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Zenhter Band. To bis Z.]
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rlg stark und scharf gemacht ist. Darauf setzt man den Trepa«perpendiculär auf, und fängt an durch das Herumdrehen dessel-ben im Kreise um' seine Axe, die Pyramide, den Knochen anzu-bohren, womit man nach den Vorschriften und Regeln der Kunstfortfährt, bis ein rundes Knschenstück losgebohrt ist, welches als-dann weggenommen wird. Die Trepanation ist vorzüglich dannals nothwendig angezeigt, wenn nach Verletzungen des Kopfesund Entzündung der Hirnhäuke sich unter den Schädclknochcn eineErgießung von Eiter, oder schon vor der Entzündung ein Ertra-vasar von Blut gebildet hat, welches durch die vorher anzuwen-denden Mittel nicht wegzuschaffen ist. Auch die Niederdrückungeines Knochenstücks des Hirnschädels, die Entstehung von Kno-chenriffen oder Splittern an demselben, macht oft die Trepanationnothwendig. Diese Ursachen geben sich durch die Zeichen zu erken-nen, aus welchen man gewahr wird, daß ein Druck auf das Ge-hirn wirkt, und dadurch ein fremdartiger Reiz desselben entsteht,oder die Verrichtungen desselben gehemmt werden. Diese Zeichensind, wenn sich nach Verletzungen des Kopfes ein bleibender tau-ber Schmerz und eine Schwere im Kopfe einstellen, Schwindel,Erbrechen, Sinnlosigkeit, unregelmäßiger Puls; in hühermGrade; Schlafsucht mit Schnarchen, Erweiterung der Pupille,unwillkürlicher Abgang des Urins und der Ercremente, Lähmungdes Körpers. Gemeiniglich treten die Lähmungen nicht gleich un-mittelbar nach geschehener Verletzung, sondern einige Minutep,zuweilen einige Stunden, und noch später darnach ein. Die da-gegen anzuwendenden Mittel sind vorzüglich Aderlaß, kühlendeAbführungsmittel, Senfpflaster, der n.nerliche Gebrauch der Ar-nicablüthen, und vor allen kalte Umschläge und zertheilende kalteBähungen. Erst dann, wenn diese Mittel nichts gewirkt haben,ist die Trepanation ohne Verzug vorzunehmen. Sie ist aber alle-mal sehr beschwerlich, und der Erfolg ungewiß, woran theils dievorausgegangene schwere Verletzung des Kopfes selbst, die entste-hende Entzündung,, und wahrscheinlich auch der Umstand selbstSchuld ist> daß diese Operation gewöhnlich pur erst im äußerstenNothfall angewendet wird. Nach der Operation wird die Wundemit einem leichten Faserbäuschchen, das mit einer milden Salbebrstrichen wird, belegt, und sobald als es die Umstände gestatte»,zugeheilt. Die Trcpanöffnung schließt sich sehr langsam. Zuerstwird aus der Lymphe, welche aus den Knochenrändern, der Kno-chenhaut und den Muskeln ausschwitzt, eine Membran gebildet,diese wird allmählig knorpelartig, und endlich knöchern. Ehe die»geschieht, muß der Kranke, sobald die Narbe der Wunde sich ge-hörig gebildet hat, eine kleine weich ausgefütterte Platte vonGold, Silber oder Blei auf der Stelle tragen, damit das Gehirngegen allen äußern Druck geschützt wird. Iss.

Lressan (Louis Elisabeth de la Vergne, Graf von), einberühmter französischer Dichter und Schriftsteller, wurde 1705 voneiner aus Languedoc stammenden Familie zu Mans geboren. Erkam jung ngch Paris, wurde mit Voltaire, Fontenelle und an-dern großen und berühmten Männern bekannt, von denen er inseiner Liebe zur schönen Literatur bestärkt wurde. Er vernachläs-sigte jedoch darüber den Kriegsdienst nicht, wozu jeder jungeMann von Stande damals in Frankreich bestimmt war. In demKriege von 1741 wohnte er allen Feldzügen in Flandern bei, war