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Zenhter Band. To bis Z.]
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Valerms Flsccus Vaikenaer 25;

und Perser enthält. In der ersten Hälfte des dritten Jahrhun.dertS (225) war in Asien ein neues persisches Reich von Artaxer-xcs gestiftet worden. Sein Nachfolger Sapor suchte die Provin-zen, welche die Römer früher von Persien abgerissen hatten, wie-der zu erobern, und es gelang ihm. Der Kaiser Balerian gingselbst mit einer Armee ihm entgegen, ward abtr in der Rahe ooirEdessa (260) geschlagen und.selbst gefangen genommen. Sapor be-handelte ihn, wenn anders die Erzählungen der Geschichtschreibernicht übertrieben sind, aus eine unwürdige Art. Der unglücklicheBalerian war täglich dem Mrtthwillen des Volks ausgesetzt; wennder persische König zu Pferds steigen wollte, trat er mit dem Fußeaus Valerians Nacken, und als dieser vor Gram starb, ließ erseine Haut ausstopfen, um sie als ein Denkmal seines Triumphesaufzubewahren. Balerian hatte sich im Anfange seiner Regierungsehr geneigt gegen die Ehnsten bewiesen, ließ sich aber nachherverleiten, sie heftig zu verfolgen.

Valerius Flaccus (Caj.), ein römischer Dichter, vermuth-lich aus Padua gebürtig, und gestorben im Jahr b<) nach Chr.,von dem wir nichts weiter wissen, alsdaßer der Vcrfasser eines epischenGedichtes sey, das den Argonautcnzug besingt. Einzelne Stellendieses Gedichtes sind zwar frisch und poetisch, das Ganze aber istohne Interesse und Anmuth. Wunderlich hat diese Dichtung me-trisch übersetzt und sammt dem Urtext (Erfurt 1505) herausgege-ben.

Valerius Maximus, ein römischer Geschichtschreiber, derums I. Chr. Zo in neun Büchern Diota er kacra insirioiaflili»schrieb, und darin die Sitten, Gebräuche, Tugenden, Laster u. >,w. durch Beispiele aus der Geschichte der Römer und anderer Völ-ker zu erläutern suchte. Er stammt vermuthlich aus einer Patrk-cierfamitie her, diente unter Sextus Pompesus in Asien, und zogsich nachher in die Einsamkeit zurück, deren Frucht obiges Werkist. Sein Styl ist ungleich und geziert. Wir besitzen mehreredeutsche Übersetzungen von diesem Werke, die neueste von einemUngenannten. (Franks, a. M. igog—7).

Valetta, die bewunderte Hauptstadt der Lrittischen InselMalta, einst der Hauptsitz des Malteserordens und setzt noch ein«eigentlich aus 5 Theilen, .Citta nuova, Eitta Vittoriosa, Senglea,Burmola und Cotto.iera, bestehende gutgebaute Stadt, die von derSeeseite mit ihren vielen Palästen und ihren prächtigen Kirchen«inen überaus reizenden Anblick gewährt und in ggoa Häusern3Z,47o Einw. zählt. Sie hat Z eben so geräumige als sichere Hä-fen, und.ist seit der brittischen Besitznahme ein Markt für dieBarbarei geworden, auch zum Freihafen erklärt. Ihr Handelnimmt von Tage zu Tage zu, auch unterhalten ihre fleißigen Be-wohner mehrere Manufacturen. Bewunderungswürdig sind ihreFestungswerke, die meistens in Felsen eingehaucn sind und denPlatz unbezwinglich machen, wenn Eintracht seine Vertheidigerbeseelt und es nicht an Nahrung und Munition fehlt. An ihrenMauern brach sich ig6g Sulsimans Glück, und die muthvolle Ver-theidigung der Ritter, die seine ganze Macht bedrohet!, gehörtgewiß unter die schönsten Thaten des sechzehnten Jahrhunderts.I 7 Y 8 lieferte sie Verrath den Franzosen, t8»o Hunger den Brillenin die Hände.

Warkenger (Llldw. Kasp.), wurde den 7ten Juni 1715 zu