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Westindien S47

s» ergiebigen Perlenbänke, von welchen die Insel den Namen bat,sind jetzt erschöpft. Gegenwärtig >st diese Insel in den Händender Insurgenten. — st) Der spanische Änth.ll an St. Domin-go, melden der variier Friede von igei Spanien zurückgab.Diese Insel, ursprünglich Hayti (>,Z 85 ÜM ). die reichste allerAntillen, wurde oon Kolumbus 1492 entdeckt und Hi Span Lolagenannt. Sie ist von viel.» kleinen Jnieln, Korallenriffe» undFellen umgeben. Orkane sind bier s-ikni. In,den ehemals anGoldadern reichen Gediegen verrath der Bimsstein vulkanische»Baden. Wild? Felwnmaffen mit hohen Bergwänden, die weit inSMeer hinauslaufen, zeichnen die spanische Küste aus. Das ÜbrigeLand ist mahlerisch schon, und mit der Fruchtbarkeit der bebautenLandstrich« (8528 Planragen) ist nichts zu vergleichen. Hornvieh,Pferde, Maulesel, Zucker, Ingwer, Kakao, Tabak, Baumwolle,Indigo, Mais, Kaffavewu^eln sind die Haupterzeugniffe de» spa-nischen Domingo, wo 300,000 Einwohn r (darunter 30,000 Reger,die übrigen meistens Farbige) leben. Die Hauptstadt St. Do-mingo ist stark befestiar lind hat 20,000 Einwohner. — II. DaSbis jetzt noch von keiner Macht förmlich anerkannte Königreichder Schwarzen, Havti, oder das ehemalige französische St»Domtngo, seiner außerordentlichen Fruchtbarkeit wegen, das Pa-radies von Westindren genannt. Es macht etwas mehr als 4 derganzen Insel aus. Davon betrugen die uncultivlrten Gebirgs-gegenden 1134 Q.Lieuetz; dennoch war die Ausbeute des klei-nen Überrestes von 37K Q L. im I. 178Y über izzj Will. Livres.Und es blühten damals 7yz Zucker-, 78Y Baumwollen., 6117 Kaf-fee-, Ziüo Indigo- und 54 Kakaoplanragen. Der Reiß ist vonvorzüglicher Güte. Über die Geschichte von Hayti s. d. Art. Do-mingo. Die Volksmenge hat abgenommen, doch bearb,i:>n nochimmer 250,000 Schwarze (der Name-Neger ist nicht mehr >m Ge-brauch) das Land, und dle Ausfuhr des Zuckers allein betrug ist,I. 1814 über gop.ooo Cenm. Die Sklav re> ist aufgehoben Haytihat drei P'wrhe.'ren. 1. Christoph, ein geborner Neger, oderKön-g Heinrich I., der unweit Cap Henri (ehemals CapFran^vis) in dem neu erbauten Schlosse Sansiouci, mitten un-ter Trümmern, von «liier herrlichen G.gnd umgeben, residirt»,Sein Heer ist zo oao Mann stark, auf europäische Art gilt ausge-rüstet und wohl geübt. Auch besteht eine Mkiz von 33,000 M»Die Festung Fort Henri liegt auf einem unersteizlichen Berge.Eine Flotte wird gebaut. Dir Preßfreiheii ist ge eyiich aus «spra-chen, und europäische Cultur faßt immer mehr Wurzel. Die Hof-sprache ist die französische. D.Utich. und Engländer aber sind sehegern gesehen. 2. Petbisn, Präsident, eirstMulatte, Sein Ge-biet im südwestlichen Theile der Jnlel ist durch eine wüste Eb.nevon Heinrichs Staat«n getrennt. Pethion st.hr an der Spitze derMulatten, welche er nach der im I. illiü erneuerten Constirutionrepublikanisch regiert. Er ist auf Lebenszeit ernannt, mit einemGehalte von 40,000 Fk. Das Volk wählt den Nachfolger. DieGewalt ist durch e>ne Kammer der Repräsentanten und -inen Senatbeschränkt. Sein Heer ist 20,000 M. stark; auch besitzt er mehrKriegsschiffe, als Heinrich. — Z. Philipp Dos beherrscht einenGebirasstrich in der Mite der JNiel, dessen Gränzen 7000 M.vertheidigen. — H. yri steht mir England und Amerika in Han-delsverbindungen. Ohne den Zucker schifft man jährlich eine MUl.

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