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Zenhter Band. To bis Z.]
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Werst Wesel 543

sich in so manni'chfacher Gestalt darlegenden, ib" oer letztenZeit ganz beherrschenden Ansicht der Welt und des Lebens trat er enbsilich zur catholischen Religion über, und widerrief oder widerlegtein kleinen Broschüren die Grundsätze einer frühern Welt- undRelkgionsanflchten, die sich in seinen schriftstellerischen Produktenoffenbarten. Er lebt jetzt (1818) zu Wien als Weltgssstlicher undhat durch seine Predigten, worin er eine ergreifende Beredsamkeitentwickeln soll, die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und immer eineansehnliche Menge von Zuhörern um sich zu versammeln gewußt.

» Er ist in früherer Zeit verhcirathet gewesen ; wir wissen jedoch nicht,ob diese Ehe durch den Tod ober die Scheidung getrennt worden ist.

Werst (eigentlich Wersta), ein russisches Meilenmaß. logjWerste machen einen Grad des Äquators aus, mithin gehen beina-he sieben Werste auf eine geographische oder gemeine deutsche Meile,und zwanzig Werste betragen so viel als drei deutsche Meilen.

Werth (iil der Nationalökonomie) bezeichnet den Grad derTauglichkeit eines Dings als Mittel für menschliche Zwecke undda nur solche Dinge, welche zugleich Güter sind, Werth Habenkönnen, so werden häufig die Ausdrücke: Güter und Wertheals gleichbedeutend gebraucht. Der Mensch kann den W»rth eine-Guts bestimmen in zweifacher Beziehung, einmal unabhängig vonandern Gütern und dann in Hinsicht auf solche Güter; im'erstesFall urtheilt ep über die Tauglichkeit als Mittel für menschlicheZwecke überhaupt, im letzter» vergleicht er die Tauglichkeit des«inen Guts mit der Tauglichkeit eines andern; jener ist der posi-tive, dieser der verglichene Werth. Höchst wichtig ist außer«j dem der Unterschied zwischen Gebrauch swcrth und Tausch«^ werth. Im weiter» Sinne hat jede Sache Gebrauchswerth,an welcher der menschliche Geist in irgend einer Beziehung Taug-lichkeit zur Befriedigung irgend eines menschlichen Zwecks wahr-nimmt, im engern S.-ne aber besteht der G e b ra uch s we r th inder Tauglichkeit eines Guts als Mittel für einen oder mehrere be-stimmte eigne Zwecke eines bestimmten Individuums, das jenesGut entweder besitzt oder zu besitzen strebt. Der Tauschwertheines Guts besteht in der Tauglichkeit desselben, sich für dieses Gutauf dem Wege des Tausches irgend ein anderes Gut zu verschaffen,gleichviel, dies andere Gut sey ein Gut von Gebrauchswerth für, den Begehrer oder ebenfalls nur von Lauschwerth. Bloß sinnlicheGüter können Tauschwerth besitzen, nie geistige, wie groß auch im-merhin ihr Gebrauchswerth seyn mag. Mit dem verglichn«»Lauschwerthe hat der Preis (s. d. Art.) große Ähnlichkeit,beide sind aber nicht eins und dasselbe. Jener bestimmt bloß da»Verhältniß des Tauschwerths mehrerer zum Tausche geeigneter Gü-ter unter einander vermöge einer Vergleichung mit dem Tausch-werthe eines andern Guts, er zeigt nur den Grab ihrer Fähig-keit zum Tausche im Verhältnisse mit dem Lauschwerthe des zumGradmesser angenommenen andern Guts an, es kommt dabei le-diglich auf die Möglichkeit des Tausches an. Im Wesen desPreises hingegen liegt die Idee eines nicht bloß m ö z li chen,sondern wirklichen Umtausches von Gütern, welche man bereitsnach ihrem Tauschwerthe oder nach ihrem Werthe überhaupt ver-glichen hat. kiSL.

Wesel, eine preußische Stadt und starke Festung im jälkch-»lrve-belgischen Regierungsbezirke Eleve «m Rhein, über welch««»