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Zenhter Band. To bis Z.]
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4io Wage

durch Niederwerfen auf die Erde sich ihren gefährlichen Wirkungeneinziehen kann. 2. Zn Hiebwaffen, die blos mit der Schneidewirre». Dies ist der etwas gekrümmte Säbel, der mit vollem Armegeführt hackend wirkt und der leichten Casallerie eigen ist (diesehr gekrümwtni Säbel der türkischen Reiterei werden mehr schnei-dend angewendet). Z, In vermischte, die mit der Spitze undSchneide zugleich wirken, ines ist der Legen mit gerader spitzerKlinge zum Hieb wie zum Stoß brauchbar, zum letzter» jedochnoch mehr geeignet; die französisch« schwere Cavallcrie führte der-gleiebrn und brauchte sie meist nur zum Stich, worauf ihre ganzeFechtart berechnet war, da man, und nicht ganz m>t Unrecht, an- lnahm, daß der Stoß bei weniger Kraftaufwand gefährlicher ver- -letze und schwerer parirt werde, als der Hieb. Zu welcher dieserGattungen das Seitengewehr der Infanterie gerechnet werden lkönne, sehen wir nicht deutlich ab, da es weder zum Hieb noch >Stich benutzt wird, londern lediglich als Zierrath dient; um esnutzbar zu machen, könnte man ihm die Form der sogenannten Fa-schtnenmcssli' mit breitem Rüchen geben, wo es, wenn auch nichtals Waffe, doch als Instrument gebraucht werden möchte. Daß inFestungen, in deren Arsenalen sich Morgensterne, Sturmsensen rc>vorfinden, diese an die Vertheidiger eines Werks, auf das derFeind einen Sturm beabsichtigt, vertheilt werden, um ihm daSErsteigen der Prustwebr zu erschweren, erwähnen wir blos imVorbeigehen, und bemerken schließlich noch, daß beim Geschütz aufdie verschiednen Arten der Schiffscanonen keine Rücksicht genommenworden ist. —e.

Wage ist ein mechanisches, auf der Lehre vom Hebel beru-hendes Werkzeug, das Gewicht der Körper zu bestimmen. Esgibt zwei. Arten der Wage: die alte oder Schnellwage und dieneue oder gemeine Wage. Der Schnellwage liegt ein ungleichar-miger physischer Hebel zum Grunde, an welchem die Unterlage festbleibt. An den kürzern Arm wird die Wagtchale oder die Last, .und an den längern das Gegengewicht, welches immer ein« und das-selbe ist, gehängt. Das Moment des letzter» ist um so größer, jeweiter es von dem Ruhepunkt des ganzen Hebels verschoben wird,und so kann ein kleines Gegengewicht einer großen Last das Gleich-gewicht halten. Bisweilen ist auch die Schn.llwage so eingerichtet,

"daß die Unterlage beweglich und das Gegengewicht am Ende deSlangen Arms befindlich ist. Die gemeine Wage besteht aus einemgleicharmigen Hebel, Wageba-ckcn genannt, der genau in der Mitteso ausgehängt ist, daß er sich frei um feine Axe hin und her bewe-gen kann. Von dem End« jedes Arms hängt ein« Schaale herab,um das Gewicht und die zu wägende Sache hineinlegen zu können.

Das Ganze, wenn es ruht, muß sich genau das Gleichgewicht hal-len. Beschwert man nun die eine Schale mit einem Gegenständevon beliebigem Gewicht, so wird das Gleichgewicht der Wage auf-gehoben und man wird, um es wieder herzustellen, in die andere ischale ein gleichgroßes Gegengewicht legen muffen. Kennt man §nun die Schwere des Gegengewichts, so erfährt man dadurch zu- igleich die SÄwere des Körpers in der andern Schale. Aus dem'Gesagten erhellt, daß man für diese Wage mehr als ein Gewichtl raucht. Um zu erfahren , wann sich die Wage im Gleichgewichtbefindet, ist auf dem Wagebalken und zwar gerade über demSchwerpunkt, an welchem.» hängt, eine Spitze, die sogenannte Zung«