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SZ6 Weltgeistlichr Weltmeer

Welt^qeistlrÄe, Weltpriestcr (sonst auch keutpriester,Laienpriester) werden diejenige» Kleriker in der catholischen Kirchegenannt, welche keinem geistlichen Orden angehören, sondern anKirchen als Pfarrer und Capellane, oder in Domcapitkln als Dom-herren, Eapitularen, , Vicare u. s. w. anaeflellt sind. In der la-teinischen Kirchensproche heißen sie Llorlci" seculsres, dagegen dieOrdcnsgeistlichen LIeiiel rseinlares, weil sie eine Ordensregelbeobachten. x.

Weltgeld, Nermdgensmesser, bestimmt, denW ert h d er beim W eltv erkeh re i n den Lausch kommen-den Waaren zu messen und mit einander zu verglei-chen. Es liegt schon in der Naiur der Sache, daß zum Welt-geld weit bester das Realgeld, als das Zdealgeld paffe; denn, 'hält es schon äußerst schwer, daß die Glieder einer einzelnen Na-tion. über die Größe eines idealen Maßstabs sich vereinigen,welche unendliche Schwierigkeiten würde es kosten, einen bloßenBegriff als idealen Vermögensmcsscr aufzufinden, über dessenGröße und Bedeutung sämmtliche in Verkehr begriffene Ratio-nen mit einander übereinstimmten. Zu den sinnlichen Stoffen,deren verglichener Tauschwert!) keinen großen und sprungweise er-folgenden Abwechslungen unterworfen ist, gehören vorzugsweise dieMetalle, insbesondere die edeln, daher paffen diese auch mehr als alleandere Güter zum Realgeld und namentlich zum Wcltrealgcld, undeben darum ist es nicht zu bewundern, daß sie von den Verkehrtreibenden Völkern dazu wirklich sind erhoben worden. Neben dererwähnten Eigenschaft, ihren verglichenen Werth eine Zeit hin-durch unverändert und gleichförmig zu erhalten, besitze» die edelenMetalle noch eine andere, welche sie ganz vorzüglich zum Weltgeld >geschickt machen; sie sind nämlich fast ins Unendliche theilbar undalle ihre Theile behalten gleiche Natur mit dem Ganzen, so daßsich der Werth der einzelnen Theile bloß durch das Verhältniß ih-rer Menge unterscheidet; hierdurch werden sie fähig, die größtenwie die kleinsten Bermögenstheile nicht nur zu vergleiche», sonder»auch zu messe». (S. Geld.) k. M.

Weltmeer (Ocean.) Es gibt eigentlich nur ein Welt- iMeer, ein großes überall zusammenhangendes Ganzes, das fast !drei Biertheile unserer Erdoberfläche bedeckt und alles feste Land jvon einem Pole zum andern einschließt. Alle Gewässer, die manmit dem Namen Meer belegt, sind Theile desselben, doch theiltman ihn seiner weiten Ausdehnung wegen in 5 große Partien. ^i. Der nördliEEis- oder Polarocean, dessen Mitte der Nordpol !bildet und der nie nördlichen Küsten von Europa, Asien und Ame-rika zur physischen Gränze hat; es hängt zwischen Norwegen undGrönland mit dem atlantischen, und durch die Beringsstraße mitdem Austrasocean zusammen, 2. Der atlantische Ocean, im Nor-den von dem nördlichen Eismeere, im Osten von den Küsten Eu- ;rvpa's und Afrika's, im Süden von dem südlichen Polaroceane uudim Westen von Amerika begränzt. Unterhalb der Südspitze Afri-ka's stößt-es mit dem indischen und durch Magelhaens Meerengeund die Fahrt um Cap Horn mit dem Australoccan zusammen.

Z. Der indische Ocean, im-Rorden an die Küsten Asiens, im Ostenan das Australland, im Süden an den südlichen Polarocean undim Westen an Afrika gränzend. 4. Der Australocran, gewöhnlich