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Zenhter Band. To bis Z.]
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gen, ist aber nich't vollendet worden. Um Platz dazu zu gewinnen,wurden viele Häuser und ganze Straßen niedergerissen; jetzt liegtnoch vieles in Schutt, und Häuser-Ruinen stehen neben angefan- !genen Palästen. An den Palast der Lullerten schließt sich gegen !Westen der Garten an, der ein Viereck bildet, so breit als dasSchloß selbst, und 1800 Fuß lang ist; sein Flächcnraum soll 67Arpcns betrage». Auf zwei Seiten wird er hon langen Terrassen,unter welchen die nach der Seine zu gelegene eine besonders schöne'Aussicht gewährt, und von eisernen Gittern eingeschlossen. DreierGarte», den Ludwig XIV- durch den berühmten Baumeister ke -Notre anlegen ließ, und der in den neuern Zeiten sehr verschönert jworden, ist in französischem Geschmack, und enthält Orangen- undandere Alleen, schattige Baumvarthien, Rasenstücke mit Blumenund blühenden Gesträuchen > Springbrunnen und Bassins mitSchwänen und Goldfischen, eine grüße Menge Vasen und mehr als60 Statuen, größrentheils nach Antiken geformt. Er ist dem Ver-gnügen des Publicums gewidmet, und den ganzen Tag über mirSpaziergängern und Leuten aus allen Volisclaffen angefüllt. ZurBequemlichkeit sind Stühle, und zur Unterhaltung alle öffentlichenBlätter um einen geringen Preis zu haben. Auch ein ansehnlichesKaffeehaus ist hier, bei der Terrasse Rivoii, ehemals der Feuil-lants (weil die gemäßigte republicanische Parthei dieses Namenshier ihre Sitzungen hielt). An den Tinlerien nach der Stadt zu,und von derselben durch ein schönes Portal und ein Gitter abge-sondert, ist der Carrouffel-Platz. Cr hat seinen Namen von ei-nem Carrouffel, das Ludwig XIV. im I. 1664 hier gab. Napo-leon vergrößerte ihn, indem cr viele der benachbarten Häuser nie-derreißen ließ. Der Platz hat dadurch ein freieres Arisch» bekom- ,men, ist ungefähr 400 Schritte breit, und es ist öfters über mehrals 15000 Mann Revue daselbst gehalten worden. — Cabinet 'der Luilerien wird in eben dem Sinne von demSystem und der Handlungsweise der französischen Regierung inRücksicht der auswärtigen Mächte gebraucht, wie man z. B. dieenglische Regierung das Cabinet von St. James nennt. Als deralte königliche Hof unter Ludwig XV. und XVI- zu Versailles re- -sidikte, brauchte man den Ausdruck; Cabinet von Verfall- ^l e s. Als Napoleon, als erster Censur, seinen Aufenthalt zu St,Cloüd »ahm, sagte man das Cabinet von St. Cloud. Inder Folge war die gewöhnliche Residenz in den Tuilerien, undnun hieß es, und heißt es jetzt noch: das Cabinet der Tuilerien. ,Luiscon (Taut, Leu t, S'vt, Lhevt tc.), bei den nor-dischen Völkern, den Galliern und Deutschen, die Gottheit, der.sie ihr Daseyn zuschrieben. Kuisco hat mit der Erde (Artha oderHertba) die Menschen gezeugt; daher sie sich seine Kinder, Leut'SSöhne, Teutonen nannten. Doch wurden eigentlich nur dieBewohner der Scandinavischen Insel» zwischen den äußersten Küsten ,des südlichen Scandinaviens und dem Cimbrischen Ciiersvnes gele-gen, so genannt, In Rücksicht dieser Herleitung schreiben auchviele die Teutschen (Leutischen). — Die alten Dcutsckcn ver-ehrten den Luiscon als einen Mann mit einem großen grauen Bar-re , in die rauhe Haut eines wilden Thieres gehüllt, einen Scep-ter in der Rechten haltend, die Linke mit ausgespreizten Fingernvor sich hinstreckend. Nach Julius Cäsar sollen sie ihm sogar Men-schenopfer gebracht und die Druiden sie in dunkeln Wälder» ge-