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Warte Maser 47 z

1000 Gefangene, iz Canons», 8» Munitionswagen. — Der Ge-neral Bcrrrand würde unbezweifelt die natürlichen Bertheidi»gungsmittel veffer benutzt und unter so günstigen Verhältnissenden Übergang vielleicht ganz untbulich gemacht haben, wenn ihmZeit geblieben wäre, sich von den örtlichen Verhältnissen feinerPosition genau zu unterrichten; er zog sich gegen Wittenberg zu-rück. Das wichtigste Resultat dieses Treffens war die Festsetzungder schlesischen Armee auf dem linken Elbuser, der'en Einfluß aufden Gang des Krieges kaum abzusehen ist. Jenem braven Ba-taillon ward ein Anerkenntniß, welches den Geist der Armee zuschön bezeichnet, als daß wir es mit Stillschweigen übergebenkönnten. Als das Corps nach der Schlacht vor dem General vonUork defilirte, grüßte er alle Bataillons-Commandeurs, dochals jenes ncchete, und seine Frage, ob dieses das zweite Batail-lon vom Leibregiment sey, von dessen erstem Zuge bejaht wurde,zog er schweigend den Hut und bedeckte sich nicht eher, als bis darganze Bataillon desilkrt war. — Was ist die gelungenste Procla-mation gegen diesen schweigenden Dank des Hilden! "

Warte, ein erhabner Ort, von welchem man «ine freieAussicht hat, um sich umzusehen und zu beobachten, was inder Gegend vorgeht; in den Ritter- und Fehdezeitcn nannteman so die Wachtthürme, von welchen man die Gegend übersehen,und die Annäherung irgend eines Feindes, oder auch Reisender,die man plündern wollte, entdecken konnte. Auf einem solchenThurme — der auch Schauthurm, Hochwacht, genannt wurde —Wache zu halten, war das eigentliche Geschäft des Burgwarts,der davon seinen Namen hatte. Jetzt ist dieses Wort nur nochin der Benennung Sternwarte (Oirserv->toist,iin) gebräuchlich.

Wasa, eine mittelmäßige See- und Handelsstadt in Finn-land, mit einem guten Hafen und Schiffswerft?, hat gegen 2500Einwohner. Der schwedische König Carl IX. legte sie 1606 an,und nannte sie nach dem Namen der königlichen Familie. Seitigoy ist sie, mit dem übrigen Finnland, an Rußland abgetretenworden. — Wasa, ein alter Rittersitz in der schwedischen Pro-vinz Upiand, z Meilen von Stockholm, das Stammhaus desGeschlechts, aus welchem König Gustav I. Wasa (s. d. Art.) gebo-ren war.

Wasa (Gustav), s. Gustav I.

Wasa-Orden, s. Orden und Schweden.

Waser (Johann Heinrich), ehemals Pfarrer zu Kreuz, ei-nem Dorfe im schweizerischen Cantvn Zürrch, hat wegen seinesdurch besondre Umstände herbeigeführten unglücklichen Endes einsCclebrität erlangt. Waser wurde zu Zürich, wo sein Vater Bä-cker war, geboren, hatte gute natürliche Anlagen, und widmetesich dem geistlichen Stande, beschäftigte sich aber aus Neigung mitPhysik und Mathematik. Er erhfllt sedr bald die Predigerstellezu Kreuz, wurde'aber derselben wieder entsetzt, weil er bei Un-tersuchung der Almosenrechnunge» mit den Voigten des Dorfsin Zwist gerieth, und von diese» bei dem Rathe zu Zürich, ob-wohl ohne hinreichende Beweise, verklagt wurde. Diese Bestra-fung erregt« in ihm einen unauslöschlichen Haß gegen die Regie-rung des Canlons Waser lebte hierauf, ohne Anstellung, zuAurich von dem Vermögen seiner Fräst, und als dieses aufgezehrtwar, vom Ertrage ltterarischer Arbeiten, Er Haine einen großen