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ginnt, und sich diesem das epische Lied gleichsam wie ein Giegs-gedicht im Munde EschenbachS anschließt. Dies möchte auf dieVermuthung fahren, daß Heinrich von Ofterdingen überhaupt miteinem Gedicht aus dem altdeutschen Saaenkrns seinen Streit be-gonnen habe; daß also der Ansang des Wartburger Kriegs, wiewir ihn jetzt kennen, in seiner Abgeriss/nheit durch ein solches Liedergänzt werden müßte.
Warten bürg (Treffen bei), am zten Oktober 181Z.Der Feldmarschall Blücher in der Mitte des Monats Septemberentschlossen, durch die Versetzung seiner Armee auf da« linke Elb-ufer d-'m Kriege eine entscheidende Wendung zu geben, brach am26st«n September aus dem Lager bei Bautzen auf und marschirte bjSzum Zten Oktober über Camenz, Elsterwerda, Herzberg, Jeffennach Elster, — eine Bewegung, deren Anlage und Ausführungfür immer in der Kriegsgeschichte Epoche machen wird. — Dergroßen französischen Armee, blieb dieser Marsch ganz verborge»,doch traf am 2ten O-tober das vierte französisch« Corps unter Ge-neral BerÄrand bei Wartenburg ein, um diesen Überganaspunktzu decken^ der als solcher bereits durch Detachemcnts der Nordar-mee gefährdet worden war. Jenes Corps vertrieb die wenigenauf das linke Glbufer übergegangenen Truppen der Nordarmee undbesetzte die Dörfer Globig, Bloddin, Wartenburg — letzteres mitseinem Gros — so wie das daran liegende durchschnittene buschigeTerrain; die Front war nur auf wenigen durch Batterien gedeck-ten Dämmen zugänglich, von einem todten Arm der Elbe ge-schützt. — Das Corps des Generallieutenaiits von Dort — der vondiesem rühmlichen Lage den Ehrennahmen Kral Work von Warten-burg führt — war zum Angriff dieser fast unüberwindlich scheinen-den Stellung bestimmt und begann ihn am Morgen des Zten. Zu-erst suchte eine Brigade in der Front von Wartenburg Terrain zugewinnen, eine andere unter dem Prinzen Carl von Meklcnburgstrebte Bloddin zu nehmen und so den Feind rechts zu umgehen.Während jcn> vorwärts Wartenbnrg ein blutiges aber unentschiednesGefecht brsrand, eroberte diele nicht ohne Verlust Bloddin, schwenkterechts und drang nach Glob»g. Jetzt rückten die drei übrigen Bri-gaden des Corps — die des Gen. Maj v. Horn an'der Spitze —gerade auf die feindlicheSt>llung an, der Zugang nach Wortenburgwar nur auf einem schmalen Damme möglich, die Truppen ließensich zum Feuern verleiten und verloren dabei natürlich iinverhättniß-mäßig, ohne roß der Zweck des Gefechts erreicht.worden wäre; dasetzte sich der Gen. Maj. von Horn an die Spitze des zweiten Ba-taillons vom Leib-Inlauten«-Regiment, und führte es mit demAusrufe: ein Hundsfott, wer noch einen Schuß thut! vorwärts,unk in einem Anlauft ward da- Dorf mit dem Bajonnet ge-nommen; bis Umgehung desselben durch Abtheilungen links undrechs machte den Sieg vollständig, der abziehende Feind stieß aufdie während deß immer weiter in seiner rechten Flanke und Rü-cken angerückte Brigade'- des Prinz-n Carl, und gerieth dadurchvollends in Unordnung. Es wurde höchst überflüssig seyn, dieTapferkeit der preußischen Truppen emphatisch zu erwähnen, dadie Sache z« kehr für sich selbst ipricbt; das Corps des General-lieulenants ton Vork, ungefähr 24,000 Mann stark, harre 70 Of-fiziere, 2000 Mann todt und verwundet, der Feind — 20,000 M.mit üo Canosen — verlor einige Lausend Todte und Verwundere,