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Blancs zurück, wo der Guerillakrieg den Spaniern vielen Abbruchthat. Doch besetzte Morillo nach einer hartnäckigen VertheidigungS. Fs de Bogota im Junt i8lb, wo er mehr als 6c>o Perso-nen hängen oder erschießen ließ. Unter den Hingerichteten befan-den sich die Botaniker Caldas und tzozano, der Chemiker Cabalund eine große Anzahl ausgezeichneter Personen, turen Frauensämmtlich verbannt wurden. In Eumana ließ Morillo ein Mäd-chen aus einer der geacktetst n Familien, weil sie zu Gunsten derpatriotischen Partei gesprochen, aus einen Esel gebunden durch dieStadt sichren und ihr von einem Reger an jeder Str.ßenecke undvor den Häusern ihrer B-rwandten auf bin bloßen Rücken 200Peitschenhiebe geben. Aus Schmerz über diese Beschimpfung hun-gerte sich die edle Jungfrau zu Tode. Das gesch h im Juni 1816.Unterdessen war Matgarita wieder befreit worden. Daraus tra-ten Bolivar und Mac-Gregor mit frischen Truppen in Venezuelaaus; letzterer besetzte den ,rz. Gept. Barcelona, während Brisnmit der Flotille der Insurgenten die Kästen beherrschte» AIS nunder spanische General Moräles von dem Jnsurgenlengeneral Piart>. yc>. Sept. bei Juncal und von Mac Gregor d. 28. Oct.1816 in der Ebene von Barcelona auf dos Haupt geschlagenworden war, erhob sich die Republik Venezuela aufs Neue,Den Muth der Insurgenten belebte damals ein sehr merkwürdigerMann, D. Jo s. Co r te S d e Mad a rt a g a. Als ein thätigesMitglied der Eortes in Cabiz harte ihn König Ferdinand VII. indas Staatsgefängniß von Ccuto bringen lassen. Hier ward erdurch briktilche Fürsprache befreit, besonders auf Verwendung desLord Eannlford, dem Don Joteph auf dessen Reise durch die Süd-see mit Vancouv«r wesentliche Dienste geleistet hatte. Nach seinerBefreiung begab er sich nach Südamerika und organisirte die Re-gierung der Insel Margarita, die wegen ihrer Loge am Fahrwas-ser der Küste so wichtig ist, und von wo aus du Capereien der Jniur-genten unternommen werden. Im Rainen der Regierung von Mar-garita erließ D Jose zu Pompatar d, 2Z. Mai 1817 einen Aufrufsiz die Einwohner zu Venezusla, welcher ihnen Eintracht und Aus-dauer empfahl. Unterdessen gewannen die JnsurgentenheerführerBolivar u. A. seit dem Februar 1817 über die königl. Truppenmehrere Vortheile. Dadurch wurden die östlichen Provinzen Gua-jana und Cumana mit Ausnahme der Hauptstädte befreit; auchdie Provinzen Marinas, Werida und Truxillo schlössen sich an diewieder aufiestapdne Republik Venezuela an. Morillo's Unterneh-mung aber gegen die Insel Margarita im I. 1817 mißglückte völ-lig. Auch am Orinoko ward seine Macht von Bolivar, Piar,Marin» und Paez beinahe ganz aufgerieben. Doch gewann erZeit, da Bolivar mit den übrigen Jnsurgenrenheerführern nichteinig war, und sammelte an 7000 Mann, mit welchen er von Ea-laboso gegen Bolivar vorrückte. Man focht mit abwechselndemGlücke, bis Bolivar von dem Congreß der Republik zum Oberbe-fehlshaber und ersten Beamten der vollziehenden Gewalt er-nannt wurde (s. d. Art. Bolivar). . Die Spanier konnten sich jetztnur noch in den festen Plätzen behaupten. Da erließ endlich Mo-rillo aus Caraccas d. 27. Sept 1817 eine allgemeine Amnestie-erklärung, welche jedoch keinen Eindruck wachte , da die Treulosig-keit wie die Grausamkeit dieses Europäers den Kreolen zind Mu-latten, welche jetzt in Venezuela die Oberhand haben, kein Wer«