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gemacht, aber eine thätige Unterstützung erkogte noch nicht. ImSeptember 170z waren die Truppen der Republikaner versammelt,welche die Bendeer besiegen sollten. Born ryten bis LZsten Sep-tember wurde an mehrern Orten gefochten; die wichtigste Affairewar bei Chollct. Die Vendeer waren überall Sieger, ob durchihre Tapferkeit oder durch heimliches Einoerständniß, ist jetzt nochdunkel. Die Gefechte waren mörderisch, der Gefangenen wurdejetzt weniger als vorher geschont; die republikanischen Truppenverübten da, wo sie die Oberhand hatten, die größten Grausam-keiten. Die Folgen des SiegS entsprachen den Erwartungen nicht;unter den Häuptern der Bendeer entstanden Uneinigkeiten; Cha-rette sonderte sich mit seinem Haufen von den übrigen ab. Baldsahen die Bendeer sich von den Republikanern gedrängt, und lie-ßen sich zu dem falschen Schritte verleiten, bei St Florent (imOctober 179g) auf das recht« Ufer der Loire überzugehen, in derErwartung, im ehemaligen Bretagne Unterstützung zu finden. IhreErwartung wurde nicht erfüllt, aber ihre Heimath wurde unter-dessen von den Republikanern verwüstet. Durch viele einzelnemörderische Gefechte wurden die Bendeer, die, in der Hoffnung,von England au- Unterstützung zu erhalten, sich der Küste bisAvranchcs genähert hatte», zum Theil aufgerieben und genöthigt,den Rückzug über die Loire zu unternehmen. Aber auf diesemRückzug« wurden die Flüchtlige und die, welche als Verwundete«der Gefangene in die Hände der Republikaner fielen, von diesenohne Schonung ermordet. Zwar erkauften die Republikaner ihreSiege theuer genug, aber die Lage der Bendeer war verzweiflungs«voll. Gegen Ende des Decembers 17YZ kamen sie an die Loirezurück, aber der Übergang über diesen Fluß war nicht mehr mög-lich; das Treffen bei Savenay (d. 24sten December) lös'te die Ar-mee der Bendeer völlig auf. Dieser Feldzug war von'beiden Sei-ten mit gränzenloser Wuth geführt worden. Aber noch schreckli-cher war das Schicksal, das, nach jener Niederlage, die Bendeerund ihre unglücklichen Familien erfuhren. Sie wurden schaartn-wcise nach Nantes geschleppt, wo das Ungeheuer Carrier, dem diestrengen Befehle des Nationalconvents noch zu wilde, und die ge-wöhnlichen Hinrichtungen zu langsam schienen, sie in ganzen Hau-fen ersäufen ließ (no^säez). Der Convent zu Paris hielt jetztdiesen Kampf für beendigt,' aber er ruhte nur den Winter hindurch.Zm Frühjahr 1794 sammelten sich unter le Röche Jaquelin (deraber bald im Gefechte blieb) und Stafflet neue Haufen von Insurgentenin der Wender; Charettc stand mit seinem Heere an der Küste. Zugleicher Zeit zeigten sich auf dem rechten Ufer der Loire, in den De-partements der Rordküste und Morbihan, die unter dem Namender Chouans (s. d. Art.) bekannt gewordnen Insurgenten.Sie gaben zwar einen gleichen Zweck ihrer Bewaffnung, die Er-haltung der Regligion, der Königswürde und des Adels, vor, abersie machten nicht immer gemeinschaftliche Sache mit den Bendeer»,und sind daher nicht mir ihnen zu verwechseln, sondern mehr alseine Abart derselben anzusehen. Die Vorfälle dieses erneuertenKampfes waren zwar nicht so wichtig, als die vorhergehenden,aber die Hartnäckigkeit und Erbitterung, mit welcher er von denInsurgenten geführt wurde, brachte in der Folge den Rational-convent zu der Überzeugung, daß es nicht rathsam sey, ihn durchdie Gewalt der Waffen zu beendigen» Nach dem Sturze des Ly-