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Zenhter Band. To bis Z.]
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Lr4 Wein

Alter und dar Fahr, wo sie erzeugt wurden, vervielfältigt werden,gewähren bei den dadurch bedingten mäßigen Preisen die größteAuswahl nach dem, was der Geschmack wünscht, der Beutel er-laubt, der Gesundheit zusagt. Unter den französischen sind die ro-the» burgunder Wein« in den mannichfachsten- Sortkn, diechampagner und die weißen Franzweine die beliebtesten.Dir erster» gibt t« Ungemein viele Sorten, die sich theils durchFeuer, theils durch Blume oder Geschmack, theils durch Kraftauszeichnen, so daß der schwächste Magen, wie der beste, dieSorte wählen kann, die ihm zusagt, man darunter die geistigsten,Wie die schwächsten Weine findet. Die bekanntesten Sorten sindder Bin de Beaume, der im 4ten und gte» Jahre am besten ist,der Vollney, der de Ruit, de Ehambertin, und der Roman««.Eonty. Man hat auch weiße burguvder Sorten, welche von vor-trefflichem Geschmacke sind; sie find jedoch seltener und minder be-liebt, Minder bekannt. Der Chablis-, der Meursault, derChevalier . Morachet - Burgunder sind davon die srcquentestenSorten. Die champagner Weine sind wegen des sanftenFeuer», das sie schnell durch alle Ädern jagen, und wodurch sie denGeist in die heiterste Stimmung versetzen, die aber eben so ge-schwind entflieht, al« sie kam, zu bekannt, um sie näher zu be-schreiben. Man hat roth« und weiße Sorten, von beiden sinddi« Weine, die bei Reims, Sillery, Espernay wachsen , am be-rühmtesten. Der roth« wirb in geringerer Menge gekeltert, weilsich der weiße besser hält. Über z Jahre hinaus dauert jedoch kei-ner in voller Güte; dann wird er dicklich und macht einen Rie-derschlag, der sich beim Einschenken in lange Fäden zieht. Aufgroße Worräth« kann man daher nicht Lenken, übrigens wird derPreis dieses Weine» dadurch erhöht, daß er sehr leicht die Bou-teillen, auf die er, nicht ganz ausgegohren, gefüllt ist, zersprengt,und die so entstandene Erschütterung oft hundert« und taufende er-greift. Man sah daher Keller von z bis 4000 Stücken, die in we-nig Stunden vernichtet wurden. Die schwerern französische» ro-then und weißen Weine kommen über Bordeaux zu un». DieSorten Lasitte du Chateau, la Tour, Chateau margau, Mo-tor rc., sind die bekanntesten davon, übrigens gibt e« noch eineungemein große Menge anderer Sorten. Die weiß-n Franz Bor-deauxweine zeichnen sich, was die gut.-» Sorten anbelangt, durchihr Feuer, ihren gewürzhafien Geschmack und den Mangel anSäure au«, daher sie dem schwächsten Magen meist besser alsdie Rheinweine zusagen. Das südliche Frankreich «rbaur mehrereSorten süße Weine, wohin vorzüglich der süße Roussrllon ge-hört, der sich wohl zo Jahr hält, sehr stark und dicklich ist, unddarum oft abgefüllt werden muß, wenn er nicht in den Bouteil-len ansetzen soll. Wenigstens gilt dies vom rothen Roulsillon.Jung ist diese Sorte herbe und widrig. Unter den süßen Langue-docweinen ist der Frvntignac al» Desertwein und für Damenbeliebt. Er berauscht leicht, wird wegen der Süße oft zuwider,und ist oft mit dem Lünel verwechselt, der ihm an Güte auchseilten nachgibt. Die Provence liefert vorzüglich die bekannte»Mu-katsertk. Da Frankreich fast in allen Theilen Wein er-zeugt, so versteht rs sich, daß eS noch außer den genannten fastunzählige Sorten gibt; sie sind uns aber zum Theil kaum demKamen nach bekannt, zum Theil «erden sie im Lande getrunken,