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und einige Feldstücke eingerichtet werden, um dadurch die Tran-chier, gegen Ausfälle aus der Festung zu sichern. Die Demontir-batterien kommen gemeiniglich 4—600 Schritt vor die Festung zuliegen. Die Morticrdatrerien legt man. soviel als möglich, nahebei der Festung, um die stärkste Wirkung n» davon zu verspre-che». Am besten ist es, wenn sie so liegen, daß sie mehrere Werkein einer Wurflinie haben. Eine gewisse Art, die Trancheen mitEchanzkörben auszuführen, heißt eine Sappe machen (siehe diesenArtikel). k-8.
Trankebar (Trankenbar, stanz. T.ranguebar), ein« Stadtund Besitzung auf der Küste von Coromandel im Staat von Lan-jore in Ostindien, gehörte sonst den Dänen. Im I. ,612 wurdezu Copenhagen eine dänisch - vstindischc Compagnie errichtet, undlöiü kam das erste dänische Schiff auf der Küste von Coromandelan, wo es von dem Rajah von Lanjore gütig aufgenommen wurde.Der letztere ließ sich mit dem Oberkauftnann Roland Krapp« we-gen Abtretung eines Landstrichs zur Ansiedelung für die Dänenin Unterhandlungen ein, und 1S20 erhielt der dänische Befehlsha-ber Ove Gledda den Distrikt von Trankebar (damals Tarangem-badhie), wofür er eine jährliche Abgabe von 2000 Perlons oderi666ß- dänische Thaler versprach. Er legte hier die Stadt Tran-kebar und das Fort Dansburg an, und Krappe blieb alsGouverneur zurück. 1777 überließ die Compagnie diese Coloniean die Krone. Das däyrsche Gebiet begreift, außer der Stadt und Fe-stung, den Flecken Porsjaru und M Dorfschaften, welche die Kronetheils eigenthümlich, taeils pfandweise vom Rajah besaß, dem siedafür yägo rthl. bezahlte. Der grbßeste Theil dieses Landstrichsbesteht aus Reißfeldern und Wäldern von Palmen- und Luntenbäu-men, ein kleinerer Lhe>l ist ein salzichter Morast, in dem manSalz bereitet. Die meisten Einwohner sind Malabaren, 15000Seelen stark. Die ganze Bevölkerung der Stadt und ihres Ge-biets wird auf etwas über 50000 Menschen angegeben. KönigFriedrich IV. legte eine Anstalt zur Bekehrung der Heiden an,und 1705 gingen die ersten Mlssionarikn von Copenhagen nachTrankebar ab, wo sie im Jul. 1706 ankamen. Nun wendete mansich von Copenhagen aus nach Berlin und Halle, um sich Mis-sionarien vorschlagen zu lasse», und am letzter» Orte, wo auchnoch die Berichte der Missivnsanstalt herauskommen, wurde eineinalabarische oder eigentlich tamulische Druckerei angelegt. DenHeidenbekehrern fehlte es übrigens mcbr an Fortgang, alsan Elfer in ihrem Geschäft. Ihre Arbeit wurde öls in dieneuesten Zeiten mit ansehnlichen Geldsummen, aus Däne-nemark, Deutschland und England unterstützt, und seit geraumerZeit haben sie auch eine eigene Druckerei zu Trankebar. In dieserStadt sind fünf heidnische Tempel, eine nn. amedanische Moschee,eine lutherische Hauptkirche mit zwei Predigern, eine dänisch - ma-labarische Miffionskirche, und eine katholische Kirche. In Pore-laru ist eine katholische Missionskirche, und in den übrigen Dör-fern, und den ongräiizenben Ländern waren stets könr'gl. dänischelutherische Missiv»ari>'n mit der Heidenbekehrung beschäftigt. Manhat auch selbst aus der malabarischen Nation Landprediger, Cate-cheten und Schullehrer gebildet und angestellt, 177z wurde detvormals dem mongolischen Reiche unterworfene Rajah von Lanjor«*«» dem Subah von Caraotik und den Engländern unterworfen.