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Frankfurt a. M. undin die dasige Umgegend, und folgte einer Ein-ladung des Großherzogs von Hessen nach Darmstadt, wo er biszu seinem Tode verblieb, nachdem ihn der Großherzog als Hofca-prllmeister angestellt und mit der Würde eines geheimen geistlichesRathes, und dem Verdienstorden erster Classe bekleidet hatte.Seinen Fleiß und seine Thätigkeit kann man aus folgendem (wahr-scheinlich aber doch noch nicht ganz vollständigem) Verzeichniß sei-ner Werke beurtheilen. I. Theoretisch e Werke. i. Lonwis-ssnschaft und Tonsetzkunst, Manvh. 1776, Z. 2. StimmbildungS-kunst, idiä. 1776, 8. 3. Betrachtung der Mannheimer Lonschule,8. 4. Mannheimer Tonschule, mit Notenbeispielen, 8- 5- Ant-
wort auf verschiedene sein System betreffende Fragen. Se musikal.Correspond. v. 1790. Rr. 2. 6, Verschiedene kleine Aufsätze in
dem wetziarschen Concert-Anzeiger vom I. 1779 bis 1780. 7. Be-merkungen über die der Musik vortheilhafteste Bauart eines Mu-sikchors. 8- Ästhetisch kritische Zergliederung des wesentlich vier-stimnsigen Singesatzes des vom MD. Knecht i» Musik gesetztesersten Psalms. In der musik. Corrclp. 1792. S. 155. u. Z14. 9. Ver-besserungen der Forkelschen Veränderungen. Franks, a. M. 1793,8. mit Notentafeln in Fol. ic>. InIeüninA tis IHirnonioiis iiaeu-rieäam (Einleitung zur Harmoniekunde). 8coeflflc>Iiu, 179Z.
11. Organistenschule mit 90 schwedischen Choralen. Stock!). 1797.
12. Clavier- und Generalbaßschule (ebenfalls schwedisch). Stöckh.
1797- r.3- Ankündigung seines Choralsystems. In der Lcipz.
allgem. musik. Zeit. ir Jahrg. 14. Choral-System. Copenha-gen. igoo. 15. Äußerung über Knechts Harmonik- fleipz. musik.Zeit. 2ter Jahrg. 16. Data zur Akustik. Ebend. zter Jahrg.17. Von der Musik in Frankreich. In Cramers Magazin d. Mus.ir Bd. 13. Was ist Akademie der Musik? Eine Antrittsrede,gehalten i» Prag den otcn November 1301. 19. Handbuch zur
Harmonielehre. Prag, 1802. 20. Nergleichungsplan der vorigen
und der nun umgeschaffncn Orgel im Hofbethause zu München.München, 1807. 21. Über die harmonische Akustik und ihren Ein-fluß auf alle musikalische Bildungszweige. Eine Rede von Voglerin München gehalten. München, 1807. 22. Gründliche Anleitungzum Clavierstimmen für die, welche ein gutes Gehör haben. Stutt-gart 1807. 2Z. System für den Fugenbau, als Einleitung zur
harmonischen Gesangverbindungslehre. Mit Beispielen. Offenbach,iFii. II. P raclische W erke. ») Fü rs T h e a te r. i. DerKaufmann von Smyrna. Op. 2. Ouvert. und Zwischenakte zumHamlet, z. Jno. 4. Lampredo, Welodr. 5. Egle, Op. 6. DieDorfkirmeß, Op. 7. ?-uaiotisins, gr. Op., 8. Abert der Ztevon Bayern, Op. in 5 Abtheil. 1731. 9. Chöre zur Athalie.
Franz. 1791. 10. Gustav Adolph, schweb. Op. 1791. n. Castorund Pollux, große Op. 12. Herrmann von Unna, Schausp. mitOuvert. Chören, i Romanze u. Tänzen, 13 Samori, gr. Op.fl) Für die Kirche. 1. rnoüoruii, ecclesiLStivo-
IUIN. 2. Occs xanes, Oflorns. Z. Deutsche vierstimmige Messemit der Orgel. 4. Znrcepir Isr»sl, ein Verfett, g. Vierstim-mige Augen zu Pergolest'S Ltabst Iv-iter. 6. ksalrnms Lliseroreflec-inksiiäus L 4 Vocifl. curn O-ASN. er Lass. 7. Vespbi-,86flc>i.-rles. g. y lateinische Psalmen. 9. lVliss-, iw O. n,c>Ue.lo. IVleflirstiones s 4 Vooib. II. Hec^niein in Ls. 0) Kam-mermusik. i. ü Clavier-Lrio's, Op, i. 2. 6 leichte Clavier-