den König Wilhelm ,aus Quadersteinen zur Erhaltung der Ruhe in der Hauptstadt er-richten ließ. Dieses Gebäude ward nach und nach durch Zusätzemehr vergrößert und befestigt. Die Merkwürdigkeiten des Lowersfür den Fremden sind die wildes Lhrere, als Löwen, Liegenrc. Ferner das Zeughaus, worin ein großer Borrath von Ge-wehren aller Art für See- und Landsoldaten sich befindet. DieHorsearmory oder die Pferd e rü stk amm er ist die Borste!»lung der alten und neuen englischen Könige in ihren Rüstungeni» Pfexde nach dem Leben, Die spanische Armvry (spanische