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Verfolgungen der Christen

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runasiahre des ihnen schr gewogenen Kaisers PhilippuS ArabSüberfiel. Kein Nachfolger Decius begann aber 240 lerne Regie-rung gleich aus einer im ganzen Reiche anbefohlnen Verfolgungdei Christen (der siebenten., deren Allgemeinheit, anhaltende Dauerund schonungslos Grausamkeit seine Absicht, sie völlig auszurotaten, deutlich an den Lag leger, und viele zum Abfall vom Glau-ben hinriß. Zum Glück für sie wurde dies Verfahren unter demschnellen Regierungswechsel jener Periode keinesweges methodischfortgesetzt. Valerien belegte 257 mebrentheilS nur Geistlichemit Lotesstrmen (zte Berf.) und die Vollziehung der Befehle, dieAurelian 274 gegen die Christen gab (angebliche yte Berf.),hinderte sein gewaltsamer Tod. Desto härter war die (zehnte)Verfolgung, die der Kaiser Diokletian auf Anstiften seinesMitregenren Gaker-us und anderer Feinde der Christen im JahreZOZ über sie verhängte. Im ganzen römischen Reiche wurden ihreKirchen zerstört, ihre heiligen Bücher eingetrieben und verbranntund alle nur ersinnlichen Mittel unmenschlicherGewaltsamkeir ange-wendet, sie zur Beriäugnung ihres Glaubens zu bringen. Daman sie überdies aufrührerischer Gesinnungen und der Anstiftungeines Brandes in der kaiserlichen Residenz Ricomedien beschuldigte,mußten Lautend- dn-. Niäetyrertod leiden; selbst der ihnen geneigteMitreqent Ccnstantlnus Chlorus konnte sie in seinen gallischen undbrittischcn Provinzen nicht ganz vor Bedrückungen schützen, und inGriechenland, Jllvrien, Jtaiien und Spanien fuhren Galerius,Maximinus und Livinius mir Verhaftungen und Hinrichtungen be-sonders der Geistlichen bis zum Jahre Zin fort. Doch sollten diesedie letzten Drang ale der Christen unter römischer Herrschaft seyn.Constantin d. Gr. gab ihnen Z12 und iz volle Freiheit und denGebrauch ihrer Kirchen und Güter zurück und sein Übertritt,zumChristenthum« machte es zur Staatsrcligion im römischen Reiche.Seitdem erfuhren sie nur «och ußer demselben, z B. Z4Z und 414in Persien, und 4Z7 mit wenigen Unterbrechungen bis zum Anfan-ge des 6ten Jahrh, im afrikanischen Reiche der Wandalen neuenDruck; denn was einige dem H-identhume günstige römische Kai-ser, wie Julian und Eugenius, zur Wiederaüinahme desselben tha-ten, wurde mehr diesen Fürsten, als den Christen nachlhcilig.Dagegen arbeiteten seit der Entstehung des Islamismus die Kali-fen in Asien und Afrika mit Erfolg auf die Vertilgung des Chri-stenthums hin und schonten nur einzelne schiSmatische Parteien,die noch unter dem Schutze der Mohammedaner freie Relkgivnsüdunggenießen. Und leider haben die Christen, seit es ein Verbrechenwurde, ein K her zu seyn (vergl. d. Art. Ketzer und Inquisi-tion), einander selbst am grimmigsten verfolgt. Erträglich wa-ren die vorübergehenden Bedrückungen unter den Heiden gegen diesinnreiche Vcrtilgungswuth und unversöhnliche Erbitterung, mit derChriste» gegen Christen im Mittelattev Glaubenskriege geführtund die G-'richtshöi'e der h. Inquisition sowohl, als fanatische ka-tholische Fürsten bis in das igle Jahrhundert biuein anders den-kenden Christen Verderben und Untergang bereitet haben. Wieaber das heidnische Rom die Verbreitung des Christenthums durchEdicte und Hinrichtungen nicht hemmen konnte, mußte auch daspäpstliche aus dem Blute der Schlachtopfer seiner Intoleranz denProtestantismus emporkeimen 'sehen, der ihm jetzt sichrer und kräf-tiger als jemals gegenüber steht» Den» gerade Verfolgungen sind

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