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stere gegen Las Gewicht der beiden höchsten Satten zu unterstützen.Am obern Ende des Eorpus nun ist in der Mitte der Zarge zwi-schen der Decke und dem Boden der Hals eingesetzt. Dies ist ein(etwa j Elle oder weniges darüber langes) Halbrundes StückchenAhornholz, welches unten, wo «s aufgesetzt ist, etwas dicker, amobern Ende aber dünner ist. An dem obern dünnern Ende befin-det sich ein ausgehöhltes Klötzchen Holz, welches der Wirbel-kasten, L.uf oder Wandel heißt, und sich oben entweder miteinem schneckenförmigen Gewinde (die Schnecke genannt) odermit einer andern ausaeichnitzten Zierrath endet. In dem Wirbel-kasten sind auf jeder Geile zwei runde Löcher einander schräg ge-genüber, in welchen die Wirbel gcheo. Dies sind vier tonischerunde Hölzchen am dickern Ende,'n (lchss außerhalb des Laufesbleibt, mit einem flachen Griff versehen, um sie zu fassen, Wo-durch die Saiten aufgespannt werden. Auf dem Halse liegt LasGriffbrett. Dies ist ein vom obern THHl des Halses nach un-ten ungefähr bis gegen die Hälfte des Lsrpus breiter zulaufendesein wenig gewölbtes Krettchen von Ebenholz, über welches dieSaiten nach dem Wirbel zu hinlaufen. Am obern schmalen Endedesselben befindet sich der Sattel, ein kleines Leistchen von Holzoder Elfenbein, mit vier nickt zu tiefen Einschnitten, in welchedie Saiten zu liegen kommen, damit sie nicht vom Griffvretr ab-gleiten. Am untersten Ende der Decke, in der Mitte der Zarge,gerade dem Hais gegenüber ist ein Knopf von Holz oder Elfen-bein angebracht. An dicicn Knopf wird mit einer starken Saiteoder mit Dratb der Gaitenhalter oder Sai ten fesse l be-festigt. Dies ist ein unten schmales und oben breiteres (fast wieLas Griff"rett, aber kurzer gestaltetes) etwas gewölbtes Brritchen,ebenfalls von Ebenholz, in dessen oberes Ende vier Löcher gebohrtsind. In Lie'e Löch.r werden vermittelst eines Knotens die Sai-ten befestigt, welche von da über das Griffbrett nach dem Wan-del hinlaufen, daselbst durch die Wirbel gezogen, und dann durchdas Drehen desselben an- oder abgespannt werden. Auf die Deckegerade zwischen die beiden isiLöcher wird der Steg, auf welchemdie Gatten ruhen/gesetzt. Dies ist ein auf zwei Füßchen ruhen-des Stückchen Holz (am besten Ahornholz), auf welchem die Sai-ten zwischen dem Saiten Halter und dem Griffbrett ruhen. W»die Saiten aufliegen, sind in dem Steg.- ebenfalls und aus dem-selben Grunde kleine Einschnitte wie beim Sattel. Zwi-schen dem Stege und dem Griffbrett wird der Bogen, durch des-sen Anstreichen die Saiten klingend gemacht werden, geführt.Die verschleime Höhe und Tiefe der Töne wird durch das Auf-setzen der Finger auf das Griffbrett, wodurch die natürliche Längeder Saiten verkürzt wird, bewirkt. Die Violine wird mit vierDarmsaiten von verhaltnißmäßig abnehmender Stärke bezogen,von denen dir tiefste und stärkste mit Silberdrath überspannen
ist. Diese vier Saiten worden in die Töne §, st, a, e ge«
stimmt. Die dünnste davon, nämlich das «, heißt auch schlecht-hin die Quinte, französisch Otcanleieil«. Ze weiter man mitdem Aufsetz n der Finger nach dem Stege zu rückt, desto höherwerden die dadurch erzeugten Töne. Die Noten für die Violinewerden durchaus in den 6 Schlüssel (der deßhalb auch vorzugs-weise Violinschlüssel genannt wird) gesetzt, Der Umfang der Töne