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Zenhter Band. To bis Z.]
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Welt-ebäude zzr

stlltkn, daß sie irgend einem Volke angehören. Ihre Erzählun-gen würden dann ohne Parteilichkeit seyn.

WeltgebLude, Weltall, Universum ist der Jnbr-griff aller Weltkörper, d. h. aller Fixsterne, Planeten, Neben»Planeten und Cometen, in ihrer Verbindung und Ordnung alsein Ganzer betrachtet, daher Weltsystem. Wir wissen vondem WeltgebLude nichts durch die Anschauung, da unser Blick fürdie Unermeßlichkeit desselben viel zu kurz und beschränkt ist, s«n»terN nur durch Ahnung und Vermuthung, welche auf Analogieberuht. Durch wirkliche Anschauung lernten wir zuerst unser»Erdball, dann die»mit demselben um die Sonne kreisenden Plane-ten und so unser Sonnensystem näher kennen. Von diesem, wel-ches einen, wen» auch noch so geringen Theil des Welt-gebäude« ausmacht, schließen wir, weil die Übereinstimmung desTheils mit dem Ganzen zu vermuthen ist, auf dieses. In Un-serm Sonnensystem erblicken wir die Sonne als den festen Mittel-punkt, um welchen sich die Erde und andere Planeten nebst ihre»Monden regelmäßig bewegen. Unsere Erde ist der Wohnort »r-ganisirter, empfindender und denkender.Wesen. . Beobachtungenlehren uns unwiderlvrechlich, daß die übrigen Planeten unsere-Sonnensystems der Erde ähnlich sind; wir dürfen daher schließen,daß auch sie der Wohnplatz organisirter, empfindender und denken-der Wesen sind. Weitere Beobachtungen machen e« wahrschein-lich, daß die Fixsterne unsrer Sonne ähnliche WeltkLrper find,den» sie glänzen in eignem Lichte und verändern ihren Standortgegen einander nicht. Dies angenommen, ist zu vermuthen, daßauch jedem von ihnen seine Planeten, die wiederum unsrer Erdegleichen und in vorgeschriebenen Bahnen um ihn kreisen, zuge-theilt worden, daß es mithin eben so unzählige Sonnensysteme«lS Fixsterne gibt. Da, wie ebenfalls Beobachtungen lehren, dieverschiedenen Weltkörper unsers Sonnensystems in gewissen gegen-seitigen Beziehungen zu einander stehen, so ist dasselbe auch vonden unzähligen Sonnensystemen zu vermuthen. Und wie wir inallem, wohin unser Auge und unsere Wahrnehmung reicht, Wech-selwirkung, Ordnung und Nothwendigkeit antreffen, so dürfe»wir dasselbe auch im Weltgebäude vermuthen, und eS daher als«in System, al» ein harmonisches, zusammengehöriges Ganzesbetrachten. Neuere Beobachtungen müsse» diese Vermuthung nochverstärken. Sie lehren uns, daß die früher für unbeweglich ge-haltenen Fixsterne auch eine, jedoch erst nach Jahrhunderten be-merkbare Bewegung haben. Dies führt auf den Schluß, daßdas gesammte Heer der Fixsterne sammt allen Planetey sich wie-derum um einen gemeinschaftlichen Punkt, um eine Central-sonne, für welche einige Astronomen den Sirius ansehen, be-wege. Hiernach wäre das ganze Fixsternsystem im Große» ebendas, was ein einzelnes Sonnensystem im Kleinen. Wir vermö-gen nicht, diesen ungeheuern Gedanken zu fassen und uns die mil-lionenfachen Umkreisungen aller Himmelskörper im unermeßlichenRaume zu denken. Hier ist ewige Bewegung und ewige, nie ge-störte Ordnung, hervorgebracht durch die allgemeine Schwere, diesich wie eine Kette um das Weltall schlingt und es zu einem Gan-zen verbindet. Alles erscheint genau gegen einander abgewogen,aber die Wage ruht in der Hand des Unerforschlichm, »essen All-macht ewiges Gleichgewicht z» erhalten w«ß.